Mittwoch, 9. Juli 2014

GROOOOOOSSE FERIEN!!!

Hurra! Hurra! Hurra! FINAAAAALLÖÖÖÖÖÖÖ!!!! Ohhhhhh wie ist das schööööööön, ohhh wie ist das schööööööön.....
 Ich weiß ganz genau, warum heute so ein unglaublich wundervoller Supertag ist. Das liegt nicht alleine an dem gestrigen unglaublichen Fußballspiel. Nein! Schuljahresfinale! Es sind Ferien!!! Sommerferien! Fast 6 Wochen freifreifreifrei!!! YEAH!!! Viel besser als WM Finale. Der Tag vor den großen Ferien ist IMMER mein Lieblingsarbeitstag. Und den gibt es öfter als so ein Fußballspiel wie gestern. Die SchülerInnen waren gut drauf, wir haben sehrsehr schöne Gespräche beim Frühstück und Chillen in der Sonne geführt. Und am Ende wusste man nicht, wer schneller das Gebäude verlassen wollte, die Lernenden oder die Lehrenden. Es gab auf jeden Fall eine Menge High Fives. Was Nordrhein- Westfalen kann, können wir schon lange! Ha!


 Ein bisschen werde ich hier noch weiterschreiben, aber vermutlich wird es ruhiger werden. Nehmt mir das nicht krum, aber die beste Zeit des Jahres ist (immer) genau jetzt. 

 Und der Rest der Nation muss ja nur noch ein bisschen durchhalten. Ihr schafft das auch noch mit den großen Ferien. Es ist übrigens nicht so, dass ich meinen Job nicht gerne machen würde, aber wer findet große Ferien nicht unglaublich super?

Montag, 7. Juli 2014

Windelarschhose # 2

 
 Ich konnte es nicht lassen. Irgendwie lässt mich dieses Windelarschhosending nicht los. Die letzte ziehe ich ehrlich gesagt etwas selten an. Viel zu viel Stoff. Irgendwie musste da ein anderer Schnitt und ein anderer Stoff her. 


 Diesen Stoff hatte ich auf dem Trödel für läppische 2 Euro erstanden. Es handelt sich um alte Bettwäsche, oft gewaschen, noch farbstark, aber weich und luftig genug für dieses Projekt. Aufgeschnitten 4 Meter Stoff. Hui! Das Muster hatte es mir sofort angetan und musste irgendwie als Windelarschhose verarbeitet werden. Doch der letzte Schnitt gefiel mir nicht so recht. Somit habe ich ein bisschen getüftelt und gesucht und habe im Netz diese Anleitung gefunden. Ich habe sie ein bisschen abgewandelt, Taschen reingebaut und einen Hüftbund genäht.


 Ein paar Sachen gibt es da noch zu optimieren. Ich mag eigentlich gar keinen Gummibund. Bei mir schlackert da immer noch zu viel Stoff um den Bauch rum. Von dem Bettdeckenbezug ist auf jeden Fall noch genug über, dass daraus noch eine zweite werden kann.


 Grundsätzlich wird sie aber wohl öfter getragen werden. So bequem. Hach. Und dieses Muster... Windeln trage ich übrigens schon lange nicht mehr, aber die anderen Begriffe für diese Hosen finde ich auch irgendwie etwas schräg.
 Danke Antje fürs Foto machen.

Sonntag, 6. Juli 2014

7 Sachen # 27. 14

 Immer wieder Sonntags... 7 Bilder von Sachen, für die ich an diesem Tag meine Hände gebraucht habe. Ob für 5 Minuten oder 5 Stunden ist unwichtig. Nach einer Idee von Frau Liebe.


1. Gezogen: Meine neue superselbstgenähte Sommerlieblingshose. Ich hatte so tolles Bettzeug dafür auf dem Trödel vor ein paar Wochen gefunden. Mal ein bisschen die Materialkosten hochgerechnet komme ich auf etwas über 2 Euro. Und sie ist wahrhaftig der Hammer! 


2. Gestellt: Eine Bücherverschenkekiste in meinen Flur. Ich hatte gehofft, meine Gäste läsen Bücher. Leider fanden nur zwei ein neues Zuhause... nunja...


