Donnerstag, 23. Juli 2015

Die 3,50m- Hose für Groß und Klein


 Wie verbrät man möglichst schnell möglichst viel Stoff? Genau: Man näht eine unkomplizierte Aladinhose. So vor Kurzem bei mir geschehen. Ich hatte schonmal eine genäht, allerdings erwies sich der Stoff für diese Hosenform doch als ein bisschen zu steif und so lag sie eigentlich nur im Schrank herum. 


 Nun fand ich aber vor kurzem diesen wunderbaren leichten Stoff. Gerade so gewebt, dass er nicht durchsichtig ist, aber auch so leicht, dass man davon eine Menge in eine Hose packen konnte. Nicht ganz so günstig, wie der fürs erste Modell, aber ich wusste ja, wie und dass der selbstgebaute Schnitt funktionierte, von daher ging das in Ordnung. Nur dass ich wirklich 3,50m brauchen würde, hatte ich kurz vergessen, so musste ich ein zweites Mal bei meinen örtlichen Stoffdealerinnen aufschlagen.

  
 Bei diesem Model habe ich auch extragroße Taschen direkt eingebaut. Genug Bewegungs- und Beinfreiheit, um sich damit bei Bedarf direkt auf die Yogamatte werfen zu können, gibt es natürlich auch. Solcherlei Klamotten sind mir immer die liebsten. Dabei luftig leicht, um an warmen Sommertagen tragbar zu bleiben und sollte es kühler werden, kommt eben eine Leggins drunter.


 Ein paar Reststücke blieben zuschnittbedingt noch übrig und es lag auf der Hand, was daraus werden konnte, musste, sollte.


  Nach dem bekannten Freebook wurde mit grauem Bündchen eine neue Hose für den Neffen daraus. Die Mittelnaht am Schritt, die ich brauchte um ausreichend große Stoffstücke zu bekommen, fällt bei dem Muster auch nicht mehr auf. Auch für ihn genug Bewegungs- und Beinfreiheit für Windel drunter und Leben drumherum.


  Wir gehen jetzt an heißen Sommertagen öfter mal zusammen ein Eis essen, wenn wir uns am selben Ort treffen.


 Und sonst jagen wir zusammen Seifenblasen und Gartenzwerge. Das nur für den Nonsens, den einem das Leben manchmal vor die Füße weht. Diese Hosen wehen nur auch rüber in die Rumssammlung und zu den Made4Boys.

Mittwoch, 22. Juli 2015

Zurück nach Krankfurt


 IIch nehme euch heute mit nach Frankfurt. Warum? Darum: Als ich mich vor Jahren entschied, dass ich gerne Sonderschullehrerin werden wollte, waren die Studienzulassungen für dieses Fach hierzulande sehr beschränkt. Man konnte nicht an besonders vielen Orten studieren und mit meinem miesen Abischnitt, blieb mir nichts anderes übrig als für meinen Traum nach Frankfurt am Main zu ziehen.


 Ich hatte mit dieser Stadt vorher nicht viel zu tun gehabt. Eigentlich zog es mich seit meinem 18ten Lebensjahr immer mehr und wieder in den Norden. Doch ich wollte meinen Traum verwirklichen und so musste ich erstmal in Richtung Süden ziehen. Ich gab dieser Stadt eine Chance. Leider hat Frankfurt sie nicht genutzt. Die fünf Jahre meines Studiums waren nicht besonders fröhlich. Eigentlich hatte ich immer öfter das Gefühl erst wieder richtig atmen zu können, wenn die Hochhäuser im Zugfenster hinter mir verschwanden.


 Es war nicht alles Murks, was es in Frankfurt gab. Ich wohnte sehr gerne in Bornheim, traf auch ein paar sehr gute Menschen. Ich hatte nicht nur Pech, aber eben auch nicht besonders viel Glück in dieser Stadt.


 Im Gegensatz zu Hamburg gab es in Frankfurt leider nicht die Möglichkeit vor die Tür zu gehen und sich von der Stadt auf andere Gedanken bringen zu lassen. Ich wurde nicht warm mit diesem Ort. Sie passte nicht, diese Stadt. Sie zwickte und zwackte.


