Sonntag, 15. Dezember 2013

7 Sachen 48. 13

 Immer wieder Sonntags... 7 Bilder von Sachen, für die ich an diesem Tag meine Hände gebraucht habe. Ob für 5 Minuten oder 5 Stunden ist unwichtig. Nach einer Idee von Frau Liebe.
 Wieder einigermaßen fit. Am Wochenende bekam mein Körper ein bisschen Nachhilfe.


1. Geschnippelt: Unter anderem Gemüse für Frühstück für drei.


2. Genommen: Eine tiefe Nase Nordseeluft. Mit den Händen, jaja. Besser als Hustenlöser und Nasenspray. Ich hätte mal direkt Anfang der Woche da hin fahren sollen.


3. Gespaziert: Dem Horizont entgegen.


4. Gestrickt: In Meeresfarben.


5. Gepackt: Ein paar Sachen wieder ein.


6. Gezogen: Diese wunderbare sehr passende Postkarte aus dem Briefkasten. Danke liebe Antje.


7. Gepackt: Schulsachen für morgen. Muss ja wohl wieder.

 Mehr 7 Sachen wie jeden Sonntag bei Frau Grinsestern. Eine wundervolle kurze Woche wünsche ich, auch denen, deren Woche länger ist.

Donnerstag, 12. Dezember 2013

12 von 12 im Dezember

 Heute ist der 12te also gibt es heute wieder 12 von 12. Worum es dabei geht, könnt ihr bei  Caro von Draußen nur Kännchen! nachlesen und zwar genau hier. Heute immer noch krank zuhause, schonend. Der Musikdonnerstag weicht heute den 12. Und los:
 
 
1. Bettdecke aufs Sofa umgezogen. Im Bett mag ich nicht rumlümmeln.
 
 
2. Ingwer und Zitrone bereitgestellt.
 

3. Ein bisschen im Kreis genäht für ein Weihnachtsgeschenkchen.
 
 
4. Etwas Material aufs Sofa geschleift und dort weitergemacht.


5. Auch ein bisschen im Zickzack für ein Weihnachtsgeschenk genäht.


6. Ein kleiner Snack: Vanille- Soja- Latte nebst Pfefferkuchen und Weihnachtsbrownie. Medizin und so *hust*.


7. Kopffreizeit. Am hellichten Tag... tz....


8. Und versuchen das aus dem Kopf zu pusten, was da nicht hingehört.


9. Noch mehr Geschenke eingepackt. Erwähnte ich, dass ich schenken toll finde?


10. Ein Poster aufgehängt. Ich kann die Füße einfach nicht still halten.


11. Schnell ein klitzekleines Bisschen eingekauft.


12. Die Antroposophenleuchte angeknipst.

 An dieser Stelle gute Besserung auch an die anderen Damen, die es brauchen können. Vielleicht noch Frau Grete und Frau Käthe? Herzlichen Dank für die Besserungswünsche der letzten Tage.

 Mehr 12 von 12 von heute gibt es bei Frau Kännchen.

Dienstag, 10. Dezember 2013

Und was wird so verschenkt?

 Weihnachten ist schon fast bald. WÄH!!! Okay, dann ist es auch vorbei. Ja, ich kann Weihnachten nicht leiden. Immer noch nicht. In meiner Wohnung gibt es keine Weihnachtsdeko, kein Tannengrün oder Glitzerschnickeldi.
 Es gab vor einiger Zeit in NRW mal die Idee St. Martin und Laternelaufen abzuschaffen, weil dieses katholisches Fest wohl viele Glaubensrichtungen ausschließen würde. WARUM ÜBERLEGT MAN SOWAS NICHT FÜR WEIHNACHTEN?!?!?! Ach nee, Einzelhandel, Jobs... jaja, aber Laternelaufen... tz.... Okay, atmen und weitermachen.
 An Weihnachten jedenfalls kann man Geschenke unter dem Deckmantel von irgendwelchen abstrusen Traditionen machen. Und das ist ganz nach meinem Geschmack. Dieses Jahr gibt es auch wieder ein paar gekaufte Sachen, aber auch einiges Selbstgemachtes. Weil niemand weiß, was für wen sein soll, kann ich das jetzt auch hier schon zeigen. Also los.


 Jedenfalls habe ich in den letzten Tagen einen ganzen Korb gefüllt. Gaaaanz langsam, mit vielen Pausen, weil bin ja krank.