3. Geformt: Einen "Mett"igel. VeganerInnen neigen dazu das Widerlichste was die Fleischküche zu bieten hat, nachzuahmen. Aber lecker war er. Schade, dass ich so aufgeregt war, dass es für den Autofokus nicht gereicht hat...


4. Gebacken: Vegane glutenfreie Waffeln. Kann ich jetzt auch. Ha!


5. Getischt. Auf. Dazu muss ich wohl nichts mehr sagen. Wir haben knapp 5 Stunden gefuttert, gequatscht und gealbert zwischen Brötchen, Kuchen, Muffins, Erdbeeren, Tomaten, Gurle, "Käse", "Wurst", "Mett"igel, Erbsencurryaufstrich, Waffeln, Apfelmark, Marmelade, "Honig", Zwiebelschmelz, Linsenaufstrich, Tee, Eistee, Kaffee, Saft, Sekt. Fast wie bei den Römern. Nur ohne Gänsekiel. Auf fancy Tischdeko habe ich geschissen. Essen und Leute waren übertoll, da brauchte es solchen Schnickschnack nicht.


6. Gepackt: Geschenke aus. Was habe ich mich gefreut! Hach!


7. Gespült: Alles wieder weg in drei Etappen. Wer braucht eine Spülmaschine? Ich jedenfalls nicht.

 Ich werde den Rest des Tages nun auf dem Sofa mit dem restlichen alkfreien Sekt und Mettbrötchen verbringen und auf das Leben prosten. Hurra!

 Mehr 7 Sachen wie immer bei Anita.

Samstag, 5. Juli 2014

Ganz nah


 Das Ende des Schuljahres ist ganz nah. Noch drei Schultage. Das letzte Wochenende in diesem Schuljahr steht bevor. Meine SchülerInnen haben alle ihr Praktikum knallhart durchgezogen. Ich finde das verdammt gut. Kannte ich von meiner letzten Schule gar nicht. Ich habe sie in den letzten Wochen bei meinen Besuchen ganz anders erlebt. Das Highlight meiner Praktikumsbesuche war sicherlich der Besuch beim NDR diese Woche. Führung durch alle stehenden Studios und ich durfte sogar bei der Aufzeichnung einer Nachrichtensendung aus der Region dabei sein. Was man als Lehrerin nicht alles so erlebt.
 Ansonsten bin ich nun meinen Heuschnupfen los. Diese Woche bekam ich die letzte Spritze. Drei Jahre Therapie, 30 Spritzen und nun nie wieder Rotznase und juckende Augen. Hurra! Meine Beziehung zum Sommer wurde auf eine neue Ebene gehoben.
 Nun geht es ins Wochenende. Heute Altonale, morgen eine kleine Feier. Das wird schön, auch wenn die Wetteraussichten nicht so prickelnd sind. Aber irgendwas ist ja immer.

 Mehr Samstagsgetränke sammelt Ninja sogar wenn sie im Urlaub ist. Auch hier wird bald die Sommerpause eingeläutet.

Freitag, 4. Juli 2014

Da geht kein Tropfen daneben

 Es gibt Dinge, die machen mich wahnsinnig. Dazu gehören definitiv klebrige Dinge. Vor allem in der Küche. Bei Ölflaschen passiert das ja besonders gerne, dass man das Dressing anrührt und im Eifer des Gefechtes laufen die Tropfen nur so an den Flaschen runter. Dann mit den klebrigen Fingern an die Gewürzdöschen, Schrankgriffe... Die Spur des Todes Klebens ist gezogen! Doch dagegen gibt es ein einfaches Hausmittelchen. Denn: Wehret den Anfängen!


 Küchenkrepp um Flaschenhälse wickeln. Quasi der Rolli für die Flasche. Eigentlich tragen meiner Ansicht nach nur Flaschen Rollis.


 Früher habe ich zum Festhalten des Krepps die Gummbänder von Kräuter- oder Radieschenbündeln benutzt. Aber entweder habe ich in letzter Zeit sowas nicht mehr gekauft oder das Gemüse war anders gebündelt. Jedenfalls hatte ich keine Haushaltsgummibänder mehr und die alten waren alle porös und wollten nicht mehr halten. Wer aber eine gute Handarbeitsfee ist, hat elastisches Nähgarn im Schrank. In meinem Fall sogar noch altes aus dem Nähkasten von der Oma. Nicht mehr tauglich zum Nähen, dafür schön rot. Also abgeschnitten, zusammengeknotet, Küchenpapier um die Flaschen gerollt und mit Gummiband festgehalten.