 Die wirklich schönen Zeiten und guten Momente kann ich schnell runterrattern. Frankfurt war kein Pflaster für studierende Menschen mit wenig Geld in den Taschen. Ich vermisste die studentische, autonome, alternative Kultur, die ich aus dem Rheinland und aus Hamburg kannte.


 Alles schien mir etwas altbacken, wenig innovativ. Die Stadt stand still und es gab kaum Orte, Zeiten, Räume und Menschen, mit denen man sich entfalten und Neues schaffen und erlebenkonnte.


 Wenige Spielplätze für suchende, erlebnishungrige Menschen mit viel Tatendrang wie mich. Eigentlich schade. 


  Ein paar schöne Ecken gab es wohl, doch die waren wie gesagt unerschwinglich. Vermutlich hat auch das, all die Strukturen ferngehalten, in denen ich mich immer so wohl fühle.


 Ein paar Türen haben sich damals geöffnet, aber es war schwer sie zu durchschreiten und sich dort niederzulassen. Früher oder später wurde man immer wieder darauf hingewiesen, dass man doch eigentlich nicht dazugehört.


 So war es aber auch eine Stadt in der ich schnell mein Studium, ohne viel Ablenkung durchziehen und beenden konnte. Vergangenes Wochenende war ich wieder da und musste feststellen, dass sich seit dem nicht viel verändert hat. Ich bin auf "meinen" vergangenen Wegen gewandelt und fühlte mich, als sei ich nie weggewesen. Manches Mal musste ich mir in Erinnerung rufen, dass diese Zeiten vorbei sind. Ich bin dankbar für das, was ich in Frankfurt gelernt und erfahren habe, denn es hat mich zu derjenigen gemacht, die ich heute bin. Und doch weiß ich nun, dass ich nicht wieder dorthin zurück muss und bin froh ein so wundervolles Leben in der Hansestadt gefunden zu haben. Eine lehrreiche Reise. Demnächst gibt es noch ein paar Eindrücke.

Dienstag, 21. Juli 2015

Es war einmal eine alte Tischdecke


 Es war einmal eine alte Tischdecke. Die war Frau Jule in einem Kölner Sozialkaufhaus in die Hände gefallen. Sie nahm sie mit nach Hause, wusch sie und seit dem lag sie bei Frau Jule im Stoffschrank. Doch immer öfter lachte die alte Tischdecke, die wohl einmal jemand vor Jahren mit der Hand zusammengenäht hatte, Frau Jule an. Frau Jule dachte an die Geschichten, die diese Tischdecke erzählen könnte. Vielleicht von großen Kaffeetafeln im Garten, von Sonntagsfrühstücken mit vielen Menschen an einem großen Tisch, vom Trocknen auf irgendwelchen Wäscheleinen, von Streits und Versöhnungen und Lachen und Weinen über ihr.
 "Näh ein Kleid aus mir. Bitte sei so gut!", rief die Tischdecke aus dem Schrank heraus.
 "Aber du bist zu klein für ein Kleid.", musste Frau Jule enttäuscht feststellen. "Und für ein Kleidungsstück bist du auch etwas sehr verblichen und löchrig. Warte, irgendwann wird mir eine neue Aufgabe für dich einfallen."


 Die Jahre gingen ins Land und es wurde kein geeignetes Projekt für die alte Tischdecke gefunden. Dann kam eine Hitzewelle und die Tischdecke witterte ihre Chance. 
 "Näh doch bitte endlich einen Rock aus mir. Einen leichten für die warmen Sommertage. Bitte sei so gut.", rief sie aus voller Kehle der Frau Jule zu, die vor ihrem Stoffschrank Ausschau nach einem Stoff für ein Kleid hielt. Wie Frau Jule das so hörte, hatte sie auf einmal ein Herz für den roten Stoff und warf alle Bedenken über Bord.
 "Nun gut, ich nähe einen Rock aus dir, aber keinen zu komplizierten. Ich werde mir große Mühe geben, aber wenn es misslingt, dann wirst du Taschenfutter."
 Der Tischdecke blieb nichts anderes übrig, als Frau Jule zu vertrauen und sich platt auf den Tisch zu legen.
 "Aber vergiss nicht ein Quadrat für deine Sammeldecke zurückzulegen!", rief sie noch, bevor Frau Jule mit der Schere loslegte. Und so kam auch ein Stückchen in die Deckensammlung.


