Mittwoch, 21. September 2016

Church Of Rock in Helsinki


 In Helsinki gibt es viele abgefahrene Dinge zu begucken. Unter anderem auch die Felsenkirche von den Architekten Timo und Tuomo Suomalainen. Wir kamen nicht umhin, sie sofort als Church Of Rock zu bezeichnen. Passte ja auch. 


 Ursprünglich war eine Kirche auf dem Felsen geplant. Dann kam der zweite Weltkrieg dazwischen. Danach beschloss man, eine Kirche in den Fels zu sprengen. Sprengen im Namen Gottes. Halleluja!


 Ein Steinwall rahmt die große Kuppel außen ein. Deutlich sind die Spuren zu erkennen, die die von der Bearbeitung zeugen.


 Klettern ist allerdings offensichtlich verboten.


 Teilweise konnte man noch ganz andere Spuren auf der Kirche finden.


 Innen konnte man die ganze Baukunst bewundern. Es war natürlich unfassbar überlaufen. Aber klassische Touristenziele sind das nunmal oft nicht ohne Grund. Zwischendurch hat uns das auch ein wenig gestresst, aber wir wollten das eben auch sehen.


 Kuppel innen mit Kupfer verkleidet.


 Wundervoll. Und beim Blick nach oben konnte man die Touristenmassen fast vergessen. Konnte auch eine Vinylscheibe sein in der super limited Copper Edition. Sehr rund, keine Ecken nirgendswo. Fast schon anthroposophisch.


 Das war auf jeden Fall sehr beeindruckend. Irgendwie schade, dass man solch großartige Architektur hauptsächlich in und an Kirchen findet. Gott und Geld scheint eine sehr kreative Verbindung zu geben.... Die Church Of Rock hat uns jedenfalls sehr gut gefallen. Sollte man sich anschauen, wenn man mal in Helsinki ist.

Kommentare:

  1. Oh ja, der Felsendom!
    Ich habe die letzten Tage meines Auslandssemesters in Helsinki verbracht und eine Freundin besucht, die ihres dort gemacht hat. Sie hat mir ein bisschen was von der Stadt gezeigt. Es war Dezember, zwei oder drei Tage vor Weihnachten, es schneite und war schweinekalt. Nach einem ganzen Tag in der Stadt kamen wir abends noch dort vorbei. Es war schon so spät, dass keine Touristen mehr da waren. Während wir uns umschauten, kam ein Chor herein und begann, Weihnachtslieder für den Weihnachtsgottesdienst zu proben. Wir saßen auf der Empore und es war der erste Moment seit Jahren (und der einzige in diesem Jahr), dass ich wirklich weihnachtliche Gefühle hatte. Unter der Kupferkuppel in einer fast leeren Kirche klingen Weihnachtsliederproben ganz besonders berührend. Und gesungenes Finnisch ist sowieso ganz wundervoll.

    Umso mehr habe ich mich jetzt aber gefreut, dass du auch so schöne Fotos von außen gemacht hast! Die Tierspuren und das alles sind mir natürlich total entgangen, weilwegen ungemütliche Witterung.^^

    Liebe Grüße,
    Sabrina

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. das hört sich total großartig an. ich denke man sollte viel mehr gegenden zu ungewöhnlichen zeiten bereisen, wenn nicht so viele menschen unterwegs sind...
      liebe grüße,
      jule*

      Löschen