 Rot auf weiß, wie hübsch und sicherlich nie wieder klebrige Flaschen auf dem Regal. Was bekomme ich dafür jetzt? Darf ich ein Feld vorziehen auf dem Weg zur perfekten Hausfrau? Unbedingt!

Donnerstag, 3. Juli 2014

Nein!!! Nicht schneiden!!!

 Das denke ich zumindest bei so einigen meiner Schätzchen im Schrank.


 Aber damit ist nun Schluss. Es kann ja nicht sein, dass ich immer nur sammle und stapele. Oft ist es sogar so, dass ich Projekte vor mir herschiebe, nur weil ich den eigentlich passenden Stoff nicht anschneiden mag. Aber jetzt wird angeschnitten und verbraucht.


 Keine Angst mehr, ein solches Stöffchen nicht wieder zu finden. Nie wieder! Denn jetzt sammle ich von jedem Schätzchen ein Stückchen. Immer schön ein 16 x 16cm Stück und wenn ich genug zusammen habe, dann wird das eine neue Kuscheldecke. Eine ganz wilde befürchte ich, aber dafür habe ich von allem was und woraus ich es genäht habe eine kleine Erinnerung. Das Ganze habe ich auf die einfachen Baumwollstoffe beschränkt, denn ich glaube ein Mix mit dehnbaren Stoffen wird mich beim Nähen nicht glücklich machen.


 Ich bin gespannt, wann ich genug Stücke zusammen habe. Denn eine Deadline habe ich mir nicht gesetzt. Wenn ich ein Stöffchen zerschneide kommt einfach ein neues Quadrat auf den Stapel. Sammeln und stapeln. Doch nun in klein und übersichtlich und mit Ziel und zeitlich begrenzt. Ich halte euch auf dem Laufenden.

 "Sammeln und Stapeln" ist übrigens auch ein großartiger Song der noch großartigeren CAPTAIN PLANET. Zu hören hier. Hatte ich beim Schreiben dieses Eintrags immer wieder im Ohr.

Mittwoch, 2. Juli 2014

Mal wieder ein bisschen Heimatliebe

 Diese Kategorie habe ich letzten Monat gar nicht befüllt, dabei habe ich so viele feine Bildchen aus der schönsten Stadt der Welt gemacht. Darum jetzt. Dinge, die meine Augen in dieser meiner Heimatstadt erblicken und mein Herz hüpfen lassen. Fast vier Jahre lebe ich nun hier und es ist jeden Tag aufs neue die große Liebe. Wunderbar!


 Gibt es hier oft, diese Souterainräumlichkeiten.


 Selbst HollandradfahrerInnen sind echte Punker, was das Übertreten von einfachen Ansagen angeht. Da muss man sich nicht wundern.


 Und nun zur Kunst.






 Oh Sommer.


 Ich sollte aufhören nur Altbauten zu fotografieren. Ich habe eigentlich ein echtes Faible für Backstein entwickelt.


 Manchmal stolpert man glatt über Katzen. Diese hier war sehr streichelbedürftig.


 Das hat man als echteR HamburgerIn einfach auf dem Balkon stehen. Seefahrer eben.


 Immer noch kein Backstein...


 Und die HamburgerInnen sitzen draußen und freuen sich des Lebens.


 Nirgendwo habe ich mehr liebevoll bepflanzte Balkone gesehen als in dieser Stadt.


 Kreative Problemlösung.


 Auf jeden Fall.


 Gerne.


 Wirklich Crazy. Wenn man abends ins Fenster schaut kann man tolle Sachen sehen.


 Da vielleicht auch.


 Und zum Abschluss doch noch Backstein. Hach. ist er nicht schön? Ich liebe Backstein. und damit ist Schluss für heute. Auch wenn es diesmal keine Schiffe, keinen Hafen und keine Möwen gab. Liebe ist immer dabei. Auch so. Stellt euch einfach Möwenkreischen und Schiffetuten im Hintergrund der Bilder vor. Dann ist das so, wie es hier ist. Hach....