Wie verbrät man möglichst schnell möglichst viel Stoff? Genau: Man näht eine unkomplizierte Aladinhose. So vor Kurzem bei mir geschehen. Ich hatte schonmal eine genäht, allerdings erwies sich der Stoff für diese Hosenform doch als ein bisschen zu steif und so lag sie eigentlich nur im Schrank herum.
Nun fand ich aber vor kurzem diesen wunderbaren leichten Stoff. Gerade so gewebt, dass er nicht durchsichtig ist, aber auch so leicht, dass man davon eine Menge in eine Hose packen konnte. Nicht ganz so günstig, wie der fürs erste Modell, aber ich wusste ja, wie und dass der selbstgebaute Schnitt funktionierte, von daher ging das in Ordnung. Nur dass ich wirklich 3,50m brauchen würde, hatte ich kurz vergessen, so musste ich ein zweites Mal bei meinen örtlichen Stoffdealerinnen aufschlagen.
Bei diesem Model habe ich auch extragroße Taschen direkt eingebaut. Genug Bewegungs- und Beinfreiheit, um sich damit bei Bedarf direkt auf die Yogamatte werfen zu können, gibt es natürlich auch. Solcherlei Klamotten sind mir immer die liebsten. Dabei luftig leicht, um an warmen Sommertagen tragbar zu bleiben und sollte es kühler werden, kommt eben eine Leggins drunter.
Ein paar Reststücke blieben zuschnittbedingt noch übrig und es lag auf der Hand, was daraus werden konnte, musste, sollte.
Nach dem bekannten Freebook wurde mit grauem Bündchen eine neue Hose für den Neffen daraus. Die Mittelnaht am Schritt, die ich brauchte um ausreichend große Stoffstücke zu bekommen, fällt bei dem Muster auch nicht mehr auf. Auch für ihn genug Bewegungs- und Beinfreiheit für Windel drunter und Leben drumherum.
Wir gehen jetzt an heißen Sommertagen öfter mal zusammen ein Eis essen, wenn wir uns am selben Ort treffen.
Und sonst jagen wir zusammen Seifenblasen und Gartenzwerge. Das nur für den Nonsens, den einem das Leben manchmal vor die Füße weht. Diese Hosen wehen nur auch rüber in die Rumssammlung und zu den Made4Boys.






























































