Dienstag, 13. November 2018

Glaube, Liebe, Hoffnung


 Ich mag da heute keine großen Worte verlieren und lasse das einfach mal so am Kattegatt stehen.







Montag, 12. November 2018

12 von 12 im November 2018

 
 Heute ist der 12te also gibt es heute wieder 12 von 12. Worum es dabei geht, könnt ihr bei Caro von Draußen nur Kännchen! nachlesen und zwar genau hier


1. Das Licht am Tunnel muss nicht zwangsläufig sein Ende sein. Dieses hier lässt mich seit ein paar Wochen auf dem Weg zur Arbeit jedenfalls temporär erblinden.


2. Derzeitiger Lieblingsaufkleber, der mir auf dem Weg ins Auge sprang.


3. Nervennahrung. Nicht nur Montagsmorgens.


 4. Wochen- und Tagesplanung. Die A*f*D hätte was dagegen. So und nicht anders sieht es nämlich bei mir auf dem Pult auf und alle Lernenden können es sehen.


5. Freistundenkaffeepause. Irgendwie habe ich heute morgen Farben gefunden.


6. Trotz Regen und grauen Himmels. Da geht man doch gerne gesenkten Hauptes durch den Tag.
 
 
7. Was auf dem Heimweg eben so am Wegesrand steht.


8. Treppe im Haus. Treppenhaus.


9. Beim Hinlegen des Taschentelefons den Auslöser gedrückt. Hat doch was.


10. Was ist schon Heimat? Alte trifft neue hier? Ich bin mir nicht sicher. Auf jeden Fall Kaffee.


11. Alltagsscheiß. Wäsche waschen (lassen) und aufhängen.


12. Sofa, Tee, Buch. Später Yoga. So kann der Tag dann ausklingen.
Alles weitere dann bei Caro.

Sonntag, 11. November 2018

7 Sachen # 30. 18

 Immer wieder Meistens Sonntags... 7 Bilder von Sachen, für die ich an diesem Tag meine Hände gebraucht habe. Ob für 5 Minuten oder 5 Stunden ist unwichtig. Nach einer Idee von Frau Liebe


1. Gestellt: Brownies künstlerisch hintereinander.


2. Gesteckt: Verschmaddertes Telefon ans Ladekabel. Waren wohl die Pommes gestern Abend...


3. Geblättert: Im diesmonatigen Buch aus dem Lesekreis.


4. Gestrickt: Mit der Besten auf dem Sofa. Endlich die Ferse fertig...


5. Gelöffelt: Beste Suppe mit besten Klößen.


6. Gespült: So allerhand.


7. Gezündet: Räucherware und Kerze an.

Ich wünsche euch eine gute Woche. Bleibt gesund, wertschätzend und ehrlich.

Samstag, 10. November 2018

Samstagskaffee und Netzfunde # 29. 18


 Guten Tag, mein Name ist Frau Jule und ich lebe mit 3487 Sachen. Diese Woche Lesekreis, neues Tattoo, Demo gegen Faschos, Donnerstagabend mit Kumpel, Bier und Schnaps auf dem Kiez gestrandet und gedacht "Scheiß auf Freitag, da hab ich nur drei Stunden. Das wird schon gehen.", Freitag wegen hohem Krankenstand dann doch fünf Stunden gehabt. Bestes Ding diese Woche als der Helfersmensch zu spät in meinen Unterricht gehetzt kam und folgende Worte von sich ließ: "Entschuldigung, dass ich zu spät bin. Die A*f*D ist schuld!". Wurde zur geflügelten Entschuldigung in meiner Klasse. Vermutlich war das auch die Entschuldigung dafür, weshalb ich am Freitag total übernächtigt fünf statt drei Stunden unterrichten musste. Lehrendenleben: I love it! Gestern Abend bin ich dann allerdings doch etwas früh umgefallen. Egal. Dafür heute morgen so früh wach gewesen, dass ich schon Wochenendkuchen backen und lecker Kloßsuppe kochen konnte, die jetzt die Grundlage für den Stadionbesuch bilden, der gleich ansteht.



