Mittwoch, 19. Juni 2013

FERIEN!!!!


 Heute war mein Lieblingsarbeitstag im ganzen Jahr. Immer wieder. Es gibt nichts Schöneres als die Lieben mit einem fröhlichen "Schöne Ferien!" aus dem Klassenraum zu jagen. Meine Klasse war in den letzten Tagen schon so super. Ich glaube die waren mindestens so ferienreif wie ich. Die Zeugnisse brachten erfreulicherweise (für beide Seiten) keine bösen Überraschungen und so können wir nun alle sechs Wochen chillen (naja, ich nicht ganz, aber egal). HURRA!!!
 Jetzt erstmal Füße hoch und runterkommen. Die ersten Tage fühle ich mich immer, als sei ich mit 360 Sachen gegen eine Wand gebrettert, aber für danach ist der Kopf voller Ideen. Herrlich!
 Und für alle, die noch unter der Arbeit stöhnen: Bald seid auch ihr dran! Durchhalten!

Montag, 17. Juni 2013

Ohne Fleiss kein Preis!

Vor der aktuellen Rechtschreibung. Ich bin kein Fan von Phrasendrescherei, doch vor bereits einiger Zeit fand ich diesen wundervollen Griffelkasten auf dem Trödelmarkt.


 Verkauft von einem älteren Paar. Es war ihre alte Griffeldose, wie sie etwas wehmütig erzählte. 50 Cent wollte sie dafür haben. Ich wühlte schon in meiner Geldbörse, da murmelte er von hinten: "20 Cent tuns auch." Ich gab die 50 und fühlte mich irgendwie immer noch mies dabei, obwohl sie mir die Dose mit einem Lächeln überreichte. Nun hat sie bei mir einen neuen Job.
 Leider ist sie etwas verzogen, so dass der Deckel beim Aufschieben klemmte und die Nägelchen schauten ein wenig raus. Heute (!!!) habe ich es endlich geschafft, die Nägelchen wieder ordentlich reinzukloppen und die Seiten des Deckels abzuschleifen, so dass er nun fast wieder mühelos gleitet. Und was passte am besten rein?


 Ziemlich gut würde ich sagen und zum Nähen wirkt der Spruch dann hoffentlich wie ein Ansporn, wenn es das nächste Mal wieder nicht so klappt, wie ich das gerne hätte.

Sonntag, 16. Juni 2013

7 Sachen # 24.13

 Immer wieder Sonntags... 7 Bilder von Sachen, für die ich an diesem Tag meine Hände gebraucht habe. Ob für 5 Minuten oder 5 Stunden ist unwichtig. Nach einer Idee von Frau Liebe.


1. Gerührt: Wochenendgebäck am Freitag nicht geschafft, aber heute zum Frühstück musste was her. Es ist mal wieder dieser geworden. 


2. Geblättert: Auf einem Straßenfest in dessen Abschlussprogramm. Trödel war gestern schon wenig ergiebig, da haben wir uns heute der Kultur gewidmet.


3. Geschlossen: Die dicke Emma an. Hier passenderweise wirklich in St. Pauli.


4. Gereinigt: Später die Wohnung, aber nur klein. Großreinemachen, ausmisten, aufräumen, renovieren ist für die Ferien geplant (falls es mal regnet...).


5. Geschraubt: Mit dem MEdchenakkuschrauber.


6. Gesteckt: Chaos hinter reines Weiß. Aufräumen Sommerferien und so...


7. Gehängt: Endlich die letzte Wintergarderobe von den Haken ab. Nun hängt dort nur noch was für bei Regen und was für bei Sonne an verdrehten Haken.

 Habt eine gute Woche. Mittwoch ist mein Lieblingsarbeitstag des Jahres. JUCHUUUU!!!!

Freitag, 14. Juni 2013

Jonglierbälle in neuem Gewand


 Vor Jahren habe ich mal Jonglieren gelernt. Ziemlich schnell hatte ich damals die Schnauze voll davon mit Tennisbällen zu üben, die immer direkt kilometerweit wegsprangen, wenn man sie fallen ließ (und beim Üben fallen sie verdammt oft). Also kaufte ich mir damals noch von meinem mühsam ersparten Taschengeld richtig gute, teure Jonglierbälle aus Fakevelours, die einfach nur liegen blieben, wenn sie fallen.
 Mit den Jahren nutzte sich das Velours aber immer mehr ab (hin und wieder fallen sie eben doch) und ist mittlerweile komplett abgebröselt. Die Bälle sehen nicht mehr schön aus und ich hatte immer Bröselhände. Also musste eine Idee her, denn die Bälle flogen immer noch einwandfrei und lagen noch gut in der Hand. Ich griff also beherzt nach Luftballons und bezog die Bälle damit neu. Einfach die Einpusttülle (oder wie auch immer man das nennt) abschneiden und die Luftballons über die Bälle stülpen. Am Besten zwei, von jeder Seite einen.


 Danach sind die Bälle wieder schön bunt, haben einen superguten Grip und zudem können sie nun auch in Pfützen platschen ohne gleich innerlich zu schimmeln. Schweißige Lampenfieberhände stecken sie dann auch super weg. Auf in die Parkjonlagegesaison!


