Sonntag, 16. Juni 2019

7 Sachen # 16. 19

 Immer wieder Meistens Sonntags... 7 Bilder von Sachen, für die ich an diesem Tag meine Hände gebraucht habe. Ob für 5 Minuten oder 5 Stunden ist unwichtig. Nach einer Idee von Frau Liebe


1. Geworfen: Feiereiwäsche in die Maschine. Das war letzte Nacht eine fabelhafte Hochzeitsfeier, der ich beiwohnen durfte.


2. Gegossen: Auch dieses wuchernde Pflänzchen.


3. Gelegen: Und Schlaf nachgeholt.


4. Geräuchert: Ich liebe diesen Duft.


5. Getippt: So dies und das.


6. Geschmiert: Schnittchen. Nicht dass ich von der Feierei von gestenr noch für die nächsten drei Wochen satt sein sollte...


7. Gelackiert: Was man eben so an den Füßen braucht für die kommenden Sandalentage.


 Die wichtigen Worte zum Sonntag: Bleibt auf jeden Fall gesund! Helft einander, seid dankbar, arbeitet an eurer Selbstfürsorge, passt auf euch und andere auf, seid freundlich, wertschätzend, ehrlich und zuverlässig. Bleibt antifaschistisch! Habt eine gute Woche.

Mittwoch, 12. Juni 2019

12 von 12 im Juni 2019

 
 Heute ist der 12te also gibt es heute wieder 12 von 12. Worum es dabei geht, könnt ihr bei Caro von Draußen nur Kännchen! nachlesen und zwar genau hier


1. Arbeitsweg. Vorbei an Leben und Tod.


2. Aber auch vorbei am neuesten "linksextremistischem" Aufkleber, den ich seit ein paar Wochen sehr abfeiere.


3. Und ein fabelhaftes, treffendes Werk von Rumo. Tatsächlich fiel das erst heute in meinen Blick. Ganz großartig!


4. Auf der Arbeit habe ich mich heute mit den alten Tanten gebeult.


5. Mehr als einmal...


6. Heimweg. Hatte heute so ne ganz wilde Mustermixattacke.


7. Hallo Backsteinliebe.


8. Schwimmen heute woanders. Nach 45 Minuten im ungeheizten Freibad war ich einigermaßen durch. Durchgefroren. Und ich musste feststellen, dass 50m Bahnen meinen Tracker komplett aus dem Takt bringt.
 
 
9. Symbolbild. Baustellenlabyrithe können wir in Hamburg wirklich ganz famos!


10. Meine erste Klasse, in der ich Klassenlehrerin war, macht dieses Jahr Abi. Weil andere Schule, bekam ich Einladung und Eintrittskarte für den Abiball per Post geschickt. Ich bin super gespannt. 
 
 
11. Nochmal kurz ein paar Erledigungen gemacht. In den Regen gekommen. Natürlich. Aber diese Farbkombi wollte ich immer schonmal fotografieren. Was ein Glück für das Bild, dass die Rolltreppe heute mal kaputt war. Weniger Verwacklung.
 
 
12. Ich habe dieses Jahr schon zwei Ladungen Erdbeer-Rhabarber-Marmelade nicht gut gekocht. So flüssig, dass sie lediglich für in Joghurt oder so taugt. Ein paar Kleckse kamen heute über meinen Nachtischjoghurt. 

 Der ganze Kram geht jetzt zu Caro. Dann noch eine Runde an die Nähmaschine, das ausbügeln, was wir mit den alten Tanten in der Schule nicht geschafft haben und dann Feierabend. Habt es fein!

Dienstag, 11. Juni 2019

Für schlaufüchsige Räubersmenschen


Karin und Meike haben einen Menschen(s)kinder Sew Along ausgerufen. Nachzulesen hier. Ich habe tatsächlich mitgemacht und bis zum Schluss durchgehalten. Allerdings habe ich das Regelwerk vorher nicht anständig gelesen. Nachzulesen in meinem Beitrag zum Zwischenstand. Nun muss ich heute versuchen den Bogen zu schlagen, dass meine Nähwerke, doch noch irgendwie in das Regelgedöns passen. Ich werde das hiermit mal versuchen.