 Ein schlichter Rock in A- Form sollte es werden. Leider gelang das mit dem platt hinlegen nicht so gut und so kam es, dass dem Rock am Ende ein Stückchen fehlte. Aber Frau Jule wusste Rat und stückelte Reste an.


 Frau Jule gab sich sehr große Mühe und nähte den gesamten Rock mit französischen Nähten. Das tat sie, weil sie die so gut beherrschte und hoffte, dass es der alten Tischdecken gefallen würde, wenn sie sich in dieser sauberen, neuen Form präsentieren durfte.


 Aus einem Teil der alten Tischdecke stellte Frau Jule sogar noch ein paar Meter Schrägband her, die zum Säumen reichten.


 Am Bund zog Frau Jule ein Gummi- und ein Stück Schrägband zum besseren Halt ein. Eine Tasche bekam der Rock- oder sollte man sagen, die alte Tischdecke?- ebenfalls.


 Als das Werk vollbracht war, schlüpfte Frau Jule voller Zuversicht hinein in die alte Tischdecke. Es passte einfach wunderbar und auch die verblichenen Farben fielen gar nicht weiter auf. Frau Jule und die Tischdecke waren sehr zufriden. Und so trägt Frau Jule die alte Tischdecke noch heute. Denn eigentlich ist das Verblichene nur ein bisschen vergangenens Leben und die restliche Farbe reicht noch für ein weiteres.


Und von unterm Apfelbaum verlinken sich Frau Jule und ihr Tischdeckenrock nun beim Creadienstag. Nach der Sommerpause vielleicht auch noch beim Upcyclingdienstag.

Sonntag, 19. Juli 2015

7 Sachen # 29. 15

 Immer wieder Sonntags... 7 Bilder von Sachen, für die ich an diesem Tag meine Hände gebraucht habe. Ob für 5 Minuten oder 5 Stunden ist unwichtig. Nach einer Idee von Frau Liebe.
 Heute mal wieder in der Unterwegsedition.


1. Gekocht: Kaffee und diesen dann auf einem Balkon geschlürft. Letzte Nacht hat es geregnet. Welch Wohltat nach der Hitze, der letzten Tage. 


2. Gezogen: Partnerlook mit den Neffen an.


3. Geschmiert: Erdnussbutter- Kirschmarmeladenbrötchen.


4. Gejagt: Seifenblasen.


5. Gedrückt: Nasse Fußsspuren auf Steine.


6. Gepuzzelt: Höchst anspruchsvoll.


7. Gezahlt: Das Eis. War zwar nicht mehr so richtig warm, aber für einen kleinen Spaziergang am Rhein entlang hat es doch gereicht.

 Diese- heute recht unspektakulären Sieben, gehen nun noch rüber und dann machen wir es uns bequem.

Freitag, 17. Juli 2015

Tabakbeutel- Ein erneuter Versuch


 Intensive Nutzung macht sich auch bei liebevoll selbstgemachten Dingen bemerkbar. So war mein erster Tabakbeutel jetzt doch mal reif dafür, ersetzt zu werden.


 Darum habe ich einen neuen gebaut. Aus altem Schwarzzeltstoff. Diesmal ohne Vliesverstärkung, schließlich ist dieser Stoff für sich schon stabil genug. Zur Zierde und fürs Futter zog ich ein Reststück alten Stoffes aus meinem Schrank.


 Die äußere Tasche ist diesmal größer ausgefallen.


 Die Innentasche behielt die gleichen Ausmaße. Es war wieder eine riesige verfluchte Fummelei. Dinge, die man eben nicht so oft macht. Aber ich habe nicht aufgegeben. Mal sehen, wie lange dieser Beutel hält.

Donnerstag, 16. Juli 2015

Musikdonnerstag: Müssen Alle Mit Festival 2015


 Am vergangenen Samstag war in Hamburg Schlagermove. Höchste Eisenbahn also, sich in die S- Bahn zu werfen und zu flüchten. Wohin? Nach Stade, zum MÜSSEN ALLE MIT FESTIVAL. Beste Entscheidung, die man treffen konnte.


 Und es war so wunderbar. Konfetti, Glitzer, Seifenblasen, gute Töne, gute Worte, gute Gedanken in der Sommerluft. In Stade gab es wahrhaftig sehr viel besseres Wetter als in Hamburg.