 Netzfunde:

 Pozileigewalt hat es nie gegeben, die Erde ist eine Scheibe, Jesus lebt. Aus der Fußballszene gibt es da gerade mal wieder ein paar erschreckende Beispiele. Bei der Auswärtsfahrt von Fans des FC St. Pauli und aus dem Stadion des BVB. Macker mit Machtproblemen... Vermutlich zu lange kein G20 mehr gehabt, aber im Osten die Faschos laufen lassen. Um das Kanguru zu zitieren: "Ein Idiot in Uniform ist immer noch ein Idiot." Mensch fragt sich....

 Sehr schön fand ich den Titel über dem Artikel zu den dieswöchigen Demos in Hamburg: "80 Rechtsextreme standen 2100 Demokraten gegenüber". Da muss nicht mehr von Demonstrierenden geschrieben werden, wenn man weiß, wo die Demokratie steht.

 Rechts rückt auch der Rest des Landes. Die Ergebnisse der Leipziger Studie "Flucht ins Autoritäre" lassen mir kalte Schauer den Rücken runter laufen. 

 Folgen mir hier eigentlich Menschen aus dem rechten Lager? Oder konservative Menschen? Könnt ihr mal kurz "Hallo" sagen, bitte? Bleibt doch bitte hier, lest weiter mit. Nicht, weil ich euch so super finde, sondern weil das vielleicht doch ein kleiner Hoffnungsschimmer ist, dass noch nicht alles verloren ist. Die Aktion #UnFollowMe ließ mich nämlich ähnlich verwirrt zurück

 Bekanntermaßen wurde mir hier auch schon vorgeworfen, ich würde mit der Verweigerung meiner Gebähraufgabe das System aushebeln. Wie gut, dass Jens Spahn das auch so sieht und jetzt möchte, dass Menschen wie ich bitte mal wieder ein bisschen mehr zahlen. "Lebe so, dass Jens Spahn etwas dagegen hätte." Auch so eine aktuelle Lebensmaxime. Bitte, gerne. Also ob so nen Singleleben nicht eh schon teuer genug wäre. Und nein, das tue ich nicht freiwillig.

 Und weil ein bisschen Musik nicht fehlen darf: "El pueblo unido" war diese Woche DER Ohrwurm, der mich fast in den Wahnsinn getrieben hat. Vor allem, weil ich den Text nicht komplett auswendig kann....



 Und jetzt auf! Ich will mit guten Leuten singen, tanzen, jubeln und betrunken sein. Habt es fein bei Andrea und ein schönes Wochenende.

Donnerstag, 8. November 2018

Literatur # 5. 18


 Lesen ist immer noch schwierig. Mir fehlen irgendwie Zeit und Konzentration. Still sitzen kann ich auch nicht. Zudem mag ich eigentlich vor allem keine klugen Bücher mehr lesen. Ich kann das gerade nicht ertragen. Bisweilen kann ich es kaum noch an mir halten, ständig zu klugscheißern. Niemand mag Klugscheißer. Und vor allen keine Klugscheißerinnen. Darum eher sanfte Literatur dieses Mal.


 Fiel mir in der Ratgeberecke im Buchladen in die Hände. Ich mochte es. Ein bisschen Wissensauffrischung über Resilienz, erklärt mit netten Illustrationen und nicht zu viel Text. Sicherlich eine schöne Verschenkesache, für Menschen, die damit noch nie in Berührung kamen und die es nötig haben oder hätten.


