Samstag, 20. April 2013

Mit Geduld Früchte ernten

 Nein, ich habe noch keine Erdbeeren aus dem eigenen Garten geerntet. Die würden wegen der Nackschnecken vermutlich eh nicht überleben. Ich erfreue mich gerade an dem, was in meinem Garten so blüht und das habe ich bereits letzten und/oder vorletzten Herbst in die Erde gebuddelt. Dass nach dem Winter doch noch etwas Lebendiges übrig bleibt, erstaunt mich immer wieder.


  Es sind wieder ruhigere Zeiten angebrochen. Nicht dass ich untätig rumsitzen würde, aber zum Werkeln und Nähen fehlt mir im Moment die Zeit. Es ist nämlich Tourzeit. Nicht nur die Zugvögel sind unterwegs sondern auch die Musikvögel. Da ich in letzter Zeit wirklich viele Konzerte und Bands gesehen habe, ist da einiges an Schreibkram liegengeblieben. Aber immerhin konnte ich heute endlich den Interviewbericht mit GOODBYE FAIRGROUND veröffentlichen. Was eine Arbeit. Und ein Interview ist noch auf dem Band und das nächste werde ich heute Abend mit MIKROKOSMOS23 führen, die mit SAMIAM in der Stadt sind. Uiuiui. Somit freue ich mich, im Herbst schon ein wenig vorgearbeitet zu haben und mich wenigstens an diesen Früchten meines Tuns mit den Händen erfreuen zu können.

Dienstag, 16. April 2013

Ich habe gewonnen!

 Nein, ich gewinne nicht oft, aber heute war ich mal am Zug und ich habe etwas ganz Wundervolles gewonnen. Frieda Fliegenpilz hat vor einigen Tagen ein paar Stöffchen verlost. Heute hat sie die Gewinnerin gezogen und das war ich. Jippie!!!! Ich habe bei der Verlosung von einem Stoff erzählt, den ich niemals anschneiden möchte. Es handelt sich hierbei um einen alten Bettdeckenbezug von meiner Oma.


 Unter diesem Schätzchen habe ich viele Nächte verbracht, wenn ich zu Besuch war. Meine Oma wohnte nämlich immer in einer anderen Stadt als ich. Als wir vor einigen Jahren ihren Haushalt auflösen mussten, steckte ich einige Schätzchen aus ihrem Schrank ein. Einiges habe ich nicht eingesteckt, was ich heute sehr bedauere und es landete wer weiß wo. Aber diese Bettwäsche ist hier. Sie liegt im Stoffschrank und kommt manchmal im Sommer mit mir nach draußen, um auf der Wiese mit mir zu gammeln. Anschneiden würde ich sie nie, aber hin und wieder darf sie mal raus.

 
 Ich sollte demnächst mal einen Omaeintrag machen, weil sie das mal so sehr verdient hat und irgendwie auch eines meiner größten Vorbilder für so einiges ist. Heute freue ich mich jedenfalls schonmal über den Gewinn und bin gespannt, was ich daraus machen werde. Danke, liebe Frieda! Auch für das schöne Thema und deinen Beitrag dazu.

Montag, 15. April 2013

Finde mich, den Frühling!

 Heute war ein wundervoller warmer Tag, sogar hier im Norden. Die ersten Kollegen haben ihren Unterricht draußen abgehalten, wir unsere Teamsitzung ebenso und hier und da sprosst es dann nun doch endlich. Sogar in meinem Garten zeigt sich, dass Sonneneinstrahlungsmangel, Nacktschnecken und mein brauner Daumen nicht aller Pflanzen Abend ist. Wie bin ich froh. Und weil sie so tapfer sind, dürfen sie heute hier den Frühling feiern.


Goldfelberich


Astern


Tränendes Herz


Hyazinthe. (Ich glaube das war sogar eine, die ich im letzten Jahr im Winter im Topf in der Wohnung hatte und danach rausgepflanzt habe)


Narzissen (Welche sich dieses jahr äußerst entschuldigt nicht Osterglocken nennen dürfen/müssen)


 Hortensie


Kirsche (Leider nicht essbar)


Rose (Aquarell, ich freue mich auf den Duft der Blüten)


Pfefferminze

 Noch alles etwas graubraun im Hintergrund, aber ich bin gespannt auf die Blütezeit. Natürlich gibt es in meinem Garten noch mehrr hartes Gewächs. Da sind noch die Phloxe, Stockrosen, Johanniskraut, Tulpen, Krokusse, Schneeglöckchen, Himbeeren, Lampionblumen, Goldlauch und bald sicherlich auch das gesäte. Und auch wieder bergeweise Sauerampfer. Den werde ich dieses Jahr aber glaube ich nach dem Jäten in der Küche verarbeiten. Kann man mit Sauerampfer mehr machen als Suppe und Salat? Wer was weiß, darf mir gerne Tipps geben.