 Inhalte gab es auf und vor der Bühne, wobei ich hier vermutlich ein "I´m not" vor das Gesamtbild gesetzt hätte. Der Radikalität und Richtigkeit halber. Ansonsten ganz wunderbar.


 Absoluter Höhepunkt in meinen Augen war die ANTILOPEN GANG. Wie großartig kann man bitte sein. Die haben wirklich alles abgefeiert, was es gibt, haben Inhalte transportiert und meine Wellenlänge voll erwischt.


 Zudem hatten sie bestes Upcyclingschlagwerk dabei. Großartig? Großartig! 
 KÄPTN PENG & DIE TETAKEL VON DELPHI hatten es da im Anschluss ziemlich schwer. Irgendwie haben die mich nach der Party von ANTILOPEN GANG etwas überfordert. Vermutlich habe ich darum auch kein einziges brauchbares Foto von KÄPTN PENG hinbekommen. Das ist mir schon lange nicht mehr passiert...


 Zum Abschluss gab es noch NADA SURF. Die fand ich ja immer ganz wundervoll. Das hier war das zweite Mal, dass ich sie live gesehen habe. Irgendwie war das Feuer allerdings aus. Die Herren werden eben auch nicht jünger und so schön "Happy Kid" auch immer wieder und wieder ist, die Luft war raus. Der Bassist gab sich so lustlos, dass auch mir die Lust verging. Eine gute Gelegenheit die vorletzte, nicht überfüllte Bahngen Heimat zu besteigen.


 Zum Glück war ich in ganz fabelhafter Begleitung unterwegs und die Heimfahrt mit der S- Bahn war nochmal ihr eigenes Highlight mit wunderbar gut gelaunten, schön singenden Menschen und diesen typischen Hamburger Nonsensgesprächen, an deren Ende einem der Bauch vor Lachen weh tut. Hach. Wunderbare Sommernächte und nur optisch vom Schlagermove gestreift worden. Alles richtig gemacht.
 Ausführliche Berichte und Bilder gibt es unter folgenenden Links:

 Nächstes Mal bin ich gerne wieder mit dabei. Das war alles in allem doch sehr schön.

Sonntag, 12. Juli 2015

7 Sachen # 28. 15 vs. 12 von 12 im Juli 2015

Okay, heute mal wieder Pattsituation: 7 Sachen von Frau Liebe vs. 12 von 12 von Caro von Draußen nur Kännchen!. Das gab es im Oktober vergangenes Jahr zuletzt. Worum es geht? Hier:
7 Sachen: Immer wieder Sonntags... 7 Bilder von Sachen, für die ich an diesem Tag meine Hände gebraucht habe. Ob für 5 Minuten oder 5 Stunden ist unwichtig. Nach einer Idee von Frau Liebe.
12 von 12:

 Heute ist der 12te also gibt es heute wieder 12 von 12. Worum es dabei geht, könnt ihr bei  Caro von Draußen nur Kännchen! nachlesen und zwar genau hier
 
 Und weil ich keine Entscheidung treffen kann und will, gibt es heute wieder 19 Bilder von 19 Sachen, die ich heute getan und gesehen und erlebt habe. Die volle Bilderdröhnung. Mindestens sieben davon sind mit den Händen gemachtes. Und los:
 
 
 1. Verhältnismäßig viel zu früh bin ich heute aufgewacht. So spät war es gestern zwar gar nicht, aber ausgeschlafen ist anders. Da ich aber nicht mehr schlafen konnte, habe ich mir schnell etwas übergeworfen und bin losgesandalt. Brötchen holen. Hatte den Vorteil, dass ich sofort an der Theke stand und mich nicht erst- in die sonst lange- Sonntagsschlange stellen musste.


2. Mit den Brötchen im Beutel habe ich noch einen kleinen Schlenker gemacht. Vorbei an diesem wundervollen hamburgerischen Stillleben. Die Stockrosen wachsen hier aus jeder Ritze und gehören einfach zum Stadtbild.


3. Der Schlenker führte mich am Trödel vorbei. Die Funde heute recht unspektakulär aber praktisch. Ein Hemd für ein weiteres Hemdenupcyclingprojekt und ein Abtropfgestell als Ersatz für meines, das bald auseinander fällt.


