Freitag, 10. März 2017

Streifzug durch Stockholms Södermalm


Was bisher geschah:

 Auf der Rückfahrt von Kiruna nach Stockholm habe ich tatsächlich den Umständen entsprechend gut geschlafen. Wir waren nur zu zweit in der Nacht im Sechserabteil. Ab Uppsala hatte ich das Abteil eine Stunde für mich alleine. Zeit langsam wach zu werden und sich daran zu gewöhnen, dass man die Schneegrenze in der Nacht wohl passiert hatte. Kein Schnee mehr nirgendwo. Zu schade.


 In Stockholm angekommen, habe ich kurz mit den Automaten der Tunnelbana gekämpft, dann mein Gepäck im Hostel abgeladen und dann: Auf durch Södermalm! Das Viertel, das wir im vergangenen Sommer nicht gesehen haben. Und es war so wunderbar. Es gab sogar ein bisschen Sonne. Den Schnee allerdings vermisste ich sehr. So richtig kalt war es auch nicht mehr. 










  Es war nicht viel los. Weder auf den Straßen, noch im Hostel. Dagegen kam mir Kiruna wirklich übervoll vor. Neben dem fehlenden Schnee konnte ich mich über die fehlende Dunkelheit nicht beklagen. Der Tag dauerte viel länger. So blieb ich auch nicht nur in Södermalm, sondern stromerte sogar noch durch die Gamla Stan bis in die Einkaufsstadt. Ich musste noch ein paar Sachen besorgen. Da war es mir streckenweise aber doch etwas zu voll. Abends habe ich es mir im Hostel einfach nur gemütlich und gar nichts mehr gemacht. Ich hatte genug Kilometer in den Beinen und am nächsten Morgen noch einen ganzen Tag für all die Schönheiten in dieser Stadt. Nach den vielen lustigen Menschen in Kiruna, war es fast schon seltsam im Hostel in Stockholm alleine in der Küche zu sitzen und zu essen und wieder ein Zimmer für sich alleine zu haben. Außerdem fiel mir auf, dass ich sogar schon auf Englisch dachte. Fast eine Woche hauptsächlich Englisch zu sprechen, schien die Sprachsynapsen in meinem Kopf ganz schön verwirrt zu haben. Vermutlich eine Erfahrung, die man auch nur machen kann, wenn man alleine reist, ohne einen Menschen dabei zu haben, der die gleiche Sprache spricht. Wie schnell man sich doch an Dinge gewöhnt. Aber irgendwie ja auch ziemlich cool. Und weil Stockholm und Schweden immer ein Grund zum freuen sind, hier her.

Kommentare:

  1. Ach wie schön, Stockholm!!!
    Ich liebe diese Stadt, hab ein tolles Jahr dort verbraucht und bin nur mit dem festen Vorsatz irgendwann wieder dorthin zu ziehen, weggezogen. Jetzt ist es doch schon so lange her, da freue ich mich total über deine schönen Bilder. Danke für´s Zeigen!

    Viele Grüße,
    Maria von OstSeeRäuberBande

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    1. oh, da zu leben stelle ich mir auch toll vor. wobei meine stadt ja eher göteborg ist. nächhste woche gibt es irgendwann noch mehr bilder ;)
      liebe grüße,
      jule*

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