 Von allem was man an netten Kleinigkeiten so nähen kann ist etwas dabei, was demnächst unters Volk geworfen wird.


 Schlüsselbänder in verschiedenen Längen und Farben.


 Ebensolche Lavendelkissen. Hierzu ist zu erwähnen, dass es echt blöd ist, wenn man duftenden Lavendel da reinfüllt und ihn einfach nicht riecht, weil die Nase so zu ist. Traurig...


 Und natürlich: Täschchen. Für jede Menge Medchentüdelkram.


 Und als kleines Anhängerchen wie bereits im letzten Jahr: Glückskekse á la Frau Liebe.


 Dieses Jahr ausnahmslos mit Zitaten von TOMTE, KETTCAR, CASPER, CHUCK RAGAN, PALE, DEN ÄRZTEN und DEN FANTASTISCHEN VIER. Eigentlich wollte ich nur deutschsprachige Bands nehmen, aber mir sind nicht so viele geeignete Songzitate eingefallen.


 Wer welchen Spruch bekommt, weiß ich ehrlich nie, weil ich sie alle durcheinanderwürfele und dann einfach so rausgreife und an die Geschenke hänge. 
 So macht Weihnachten doch ein bisschen Spaß.

Sonntag, 8. Dezember 2013

7 Sachen # 47. 13

 Immer wieder Sonntags... 7 Bilder von Sachen, für die ich an diesem Tag meine Hände gebraucht habe. Ob für 5 Minuten oder 5 Stunden ist unwichtig. Nach einer Idee von Frau Liebe.
  Heute ein bisschen vermatscht, denn mir sitzt eine dicke Erkältung in den Knochen. Also mal gaaaaanz sutsche heute.


1. Gefrühstückt: Mit mir und den Viren. Leider nichts geschmeckt.... Nicht weil das Essen nicht lecker war, sondern weil die Nase einfach dicht ist.


2. Geschnitten: Ecken ab.


3. Geschnitzt: Ingwer und Zitrone für ein heilendes Getränk.


4. Gezogen: Kreise auf Vlieseline.


5. Geschnitten # 2: Aus, Kreise, massenweise.


6. Gezogen: Den Bärtigen aus- chrchr.


7. Gepackt: Geschnenke ein. Das Einzige was ich an Weihnachten mag: Geschenke machen. Dieses Jahr alles in klassisches Geschenkpapier, dass sich- warum auch immer- in meiner Wohnung angesammelt hat. Weg damit und bloß kein neues rein.
 Übrigens ist auch wieder was für Hamburgs frohe Kinderaugen dabei. Wie jedes Jahr seit ich hier lebe.

 Mehr 7 Sachen auch heute wieder bei Frau Anita Grinsestern. Eine gesunde Woche wünsche ich.

Samstag, 7. Dezember 2013

Nikolaus und Weihnachten in einem

 Vor einiger Zeit habe ich schon wieder etwas bei einer Blogverlosung gewonnen. Die wunderbare Eni von Mein Morgenstern hatte ein fabelhaftes Retropäckchen für ihre Leser geschnürt. Ich wurde aus dem Lostopf gezogen und hielt nun Ende der Woche ein ganz fantastisches Päckchen in der Hand.


 Ach, und was durfte ich da für Schätzchen auspacken.


 Leider hat es die Tasse nicht unbeschadet vom Süden in den Norden geschafft, aber ich habe da schon so eine Idee.


 Evtl. wird es jetzt doch mal Zeit, dass ich mir ein Smartphone zulege, wo ich doch jetzt schon die Hülle dazu habe. Ganz fantastisch auch die kleinen Kerzenständer, da ich solche leider noch nie auf dem Trödel gefunden habe. Und die Segelschiffbrosche wird es wohl auch öfter an mein Hanseatenrevers schaffen.


 Und Tee und noch mehr Kerzenständer und Stöffchen und Matrjoschka und Nagellack und Tape. Leider hat es die wundervolle Tasche irgendwie nicht aufs Bild geschafft, aber die kommt jetzt gleich mit zum Einkaufen.

 Liebste Eni,ganz allerherzlichsten Dank! Bleib weiter so bunt und wortvoll und wunderbar!

