Dienstag, 16. September 2014

Es grünt auf der Fensterbank

 Irgendwo habe ich kürzlich gelesen, dass Zimmerpflanzen in den letzten Jahren angeblich total out waren. War das so? Bei mir jedenfalls nicht. Ich habe schon immer Zimmerpflanzen gehabt. In jeder meiner WGs und Wohnungen grünte es und so auch nun. Einige Zimmerpflanzen halten sich wirklich schon seeeeehr lange in meinem Leben. Darum heute mal ein kleiner Blick auf meine Fensterbänke.


 Auf dem Küchenfensterbrett: selbstgezogener Pfennigbaum, Hibiskus, Weihnachtskaktus, nicht totzukriegender Supermarktbasilikum, selbstgezogene Grünlilie.


 Im Arbeitszimmer: Zyperngras (den Ableger hatte ich mal von der Mutter eines Kumpels bekommen), Wasserkastanie (ein Geburtstagsgeschenk des Kollegiums meiner Refrendariatsschule). Der Übertopf ist wirklich eine überlackierte große Konservendose. Davon hätte ich gerne mehr, man kommt nur so furchtbar schwer dran. Ganz rechts steht DER Drachenbaum. Letzterer ist bestimmt schon 17 Jahre alt und stand schon in meinem Zimmer, als ich noch unter Obhut meiner Eltern wohnte. Eigentlich schon viel zu groß für den kleinen Topf und zu lang zum eigenständigen Stehen, doch zu einer erneuten Kappung konnte ich mich noch nicht durchringen. Vielleicht diesen Herbst. Will irgendwer einen Ableger haben?

  
 Im Schlafzimmer noch eine Grünlilie. Ich weiß gar nicht, ob das noch meine erste war oder ob das doch schon ein nachgezogener Ableger ist. Jedenfalls schon sehr lange auf meinen diversen Fensterbrettern und schon oft umgezogen.


 Die Monstera auf dem selbstgezimmerten Hocker im Wohnzimmer stand bis vor wenigen Monaten noch in einem kleinen Schulbüro. Eigentlich hatte ich sie nur aus Mitleid mitgenommen, wollte sie umtopfen, ein wenig aufpäppeln und wieder mitnehmen. Doch seit sie bei mir wohnt ist sie wahrhaftig explodiert und darf darum bleiben. Vor allem, weil in der Schule demnächst der Umzugswahnsinn beginnt und keiner weiß, ob das Büro überhaupt so weiter existieren wird.


 Am Bücherregal hängt eine Efeutute. Ebenfalls Marke Eigennachzucht. Ich mag dieses Gewächs. Braucht nicht viel Licht und rankt so schön.


 Auf der Wohnzimmerbank steht eine Wachsblume, die leider schon lange nicht mehr geblüht hat (ebenfalls ein Geburtstagsgeschenk des Kollegiums meiner Refrendariatsschule), daneben ein Einblatt und mittlerweile sehr große Drachenbäume, die ich aus dem alten im Arbeitszimmer gezogen habe, nachdem ich ihn das letzte mal gekappt hatte. An der Seite hängt noch eine Efeutute. Eine der wenigen Pflanzen, die ich wirklich mal gekauft habe, die mir mittlerweile aber schon viele Ableger beim Spitzenschneiden geschenkt hat.
 Eigentlich sollte ich mir nichts neues mehr zulegen, doch meine Pflanzen gehen einfach nie ein, sondern produzieren nur immer mehr Ableger und ich bringe es nicht übers Herz sie wegzuwerfen. Der Geschmack schwankt bei mir auch immer sehr zwischen: "Terracotta braucht keinen Übertopf" und "Oh, auf dem Trödel gibt es tolle Übertöpfe". Wie sieht das bei euch aus? Was grünt bei euch auf dem Fensterbrett?

Kommentare:

  1. Oh ja, ich nehme gerne Ableger!!! Ich bin in letzter Zeit nämlich dabei, unsere Altbestände aus der Wohnung aufzustocken auf Haus-Größe. ;)
    Meine Übertöpfe sind eher kunterbunt zusammen gewürfelt. Wenn ich aber mal welche kaufen muss sind sie schon eher schlicht (Terrakotta, weiß oder irgendwas-geflochten).
    Liebe Grüße
    Antje

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    1. na dann kann ich ja demnächst mal meine drachenbäume beschneiden. dann bringe ich dir die abschnitte mit. wurzeln kannst du sicherlich auch selbst dranzüchten, ist ja nicht schwer.
      liebe grüße,
      jule*

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  2. Cool! Ich mag Zimmerpflanzen ja auch total gerne, allerdings hab ich nicht immer so viel Glück mit ihnen - oder sie mit mir. Einige sind schon alt und wohl auch nicht totzukriegen, aber manche sterben schon kurz nach Einzug. Ich habe z.B. schon mehrere Palmen auf dem Gewissen, die sind einfach so verendet....
    Deine Pflanzen sehen aber alle noch total schick aus, toll!

    Viele Grüße, Katharina

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