Sonntag, 14. April 2013

7 Sachen # 15.13

 Immer wieder Sonntags... 7 Bilder von Sachen, für die ich an diesem Tag meine Hände gebraucht habe. Ob für 5 Minuten oder 5 Stunden ist unwichtig. Nach einer Idee von Frau Liebe.
 
 
1. Getippt: Gefühlt war der gesamte Tag voll davon und zwischenzeitlich hat es mich echt genervt. Eigentlich schreibe ich gerne Konzertreviews, doch leider riss die Kette der guten Konzerte diese Woche und das bedeutet Qual. Es gab folgendes: GOODBYE FAIRGROUND und WESTERN GRACE Fotos von dem Konzert habe ich schon hier gezeigt, da wars noch gut. Dann folgten SILVERSTEIN, FUNERAL FOR A FRIEND und THE TIDAL SLEEP und gestern war ich noch bei PROPAGANDHI, SHAI HULUD und WAR ON WOMAN. Eigentlich wollte ich noch die Interviews mit GOODBYE FAIRGROUND und KOLLEKTIV BARNER 16 tippen, aber das geht jetzt echt nicht mehr. Die restlichen sechs Sachen zeigen dann, womit ich die Tipperei unterbrochen habe.


2. Gerührt: Oder eben rühren lassen. Teig für "Milch"brötchen.


3. Geöffnet: Die Samendose und mich mit den Tütchen in den Garten verzogen. Eingebuddelt alles. Ohne Vorziehen. Nur die Harten kommen in den Garten. Mal sehen was die Schnecken mir dieses Jahr übrig lassen.


4. Gepflanzt: Diese verblasste Traubenhyazinthe vom Küchentisch in die freie Wildbahn.


5. Gezogen: Den Witterungsschutz zurück und mich darüber gefreut, dass die Gartenmöbel im Winter nicht ganz weggeschimmelt sind.


6. Geblättert: Die Seiten um und Hartmut endlich fertig gelesen.


7. Gestreut: Tiefkühlschnittlauch über böse ägyptische Frühkartoffeln (aber die waren soooooooo lecker...ich tus auch so schnell nicht wieder).

 Eine frühlingshafte Woche wünsche ich!

Samstag, 13. April 2013

Gardinen, Vorhänge, Akkustikverbesserer

 Gestern habe ich die Gardinen in die Waschmaschine gestopft. Heute habe ich sie gebügelt und wieder aufgehängt. Es kommt mir vor, als seien die Räume nun viel heller, wo der ganze Winterdreck rausgewaschen ist. Aber was für Gardinen hängen hier eigentlich rum und wie sind die zu Stande gekommen? Denn klar dürfte sein: Gekauft und einfach so aufgehängt sind sie nicht.

 Meine Mutter zog vor einigen Jahren aus ihrer Altbauwohnung mit vier Meter hohen Decken in eine niedrigere Wohnung. Beim Umzug fielen ihre alten Gardinen mir zu, ergo: meterlanger weißer Stoff, welchen ich ihr vor Zeiten mal versäumt hatte. Ich wohne auch in einem Altbau, allerdings sind meine Decken bei Weitem nicht so hoch und meine Fenster damit auch nicht. Aber zum Zerschneiden war mir der lange Stoff natürlich viel zu schade. Also habe ich mir für mein Multifunktionszimmer etwas anderes einfallen lassen: Ich habe die Gardinen einfach einmal auf der Länge umgeschlagen, auf der ich sie brauchte.



 Damit das Ganze nicht so farblos bleibt, habe ich etwas bunteren Stoff drangenäht. Es handelte sich hierbei um eine einzelne Gardine, die ich mal in einem G*drun Sj*den Laden aus der Wühlkiste gezogen habe. Für diese Umschlagetechnik/ -stil gibt es bestimmt einen Namen, ich kenne ihn nicht.


   Aus den Resten dieses schönen Stöffchens, nähte ich dann noch Kissen für mein Sofa, welches zwar in einem anderen Raum steht, allerdings vom Multifunktionszimmer aus durch einen Durchgang sichtbar ist.