Donnerstag, 5. Dezember 2013

Musikdonnerstag: CAT STEVENS- "Mona Bone Jakon"


 Immer (oder meistens) Donnerstags stelle ich ein Album vor, welches in meinem Leben eine prägende Rolle meiner musikalischen Sozialisation gespielt hat. Wer mitmachen mag, ist natürlich herzlich eingeladen und darf einen Kommentar hinerlassen, weil ich so furchtbar neugierig bin, was andere so hören. In den folgenden Wochen soll es um diese Alben gehen:
Meine Top 20 Alben aller Zeiten
The Beatles- A Hard Days Night (1964)
Cat Stevens- Mona Bone Jakon (1970)
Die Ärzte- Die Ärzte Früher! Der Ausverkauf Geht Weiter (1989)
Red Hot Chili Peppers- Blood Sugar Sex Magic (1991)
System Of A Down- Toxicity (2001)
Sick Of It All- Scratch The Surface (1994)
Jimmy Eat World- Clarity (1999)
Juliana Theory- Emotion Is Dead (2000)
Pale- How To Survive Chance (2002)
Boysetsfire- After The Eulogy (2000)
Kristofer Åström- Northern Blues (2001)
The Appleseed Cast- Lost Songs (2002)
Kettcar- Du und Wieviel Von Deinen Freunden (2002)
Tomte- Hinter All Diesen Fenstern (2003)
Dredg- Catch Without Arms (2005)
Deftones- White Pony (2000)
Thrice- The Artist In The Ambulance (2003)
Friska Viljor- Bravo (2006)
Captain Planet- Wasser kommt Wasser Geht (2007)
Casper- XOXO (2011)

Cat Stevens- Mona Bone Jakon (1970)

  CAT STEVENS war einer der Musiker, den ich als Kind auf längeren Autofahrten oft vorgespielt bekam. Von Kassette. Die ruhige, bisweilen einschläfernde Wirkung verfehlte ihr Ziel selten. Wobei dabei nicht zu sagen ist, dass CAT STEVENS grundsätzlich einschläfernde Musik macht. 
 
  Leicht wäre es zu sagen, dass CAT STEVENS bei mir die Singer-/Songwriterliebe entfacht hätte. Natürlich haben auch andere musikalische Helden meiner Kindheit Singer-/ Songwriter gemacht. FREDRIK VAHLE zum Beispiel, von dem ich nach wie vor denke, dass ihn jedes Kind auch heute noch unbedingt hören sollte. Aber CAT STEVENS war eben der Singer-/Songwriter für die Großen. "Mona Bone Jakon" soll an dieser Stelle auch "nur" ein repräsentatives Album für die gesamte Diskografie dieses Mannes herhalten. Zu diskutieren wäre evtl. seine Zuwendung zum Islam und die damit verbunde Namensänderung, wobei die mittlerweile ja auch wieder weitestgehend hinfällig ist. Aber jeder so wie er will und mit seiner Musik hat das ja nun erstmal bedingt zu tun.

  "Mona Bone Jakon" jedenfalls findet bei mir am häufigsten den Weg in die Rotation. Vermutlich liegt das auch an der großen Anzahl von Stücken, die auch in dem großartigen Film "Harold and Maude" eine Rolle spielen. Was wäre diese Film ohne die Musik von CAT STEVENS? Auf jeden Fall wohl auch eine große Geschichte, doch unter die Haut schiebt sie erst die Musik. CAT STEVENS unverwechselbare Stimme, die kraftvoll aber auch tröstlich sein kann. Allgemeingültige Gedanken, Lebensweisheiten, Ratschläge, Verständnis, Geschichten, die ihm passiert sind, die man aber auch im eigenen Leben wiederfindet. Dazu eine sehr bewusste und liebevolle Intonierung. CAT STEVENS spielt nicht nur Gitarre, er holt einiges mehr aus ihr heraus. Dazu sammelt er auch auf "Mona Bone Jakon" immer weitere kleine Instrumente anderer Gattung zusammen und lässt sie sanft in seinen Songs mitspielen. Lediglich an den Drums ist irgendwas schiefgelaufen. Vermutlich mag ich "Mona Bone Jakon" auch darum so gerne, weil da nicht "Wild World" drauf ist. Denn was macht denn bitte der Mensch am Schlagwerk dort? Soll das so antitakt sein? Wollte Herr STEVENS damit einen neuen Stil kreiieren oder bin ich am Ende doch zu doof zum Zählen? Jedenfalls wirft mich "Wild World" immer ein bisschen aus der Bahn und vermiest mir den Genuss langanhaltend. Es ist dieses kleine bisschen Unperfektionismus, den ich diesem Künstler eigentlich nicht anhängen möchte. Darum höre ich lieber "Monar Bone Jakon", um gar nicht erst in dieses Loch zu tappen.