4. Der Umweg diente hauptsächlich dazu, meinen Besuch nicht auch schon so früh aus den Kissen zu rumpeln. Dafür waren sie auf den Beinen als ich die Kaffeemaschine gerade angeschmissen hatte. Danach gab es erstmal dick Frühstück. Hier zu sehen sind die Reste. Richtig hell ist es in Hamburg heute nicht geworden und damit meine ich nicht nur die Außenbeleuchtung...
 
 
5. Das Bändchen vom gestrigen wunderbaren Festival lag noch auf dem Küchentisch. In Hamburg war gestern Schlagermove, da kann man als geschmackvoller Mensch eigentlich nur die Beine in die Hand nehmen und in die Peripherie flüchten. Es war ganz wunderbar. Sogar das Wetter in Stade war besser als in Hamburg. Und ich habe wider Erwarten keinen Sonnenbrand bekommen. Nur gute Musik und Laune. Hach!


6. Nachdem sich der Berliner Besuch auf in Richtung Heimat gemacht hatte, habe ich aufgeräumt und die Waschmaschine gefüllt.
 
 
7. Nach Jahren des Flüssigwaschmittelwaschens, bin ich wieder auf Pulver umgestiegen. Meine letzten Maschinen hatten immer Probleme mit Pulver, aber da ich ja seit einigen Monaten eine wirklich gute, fast neue Maschine habe, dachte ich, ich könnte mal wieder zu weniger Verpackung wechseln. Heute der erste Testlauf und ich denke, ich bleibe dabei. 


8. Während die Waschmaschine arbeitete, habe ich es mir mit Getränken und der Sendung mit der Maus gemütlich gemacht. Sonntagstraditionen.


9. Ein bisschen genäht habe ich auch. Hier: Knopflöcher.


10. Das Projekt habe ich heute auch wirklich endlich beendet. Als letzte Tat eine alte Kapuzikordel durch die vorher genähten Knopflöcher eingezogen. Hat ja auch lange genug gedauert. Die Woche war einfach zu voll, um irgendwas am Stück fertig zu machen.


11. Als ob das Nähprojekt der Schlussgong war, hat es mich danach total umgehauen. Wie vor die Wand gefahren. Müde, Kopfweh, Schlapp. Da habe ich mich einfach mal hingelegt. Ist ja schließlich Sonntag. Vielleicht war die letzte Woche doch zu voll. Eigentlich war ich ab da in einer Verfassung, die mich sonst am ersten Tag der Ferien ereilt. Vielleicht bleibt das ja am Donnerstag einfach aus, wenn ich das heute schon hatte.


12. Nach dem Schläfchen war es dann auch Zeit für dicke Socken. Es wurde im Laufe des Tages doch echt frisch.
 
 
13. Mit einem Buch ging es zurück aufs Sofa. Ein paar Seiten lesen. Aber irgendwie konnte ich mich nicht konzentrieren...


14. Auf dem Sofa war es dann doch ganz fein. Also habe ich mich mal um die Bilder von gestern gekümmert. Weit gekommen bin ich aber auch da nicht. Matschbirne.


15. Zum Abendessen gab es die restlichen Frühstückstomaten mit Salz, Pfeffer, frischem Basilikum und Crema di Balsamico. Es kann doch so schön einfach sein.
 
 
16. Nach dem Essen habe ich ein bisschen in der Gegend rumgestarrt. Die Aussicht vom Sofa ist ja auch sehr schön, solange man heute nicht aus dem Fenster ins Trübetassenwetter schauen musste.


17. Seit ich gelernt habe, dass die meisten Filme, die ich bei Streamingdiensten anschauen möchte, auch Bezahlfilme sind, kaufe ich wieder DVDs. Zudem bin ich eine hoffnungslose Wiederholungstäterin. Das hier war der andere Teil der heutigen Flohmarktbeute.


18. Zum Abend gab es noch ein bisschen Freude im Regen. Bevor mein liebster Goldfelberich verblüht ist, darf er nochmal auf den Blog.


19. Mit viel Tee bleibe ich jetzt den Rest des Abends einfach hier sitzen und schaue mal so rum, was die anderen heute gemacht haben.

 12 gehenh hierhin, 7 dort rüber. Habe eine gute Woche!