Montag, 18. Mai 2015

Dänemark zum Runterkommen


 Bevor ich hier wieder mit dem alltäglichen Geblogge loslege, gibt es ein paar (mehr) Impressionen aus dem Dänemarkurlaub vergangene Woche.


 Herr Fussel und ich hatten uns ein Häuschen gemietet. Nicht zu weit weg von Hamburg, um zu lange fahren zu müssen, nicht zu nah, um auf dumme Gedanken zu kommen. Oberste Prorität bei der Auswahl des Feriendomizils: Ofen. Es gibt nichts Besseres, um die Abende zu verbringen, als ins Feuer zu starren oder dabei ein Buch zu lesen oderoderoder.


 Ganz wunderbar entpuppte sich das Vorhandenseins des Ofens bei der Yogarunde. Schön muggelig warm.


 Das Wetter war so mäßig, aber wir hatten uns aureichend Indooraktivitäten mitgenommen. Herr Fussel machte Computerkrams und ich hatte den anderen Computer dabei. Erstaunlicherweise empfand er das Geratter neben sich als beruhigend, ich hatte ja eher die Befürchtung, dass er schnell genervt ist. Nun gut. Dazu gab es noch Bücher, Zeitschriften und Spaziergänge, wenn wir eine Computerauszeit brauchten.


 Zu einem guten Urlaub gehört gutes Essen. Wir hatten unter Anderem den "kleinen" Fischmarktobstkorb dabei und ich war zwischenzeitlich sehr fasziniert vom Muster der Ananas.


 Die vielen Äpfel im Korb verarbeitete ich zu Apfelkompott zu dem es einen Berg Pfannkuchen gab. Anderes gab es natürlich auch noch, aber es muss ja nicht immer alles vor die Linse.


 Direkt vor der Tür blühten die Pusteblumen.


 Apfelblüten gab es auch jenseits des alten Landes.


 Zwischen den Regenschauern, wagten wir uns auch mal an den Strand, der angenehm menschenleer war.


 Nichts geht über Strandgut.


 Oder Weitsehen.


 Über kleine Prile konnten wir auch hüpfen.


 Das Ufer an diesem entpuppte sich allerdings als weniger trittsicher. Aber was ist schon so ein bisschen Ostsee mit ordentlich Sand im Schuh? Das bringt ja eine sturmfluterprobte Hamburgerin nicht aus dem Tritt


 Jegliche Ausflüge haben gegen Extrementspannen gnadenlos verloren, so dass wir nicht viel mehr als den kleinen Ort Hejsager Strand zu Gesicht bekamen der zu 100% aus Feriehäusern bestand. Kann man ja auch mal machen.


 Abends hatten wir hin und wieder mal Besuch von ein paar kapitalen Maikäfern, die wir dann in der guten Stube fangen und wieder nach draußen verfrachten mussten. Leider habe ich es nie geschafft einen mit einem klaren Glas oder gar ganz ohne vor die Kamera zu bekommen. Das sind schon ordentlich dicke Brummer. Ich glaube ich habe noch nie einen in lebend in freier Wildbahn gesehen. Hier war totale Faszination angesagt.


 Fischmarktäpfel waren kurz vor unserer Abreise immer noch ausreichend da und durften mit ein bisschen Flieder wieder zurück nach Hamburg fahren. Schön wars. Gerne wieder.

Kommentare:

  1. Das sieht nach einem richtig tollem und sehr entspanntem Urlaub aus.Weite am Meer und Kamin. Was braucht man mehr?! :)
    Liebe Grüße
    Anika

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  2. Boa hört sich das toll an... wir waren leider noch nie in Dänemark und immer wenn ich solch tollen Berichte höre, wird mir ganz urlaubslaunig....
    Liebe Grüße jacky

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  3. Dänemark ist so großartig! Für uns noch etwas toller, weil wir mit dem Schiff dahinfahren können, da fängt der Urlaub schon fast vor der Haustür an ;-)

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