  "Mona Bone Jakon" schaffte es kurz nach meiner Reise nach Nepal in mein CD- Regal. Denn auf dieser Platte ist ein Song drauf, mit dem ich eine ganz eigene Geschichte verbinde, die weit nach den Autofahrten mit meinen Eltern stattfand. Und weil sie so schön ist, mag ich sie auch gerne hier noch einmal erzählen. Es handelt sich dabei um den Song "Kathmandu" und die Geschichte, die ich schon vor längerer Zeit aufschrieb geht so:

  Wir waren gerade erst in dem Dorf in der Nähe von Kathmandu angekommen, in welchem wir die nächsten 5 Wochen wohnen, essen, schlafen und arbeiten sollten. 18 Stunden Flug lagen hinter uns. Die Dorfbewohner hatten uns mit einer Riesenportion Dhal Bath, welches aus Reis und einer sehr scharfen Linsensoße besteht, gesättigt. Den ganzen Abend waren wir umringt gewesen von den Leprakranken, die es nicht fassen konnten, dass gesunde Menschen aus dem Westen in einem Dorf mit ihnen Leben sollten und ihnen einen Kindergarten bauen wollten. Der Monsun hatte eingesetzt und es war dunkel. Wir kannten nichts hier und waren gespannt darauf, was die nächsten Wochen bringen würden. Dort saßen wir also am Rande des Kathmandutals auf einer kleinen Anhöhe. Ein Bambuspavillon bot uns Schutz vor dem Regen, unter uns die große Stadt, welche sich nur durch die spärliche Beleuchtung der Straßen und Häuser zu erkennen gab. Wir saßen dort und rauchten und schwiegen. Bis eine Freundin anfing ganz leise diesen Song zu summen. Wir kannten ihn und setzten leise ein, bis wir ihn schließlich gemeinsam vor uns hinsangen. „ Kathmandu I´ll soon be seeing you“. Im Laufe unseres Aufenthalts wurde Kathmandu unsere neue Heimat. Wir lernten die Stadt kennen, gossen das Fundament für den Kindergarten, erlebten eine Menge Abenteuer und saßen abends oft in dem Pavillon über den Dächern der Stadt und immer wieder stimmte irgendwer diesen Song an.  
  Ich bin seit dem nicht mehr da gewesen, aber immer wenn ich diesen Song höre, würde ich am liebsten sofort wieder meinen Rucksack packen.

Und ich glaube dazu muss ich nichts mehr sagen. 

Dienstag, 3. Dezember 2013

Steine im Weg wiederbelebt

 Es war relativ zu Anfang dieses Blogs, da zeigte ich die Idee mit der Steinekunst. Irgendwie ist diese Sache aber ein wenig eingeschlafen. Doch es juckte mich die ganze Zeit in den Fingern. Vor allem durch meine Kunstfortbildung und der damit erneuten Auseinandersetzung mit Streetart. Zur Erinnerung nochmal hier und hier. Denn irgendwie ist diese Steinchengeschichte ja auch ein bisschen Streetart. Eine sehr legale Form. Leider hat sich das Steinefindeproblem nicht erledigt. Nur wenige geignete Steinchen säumen nach wie vor den Weg. Doch kürzlich habe ich dann doch mal eine Hosentasche voll bekommen. 


 Also losgeschrieben und dann losgegangen.


 Zuversicht auf die Mauer.


 Hoffnung in der U- Bahnstation.


 Aktionismus in der U- Bahn.


 Leidenschaft auf dem Vorsprung. Hihi, Streetart direkt vor der Station der Hüter des Gesetzes....


 Ruhe an der vierspurigen Straße.


 Und abends Durchhalten vor dem Schaufenster.

 Interpretationsmöglichkeiten gibt es zahlreiche. Und da ich sie an häufig gegangenen Wegen absetze, kann ich auch immer schön sehen, dass sie dort selten länger liegen. Wer sie wohl mitnimmt? Welchen Stein ich da wohl anstoße...? Es werden nicht die letzten gewesen sein. Immer schön Steine sammeln, jetzt immer und überall. Mag jemand mitmachen?