Ich hoffe ich habe niemandem seine Anleitung "geklaut". Ich habe wirklich gesucht, aber nichts gefunden. Wer sich ungenannt zitiert fühlt, soll sich bitte melden.

Mittwoch, 12. Juni 2013

12 von 12 im Juni

 Heute ist der 12te also gibt es heute wieder 12 von 12. Worum es dabei geht, könnt ihr bei  Caro von Draußen nur Kännchen! nachlesen und zwar genau hier. Und los:


 1. Noch vor dem Frühstück einmal die Nase hier reingehalten. Ich wäre an dieser Stelle schwer für Duftinternet.


 2. Hierher gefahren. Stadtpark ist das Stichwort.


3. Omadecke auf Gras ausgebreitet.


4. Rhabarberkuchen geteilt und verspeist.


5. Bälle kontrolliert in der Gegend rumgeschmissen. Das mit dem Jonglieren scheint wie mit dem Radfahren zu sein: Verlernt man so schnell nicht.


6. Eis geht immer. Wie wahr, wie wahr.


7. Obst in die Schüssel. Tomaten?


8. Einen Schnitt gebaut. Ja, das macht man mit einem Stück Dachlatte...


9. Bei der Schnittbastelei mal wieder ein bisschen Philosophisches gehört.


10. Zugeschnitten und Spitze draufgemacht. Leider meint meine Nähmaschine gerade rumzicken zu müssen, von daher fällt Nähen wohl flach bis sie beim Nähmaschinendoc war... Das nervt!!!


11. Salat gewaschen. Reicht für vier oder für zwei zwei Tage oder so.


12. Ein bisschen was dazugelernt, recherchiert und inspirieren lassen.

 Mehr 12 von 12 findet ihr heute hier. Und hoffentlich regnet es heute noch wirklich, sonst muss ich gleich noch Wasser schlüren, wie meine Oma sagen würde. Die Pflanzen haben Durst.

Sonntag, 9. Juni 2013

7 Sachen # 23.13

Immer wieder Sonntags... 7 Bilder von Sachen, für die ich an diesem Tag meine Hände gebraucht habe. Ob für 5 Minuten oder 5 Stunden ist unwichtig. Nach einer Idee von Frau Liebe.


1. Geshaked: Himbeeren und Sojadrink und so.


2. Gehängt: Meine alte (erste selbstgenähte) Kuscheldecke nach dem Waschen nach draußen.


3. Gestaubt: Die dicke Emma ab. Später noch neue Luft drauf und ab dafür.


4. Gezahlt: Hier für lecker Eis nach dem Radfahren (naja, eigentlich war das der einzige Grund fürs Radfahren).



5. Geschraubt: An Christiane rum und ab. Den Rest muss der Profi machen.


6. Gesäubert: Den Werkzeugkasten. Dabei musste ich an Amelie denken...


7. Aufgeräumt: Den Schattengarten. Tote Frühblüher und diese Efeuseuche weggemacht. Bald sind die Stauden dran. Wo sind eigentlich die Schnecken dieses Jahr? Scheint sich rumgesprochen zu haben, dass es bei mir nichts mehr zu holen gibt...

 Kleiner Gastbeitrag vom Rotkehlchen, dass mir im Garten heute ziemlich oft ziemlich nahe gekommen ist.


 Wenn ich die Kamera greifen wollte, flog es dann aber meistens doch weg. Aber meine Kuscheldecke schien es gut zu finden, damit wollte es posieren. Und hat auch brav nicht draufgeschissen.

 Habt eine sonnige Woche und eincremen nicht vergessen!

Freitag, 7. Juni 2013

Wochenendgebäck # 13


 Ein Crumble. Ist jetzt nicht die weltbewegende Neuerfindung, aber hin und wieder gibt es den auch bei mir. So zum Beispiel mit Rhabarber und Beeren. Ich hatte noch Rhabarber eingefroren und habe die Menge mit Beeren etwas strecken müssen. Jedes andere Obst tut es natürlich auch. Vor allem mit allem, was man nicht rechtzeitig anderweitig verwerten konnte und kurz vor knapp steht. Herauskommt meistens etwas Feines: Ein absolut idiotensicheres Gebäck.


Restecrumble:
75 gr Margarine
75 gr Zucker
100 gr Mehl (Dinkel)
1 EL Sojamehl
1 Prise Vanillepulver
1 Hand voll Dinkelflocken
Obst für eine Auflaufform (so viel wie eben da ist)

Alles zu einem krümeligen Teig verkneten. Eine Auflaufform fetten, Obst rein, Streusel drüber streuseln und ca. 20 Min bei 180°C Umluft knusprig backen. Wenn das Obst noch tiefgefroren oder sehr wässrig ist, kann sich die Backzeit etwas verlängern. Noch warm, zusammen mit Vanillepuddig, -soße, -eis ein Hochgenuss.

 Ein sonniges Wochenende und trockene Füße wünsche ich.