 Vorletztes Mal hatte ich "Die Tochter des Schmieds" hier präsentiert. Eine Wiederholungstat im leserischen Sinne. Die ganze Geschichte ist aber eine Trilogie. "Heimstraße 52" habe ich vor Jahren schon gelesen. Der Vollständigkeit halber dann aber jetzt nochmal. Ich mochte es immer noch in diese Geschichte von Gül einzutauchen. Wie sie aus der Türkei in Deutschland ankommt, ihren Weg findet. Der Kampf um ihre Kinder, mit ihrem Mann. Diese geduldige, kluge Frau, die sich im ständigen Kampf mit der Zurückhaltung befindet. Und doch ist soviel warme milde Liebe für alle in ihrer Umgebung übrig. So viel Nachsicht. Manchmal ein wenig zu viel. Doch auch für den lesenden Menschen springt etwas davon über. Eintauchen in das Ankommen in der fremden Welt. Den Spagat zwischen alt Geliebtem und neuen Entwicklungen. Neue Entdeckungen, alte Verluste. Ach schwierig das Alles. Es schwingt so viel mit in dieser Geschichte, die es einem doch so leicht macht, in sie einzutauchen.
 "Gül sitzt zu Hause und lässt sich von Fragen gefangennehmen, auf die es keine Antworten gibt und die einen immer weiter hinaustreiben in ein Meer aus Verlangen. Melancholie, eine Beschäftigung, um die Leere nicht zu spüren." (S. 230)  
 "Die Zeit heilt keine Wunden, sie lässt einen nicht Schmerzen vergessen, sie begräbt sie nur unter noch mehr Leben, aber genau wie der Klang, einmal ausgesprochen, für immer in der Welt ist, bleiben die Schmerzen in alle Ewigkeit bestehen. Sie schwingen nach, und selbst wenn man glaubt, man habe sie vergessen, dann holt eine Musik sie hervor und reibt sie ans Herz, als wären sie glühende Kohlen, die man mit Nägeln gespickt hat. Herzen brechen nicht, auch wenn man das so sagt, genauso wenig wie Klänge und Schmerzen verschwinden. Herzen sind weich, sie können nicht brechen, sie werden nur schwerer und schwerer, und Gül glaubt ihres manchmal kaum noch tragen zu können." (S. 248f) 


 Der dritte Teil der Trilogie erschien im vergangenen Jahr. Der Bücherwurm schickte mir ein Exemplar und es lag so lange unangetastet auf meinem Bücherstapel. Erschreckend. Dann im letzten Urlaub an einem Regentag habe ich es eingeatmet. Und es war wieder so tröstlich. Die Gül in dem Buch ist immer noch klug, geduldig, weise und immer noch voll mit einer gütigen Liebe, die einem aus jeder Zeile entgegenquilt und einhüllt. Es geht wieder von der Türkei nach Deutschland und wieder zurück in die Türkei. Begegnungen, Verluste, Tod, Enttäuschungen, Verrat und Betrug. Leben eben. Doch so poetisch verpackt. So oft haben mir die Zeilen die Tränen in die Augen getrieben. Es war nicht leicht zu lesen, aber danach war es irgendwie leichter. Dieses Buch hat mir wahrhaftig das Herz gestreichelt. Vielleicht hatte ich in dieser Trilogie die engste Verbindung mit dieser alten Gül. Mehr als mit der aus "Die Tochter des Schmieds". Aber auch die anderen Frauen, die in Güls Leben auftauchen fand ich spannend. Weise, erfahrene, alte Frauen faszinieren mich. Selim Özdogan hat hier eine ganz besondere geschaffen. Dennoch hätte ich diese Figur ohne die Bände vorher wohl nicht so sehr durchdringen können.
 "[...],es wird schwer werden für dich[...]. Aber man stirbt nicht. Man bricht auch nicht zusammen. Man geht eine Zeit gebückt. Man flucht auf das Leben das Los, das man gezogen hat, man flucht auf diese Schlampe von Schicksal und fragt sich, womit man das verdient hat, man glaubt, man wird sterben, ehe diese Wunde verheilt, man wird sterben vor Qual und Trauer. Machen wir uns nichts vor. euch steht eine dunkle Zeit bevor. Es wird sich anfühlen, als wäre alles Leben verbrannt und du würdest nur noch mit der Asche dasitzen und sich fragen, ob deine Knochen jemals wieder warm werden können, ob sie sich jemals wieder mit Liebe füllen werden. Niemand kann euch das ersparen. Aber ich bin hier und werde auch dann hier sein, damit du sehen kannst, dass man auf den Füßen bleiben und den Rücken gerade halten kann." (S. 59f)