  Und weil ich ein unglaubliches Glückskind bin und in einer Stadt mit einem so ekelhaften Wohnungsmarkt so eine schöne Wohnung gefunden habe, die so schönen Stuck an den Decken hat, möchte ich diesen trotz Gardinen auch noch sehen können. Da ich kein Freund von diesern Drahseilgardinenaufhängungen bin, gab es bei mir eben naturbelassene Holsstangen für alle Räume (auch wenn im Schlafzimmer kein Stuck mehr dran ist).


 Die Gardine für das Wohnzimmer stammt in der Basis zwar auch aus der alten Wohnung meiner Mutter, war aber nicht so lang. Hier musste ich einfach nur den unteren Saum etwas höher einschlagen und schon passte sie auf meine Deckenhöhe. Aber einfach nur weiß? Das mag diesen puristischen Menschen gefallen mir aber nicht. Eine ehemalige Arbeitskollegin hatte von wiederum von ihrer Mutter tütenweise Spitzendeckchen geerbt und wusste nicht wohin damit. Ich wusste schon.


 Vermutlich würde ich sie heute weiter oben ansetzen und nicht nur einen Meter über dem Boden, so dass das Licht von draußen besser durchscheinen kann. Vielleicht ist mir ja mal langweilig und ich trenne die Nähte vorsichtig auf und nähe sie neu dran. Bis dahin darf mein Fensterbankdschungel dahinter schaurig aussehen.


 Und in einer eng bebauten Gegend ist man froh, wenn man schnell neugierige Blicke aussperren kann, wenn man es möchte.


 Und auch im Wohnzimmer gibt es wundervollen Stuck hinter der Gardinenstange und einemal rundherum.


 Und für die Akkustik sind diese Gardinen auch enorm wichtig, wie ich heute feststellen musste, als ich zum Bügeln RIVAL SCHOOLS einlegte und es doch etwas hallte in meinen Hallen ohne Gardinen...

Freitag, 12. April 2013

12 von 12 im April

 Heute ist der 12te also gibt es heute wieder 12 von 12. Worum es dabei geht, könnt ihr bei  Caro von Draußen nur Kännchen! nachlesen und zwar genau hier. Heute ging das wie folgt: Am besten erstmal morgens die Kamera vergessen und den restlichen Tag die brave Hausfrau spielen.... NEIN!!! Mein Leben ist nicht so. Nur irgendwie heute. Zur Entschädigung darf ich aber auch gleich zu SILVERSTEIN und FUNERAL FOR A FRIEND gehen.
 
 
1. So ganz ohne Winterjacke habe ich mich heute doch noch nicht rausgetraut.
 
 
2. Auf dem Weg zur und von der Arbeit dieses Buch fast fertig gelesen und viel gelacht in der S-Bahn.
 
 
3. Moin und Salam gesagt.


4. Einkäufe ausgepackt.


5. Kartoffeln gekocht. Hatte ich schon ewig nicht mehr.


6. Gardinen in die Waschmaschine gestopft. Der Frühjahrsputz wirft seine Schatten vorraus.


7. So sieht die Gardinenstange doch etwas nackt aus.


8. Wo ich schonmal oben war, konnte ich auch gleich meine Lieblingslampe entstauben.


9. So langsam könnte man sich wohl auch schonmal an den Garten trauen.


10. Aber drinnen blühts ja schon.


11. Geschirr spülen...


12. Mal wieder in die Buttonkiste gegriffen. Sollte ich viel öfter wieder tragen. Für ein bisschen mehr Farbe.

 Und jetzt: Wochenende mit viiiiiiieeeel Schreimusik. JUCHU!!!!

Mittwoch, 10. April 2013

Binding?

 Check! Doppeltes High Five für die Nähmaschine und mich!


 Natürlich selbst geschnitten und mit dem Schrägbandbügelformhelfer geformt. Eigentlich war ich heute zu müde nach der Arbeit, um das wirklich noch zu machen. Doch dann fiel mir ein, dass bis Sonntag keine Zeit sein würde, obwohl ich gestern noch rumgetönt habe, dass sich die Zeit finden wird. Dann habe ich es doch "mal eben schnell" gemacht. Ich würde sagen, das Ding ist eingetütet. Noch die Finale Waschung und dann zeige ich das Endprodukte. Wunderbares Gefühl. Hach!