 Dooferweise habe ich überlesen, dass es darum gehen sollte, drei Kleidungsstücke für ein und das selbe Kind zu nähen. Hmpf. Dabei sollte auch auf Genderneutralität geachtet werden. Ich habe vier Kleidungsstücke für vier kleine Menschen genäht. Während des Nähens ist mir aber eine Sache aufgefallen: Ich habe also drei kleine Kapuzis genäht. Zwei in Größe 104, einen in 110, einen in 116. Diese Kapuzis sind eigentlich für zwei Geschwisterpaare. Für Kinder in den Altersklassen 1,5; 2; 4 und 6. Für Kinder die weitestgehend geschlechterstereotyp aufwachsen, derzeit in zwei Geschlechtern. Für Kinder, die in unterschiedlichen Teilen der Welt leben. Für Kinder von denen zwei sogar den gleichen Namen tragen. Für Kinder, die sich nicht kennen (mal abgesehen von ihren Geschwistern). Was ich sagen will: Dieser vier Kinder sind mit Ausnahme ihres deutschen Passes so unterschiedlich, wie Kinder sein können und trotzdem bin ich mir ziemlich sicher, dass sie alle diese Kapuzis tragen werden, dass die Jüngeren, die der Älteren "auftragen", dass sie alle damit im Dreck spielen werden. Ich bin mir ziemlich sicher, dass sie alle diese Kapuzis lieben werden, weil sie von mir (!!!) von Hand gemacht wurden. Sie werden diesen Wert erkennen, auch wenn sie noch so klein sind. Ich habe im Grunde genommen ein Kleidungsstück gezaubert, dass für vier kleine sehr unterschiedliche Menschen passt und doch von ein und dem selben Kind in verschiedenen Lebensaltern (Größen) getragen werden könnte. Ist das nicht eigentlich fast noch anspruchsvoller als drei Kleidungsstücke für ein und das selbe Kind? Bei aller Liebe zur Vielfalt: Irgendwo gibt es immer Gemeinsamkeiten, die Verbindungen schaffen. So!


 Der Farbfestigkeit des Fuchsstoffes traue ich nicht so recht über den Weg, obwohl er aus dem hochpreisigeren Segment der Stoffliefernden stammt. Mal sehen, ob der Druck die ein oder andere Generation überstehen wird.


 Zwei von diesen Kapuzis sind schon am Bestimmungsort angelangt. Die anderen Beiden dürfen hier noch ein wenig bei mir lagern. Sie werden ein anderes Mal an die vorgesehenen kleinen Menschen ausgehändigt. Vermutlich werde ich für alle vier Kinder in nächster Zeit noch mehr nähen, aber das in sehr kleinen Dosen, denn auch da ist die Zeit rar. Heute dürfen diese vier noch in die finale Sammlung des Menschen(s)kinder Sew Alongs und in die Dienstagssammlung. Damit hätte ich an meinem ersten Sew Along teilgenommen. Das war gut und vor allem eine schöne Motivationshilfe. Danke an Karin und Meike für´s Organisieren.

Sonntag, 9. Juni 2019

7 Sachen # 15. 19

 Immer wieder Meistens Sonntags... 7 Bilder von Sachen, für die ich an diesem Tag meine Hände gebraucht habe. Ob für 5 Minuten oder 5 Stunden ist unwichtig. Nach einer Idee von Frau Liebe


1. Gefrühstückt: Mein Körpererdbeeranteil ist defintiv noch zu niedrig.


2. Genäht: Eine Wendeöffnung zu.


3. Gepresst: Buttons. Danach hatte ich einen Buttonarm. Das ist das Äquivalent zum Tennisarm. Very dangerous Hobby und so.


4. Geklebt: Briefumschläge zu. Von der Wiege bis zur Bahre.... Formulare, Formulare, Formulare.


5. Geschnitten: Einen fantastischen Stoff zu. Optik und Haptik im Einklang.


6. Gepackt: Tischtennisequipment ein. Für den echten Tennisarm.


7. Gewässert: Das zarte Tomatenpflänzchen, das mir gestern zugelaufen ist. Vielleicht wird das ja noch was.


 Und morgen ist auch noch frei. YAAAAYYY!!! Die wichtigen Worte zum Sonntag: Bleibt auf jeden Fall gesund! Helft einander, seid dankbar, arbeitet an eurer Selbstfürsorge, passt auf euch und andere auf, seid freundlich, wertschätzend, ehrlich und zuverlässig. Bleibt antifaschistisch! Habt eine gute Woche.

Samstag, 8. Juni 2019

Samstagskaffee # 13. 19



  Wie gut das vergangene lange Wochenende getan hat. Die Woche danach kam einem da doch eher unnötig lang vor. Trotzdem ist noch lange nicht alles für dieses Schuljahr erledigt. Aber einiges. Sowohl da, als auch im Privaten gab es aber ein paar ganz famose Begebenheiten und Neuigkeiten. Grundsätzlich eine gute Woche. Okay, die Konferenzen in extralang bei 30°C im Schatten hätte es nicht gebraucht. Und hintenrum immer diese Vorgesetzten, die noch so kurz vor knapp irgendwelche massiven Änderungen im Betriebsablauf für die Zukunft durchwinken wollen. Alle sind so zugeschüttet mit Arbeit, da könnte man ja mal nen paar Änderungen in Arbeits- und Dienstordnungen durchwinken. Aber nicht mit uns! Arschbacken zusammenklemmen. Ich muss mich dringend mal um Sommerurlaub kümmern. Wahlweise wird es was sehr Kurzfristiges.... Mehr News gibt es von meiner Warte aus gerade nicht.
 