 Man könnte ja mal meinen, das sei genug schwere Literatur gewesen. Aber nein. Dieses war das letzte Buch, das wir im Lesekreis gelesen haben. Eine Geschichte, wie sie in einem der Szeneviertel in Hamburg vermutlich täglich in Echt zu finden ist. Ein Paar, dass sich mit den Wirren des 30+ Leben herumschlägt. Mit Existenzsnöten, selbst- und fremdgestellten Erwartungen und Versagensängsten. Schwankend zwischen Anspruch und Wirklichkeit. Zwischenzeitlich dachte ich, das ich das Buch gar nicht lesen muss. Diese Geschichten spielen sich im engeren und weiteren Bekanntenkreis ständig ab. Ich erkannte so vieles wieder. Oftmals wollte ich nur laut aufschreien: "Ihr habt es euch doch so ausgesucht." Doch die Frage ist, ob dem wirklich so ist, oder ob es die Gesellschaft ist, die einen in diese Wege drängt und dann noch die Steine in den Weg schmeißt. Dieses Buch ist die Geschichte, warum die Menschen sich voneinander entfernen, im Kampf den Ansprüchen gerecht zu werden. Dabei erkennen sie aber nicht, dass es auch andere Wege gibt, die gangbar wären. Traurig bisweilen... 
 "Da packt sie die kalte Panik, ihnen wird die Luft ausgehen, ganz egal, wohin sie ziehen, zusammen zu scheitern ist schlimmer als alleine. Wer allein ist, wird nicht beobachtet, muss keine Haltung bewahren, muss sich nicht als Ursache für das nächstbeste Problem fühlen, und die Frage, wer recht oder unrecht hat, ist auch nicht mehr wichtig." (S. 215)


 Das hier werde ich demnächst mal ganz dezent in meiner Klasse rumfliegen lassen. Wie man ein Mädchen wird, bzw. eben auch nicht. In großformatigen Bildern, ein bisschen rosa, ein bisschen comic, wird dargestellt, was Mädchen eben nicht alles tun und lassen müssen, dürfen, können, sollen. Körper, Spielzeug, Kleidung, Superheld*innen. Alles kommt vor. Komplettes feministisches Klischee, aber das schadet ja nicht. Ich würde mir ein solches Buch auch für Jungs* wünschen. So von wegen, weinen dürfen, Nagellack tragen, mit Puppen spielen und schwul sein dürfen. Kann das mal bitte noch schnell jemand machen? Meine Kids wären da gerade in dem Alter sehr empfänglich für.


 Hach, diese Illustratorin. Ich bin im veganen Laden über ihre Postkarten gestolpert, folgte ihr auf dem Instadings und mochte die verschiedenen Menschen mit weiblichen* Anlagen, die sie in all ihrer Diversität so abbildet. Jede Seite in diesem Buch stellt eine Person vor, mit Geschichte und persönlichem Hintergrund. Wiedergefunden habe ich mich da bei einigen. Ein feines Bilderbuch mit Mehrwert.


 Im Buchladen gesehen, im Geiste auf die Leseliste gesetzt und dann bei Sabrina die begeisterte Rezension gelesen. Da musste ich auch mit. Drei Frauen, drei Generationen, drei unterschiedlichste Geschichten, die irgendwie doch miteinander verwoben sind. Ich möchte nach solch einer Geschichte immer geren Soziogramme zeichnen, weil ich es spannend finde. Doch dieses Mal eben einmal mehr nicht. Eine schöne Graphic Novel mit Details an den richtigen Stellen, wohl durchdacht und fein bebildert. Alle notwendigen künstlerischen Register gezogen. Ich habe sie weggeatmet.


 Dieses Kinderbilderbuch war ja tatsächlich mein absolutes Highlight. Es passte so gut zu den Geschichten in den Romanen, in denen immer auch die Einsamkeit mitschwang. Es ist wirklich ein Kinderbilderbuch mit vergleichsweise wenig Text. Doch diese Worte sind so treffend gewählt, wie es nur geht. Die Illustrationen so unfassbar passend. Zum Eintauchen, mitschwimmen, wiedererkennen, trösten. Mir hat es ein bisschen die Sprache verschlagen und ich musste es mehrfach lesen. So traurig und doch so hoffnungsvoll. Ein Kinderbuch über die einsamen, hoffnungslosen Tage im Leben. Aber eben auch über den Trost, der zu finden ist. Aus pädagogischer Sicht sicherlich ein großartiger Einstieg, um mit kleinen und großen Kindern über diese Gefühle zu sprechen. (Freundlicherweise gibt es im Anhang sogar ein paar pädagogische Tips zur Weiterarbeit mit diesen Inhalten) Ich fürchte, ich werde noch sehr viele Exemplare dieses Buches kaufen und weiter verschenken müssen. Für die kleinen und die großen Kinder.

