Montag, 4. Juli 2016

Samstagabend, leere Straßen


 Derzeit ist ja so nen Fußballturnier, habe ich mir sagen lassen. Ich habe mir dieses Jahr mal wieder angeschaut, wie die Menschen rund um dieses Ereignis vollkommen ausrasten. Das ist nicht meines. Ganz im Gegenteil. Nach wie vor halte ich dieses "sportliche" Großereignis für totalen Schwachsinn. Allerdings gibt es auch eine gute Seite, die die EM für Menschen wie mich mit sich bringt: Leere Straßen und Supermärkte, wenn die deutsche Nationalmannschaft spielt. Herrlich! So auch vergangenen Samstag. Nach einem dicken Regenguss kam die Sonne raus, die Nichtdenker waren vorm Fernseher gefesselt. Freiheit! Raum! Platz! Vielleicht hätten wir die leeren Straßen für mehr nutzen sollen als fürs Sonne tanken, Lachen, Tanzen und Pizza essen.











 Es fielen ja zunächst nicht so viele Tore, so dass man die Möwen schreien hören konnte. Wenn es die Menschen glücklich macht, sollen sie in Kneipen und Wohnungen sitzen und das abfeiern. Diese Welt hat eine Menge Probleme. Das bisschen EM macht den Braten da auch nicht so wahnsinnig viel fetter. Mehr Platz auf den Straßen zum Tanzen, wenn die Masse vor dem Bildschirm sitzt. Herrlich! Weitere Argumentationspunkte folgen demnächst, wenn ich zwischen der Lohnarbeit mal wieder aus der Wäsche schauen kann.

Kommentare:

  1. Frau Jule...gib mir fünf...
    Sonnenscheingrüße von Doreen.

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  2. Jawoll... auf dem Dorf heißt die Version: Fußball ist, wenn man den Samstag auf einmal genießen kann, weil plötzlich alle Rasenmäher still stehen. Wundervoll... wir brauchen mehr davon! Katja

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  3. hier in österreich war die straßenleere ja nur kurze zeit gegeben — aber ich fand sie auch beeindruckend :)

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