 
 Bei den Netzfunden scheine ich ein wenig hinterher zu hängen. Einiges ist schon ziemlich alt... Seis drum, trotzdem spannend:

 Warum das mit der Bullizei zu oft echt ne doofe, schwierige unangenehme Sache ist, kann mensch hier nachlesen. Und ja: Ich weiß, dass das diskutabel ist.

 Sexualbegleitung fällt jetzt unter das Prostitutionsgesetz. Weshab das im Hinblick auf eben deren Sexualassistenz total beknackt ist, ist hier nachzulesen. Etwas sparsam, aber dennoch ein feiner Einstieg in dieses Themengebiet. 

 Etwas weiter geht da der Beitrag zur Doku "Yes, we fuck" bei innenAnsicht. Ich habe es bisher noch nicht geschafft, den Film zu schauen, aber vielleicht wird das ja was zum Wochenende.

 Apropos Liebe, Sex und Zärtlichkeit: 50 Jahre nach den Begebenheiten in der berühmten Cristopher Street werden die CSD Paraden dieses Jahr sicherlich mit ganz besonderen Dingen aufwarten. Eine kleine spannende Übersicht einiger Prideflaggen findet sich hier

 Alltäglicher Wahnsinn in der Schule? Bitte hier mal schön zusammengefasst


 Ich schlürfe meinen Kaffee auf, luschere bei Andrea vorbei, springe unter die Dusche und dann habe ich mir für den heutigen etwas kühleren Tag ein paar Dinge mit den Händen zu tun auf den Plan geschrieben. Yeah! Habt ein charmantes Wochenende!

Freitag, 7. Juni 2019

Sommer auf dem Balkon


 Vergangenes Jahr hat so einiges Blühendes auf meinem Balkon gestreikt. Das tränende Herz hat zum Beispiel gar nicht geblüht. Dafür schenkte es mir dieses Jahr wieder ein paar Blühten und das sogar jetzt noch.


 Die erste Rosenblühten verwöhnen mich schon mit einem unglaublichen Durft. Verlaust sind sie wohl, aber da bin ich ziemlich entspannt. Das erledigt sich meistens von selbst. Ich bin ja eher so eine trial and error Gärtnerin. Ich schmeiße Samen wo rein und gucke, was passiert. Diese Rose habe ich vor ein paar Jahren mal gekauft, seit dem steht sie im Topf auf dem Balkon.



 Die Bartnelken waren mal irgendeiner Bienenmischung begefügt. Die sind echt hart im Nehmen. Winterhart treiben sie jedes Jahr neu aus und vermehren sich in den prächtigsten Farben. 


 Ebenfalls im Topf schafft es die Lupine dieses Jahr auch noch. Gezogen aus Samen, die ich mal in irgendeinem schwedischen Wald eingesammelt habe.


 Vom Billiglavendel vom letzten Jahr haben es immerhin auch 2/3 über den Winter geschafft und so wie es aussieht, werden sie diesen Sommer auch nochmal ordentlich blühen.


 Ebenso wie die Bartnelken kamen die Margeriten in meine Blumenkästen. Bisher haben sich nur die weißen gezeigt. Die gelben kommen immer etwas später im Jahr hervor. Mal sehen, was der Sommer noch so auf meinen Balkon zaubert. Kapuzinerkresse wächst bei mir leider immer noch nicht, aber seis drum. Ich muss ja auch nicht alles können.

Donnerstag, 6. Juni 2019

Krankfurt, Mainhattan, Bembeltown whatever



 Neulich in Krankfurt. Ich war vier Jahre später dann doch mal wieder da und könnte nun exakt genau die gleichen Beiträge schreiben wie hier und hier. Wahnsinn wie wenig sich eine Stadt rein äußerlich so gar nicht verändern kann... Bleibt alles beim alten. Kein Vergleich zu Hamburg. So zumindest mein Eindruck an den beiden Tagen, die ich dort verbrachte. Meine alten Herzmenschen haben sich allerdings sehr zum Guten gehalten und es war mir ein wahres Vergnügen wenigstens zwei von ihnen mal wieder zu erleben und zu umarmen.










 Irgendwie entwickele ich einen ernstzunehmenden Spleen für U-Bahnstationen....





 Es war schön, mal wieder da gewesen zu sein, nur um zu sehen, was da noch so los ist. Meine emotionale Bindung an diese Stadt ist allerdings immer noch nicht vorhanden, bzw. eher für die Tonne. Am Schönsten ist Frankfurt für mich -trotz der wenigen lieben Menschen- doch immer noch, wenn ich es wieder verlassen darf.