Dienstag, 6. November 2018

Licht für die antifaschistische Aktion


 Es ist finster geworden draußen. Nicht nur jahreszeitenbedingt. Halloween ist gerade um und dennoch bleibt es gruselig. Die Faschos ziehen immer noch über die Straßen, die Menschen spalten sich. Echte Solidarität ist schwer zu erkennen. So oder so. Es wird Zeit für Licht.


 Da erscheint es notwendig, selbst ein Licht sein. Im eigenen Leben, im Leben derer, die es verdient haben, ein Licht dort hinbringen, wo es Not tut. St. Martin feiert man in diesen Tagen, dort wo ich groß geworden bin. In Hamburg ist das eher keine große Sache. Ich habe es nicht so mit Christentum. Aber in Hamburg lohnt es sich immer gegen das Unrecht auf die Straße zu gehen. Auch mit einer Laterne. Ich brauchte mal ein bisschen Bastelruhe. Zum Gedanken sortieren, atmen, Pause machen. Für die Selbstwirksamkeitserwartung. Die Antifa-Laterne war da eine mehr als gute Idee. Antifa bleibt Handarbeit wird damit ein bisschen ad absurdum geführt, aber seis drum. Man muss ja die Funktionsfähigkeit aufrecht erhalten. Gegen das Vergessen, gegen die Faschisten, gegen die Arschkrampen. Solidarität zeigen, signalisieren.


 Der Kampf auf der Straße geht weiter. Vergangenen Mittwoch hieß es "Dem rechten Spuk entgegentreten". Morgen heißt es wieder "Mal kurz nach den Rechten sehen". Da hilft es auch nicht, dass die Kanzlerin ihnen den Hauptgrund ihres Aufzugs selbst entzogen hat. Es gibt ja noch andere Dinge, die dort von rechter Seite gefordert werden, die ich nicht bereit bin zu tolerieren. Fahnen und Lichterketten machen mich nur bedingt froh, aber mehr kann ich gerade nicht leisten. Diskurs vielleicht noch. Wortschlachten. Aber das ist nicht deren Niveau. Haltung zeigen. Auf jeden Fall. Wenigstens das. Und die Menschen zusammenhalten, die das mit mir gemeinsam tun wollen.


 Heute in der Dienstagssammlung und morgen gehe ich mit meiner Laterne wieder auf die Straße. Denn ich will das nicht. Nicht in der Woche, die dem Gedenken und Erinnern gehört. Nie wieder Reichskristallnacht, nie wieder Faschismus! Kein Vergeben, kein Vergessen! Niemals! 

Sonntag, 4. November 2018

7 Sachen # 29. 18

 Immer wieder Meistens Sonntags... 7 Bilder von Sachen, für die ich an diesem Tag meine Hände gebraucht habe. Ob für 5 Minuten oder 5 Stunden ist unwichtig. Nach einer Idee von Frau Liebe


1. Geschmissen: Reste auf Pizzateig. Frühstück halt.


2. Gestapelt: Bücher für einen neuen Literaturbeitrag.


3. Gegossen: Wasser an die Zimmerpflanzen. Die nachgezogene Monstera scheint sich wohl zu fühlen und legt schon neue Blätter nach.


4. Gezogen: Mich an. Heute Ton in Ton.


5. Geschlappt: Durch die schönsten Straßen der Stadt.


6. Ge-so einiges: Kuchen gegabelt, Kaffee getrunken, Tore bejubelt, gebangt und abgeklatscht. Das war ja hochdramatisch heute beim Passivfußball. Aber gewonnen. Uff.


7. Gestrickt: Ich bin bedingt optimistisch, dass ich heute noch die Ferse fertig bekomme, geschweige denn diese eine Socke noch vor Ablauf des Jahres....

 Helft einander, seid dankbar, passt auf euch und andere auf, seid freundlich, wertschätzend, ehrlich und zuverlässig. Habt eine gute Woche.