Sonntag, 22. September 2019

7 Sachen # 28. 19

 Immer wieder Meistens Sonntags... 7 Bilder von Sachen, für die ich an diesem Tag meine Hände gebraucht habe. Ob für 5 Minuten oder 5 Stunden ist unwichtig. Nach einer Idee von Frau Liebe


1. Gesammelt: Äpfel auf. Wenn man morgens früh vom Kopfschmerz geweckt wird, ist es eine gute Idee einen Spaziergang in den Garten zu machen und ein bisschen was an der frischen Luft zu tun. Dachte ich. Nach zwei Stunden Gartengerödel waren die Kopfschmerzen weg, ich aber echt müde...


2. Geblättert: Ein paar Seiten in einem alten Buch um. Für den Lesekreis durfte ich einen alten Klassiker aus meinem Regal ziehen. 10, 80 DM(!!!). Dafür bekommt mensch heute auch kein Buch mehr...


3. Geschlüpft: In die "neue" Lieblingsglückshose. Und nochmal zu einem Spaziergang hinaus.


4. Gejubelt: Über ein Tor. In der Lieblingscafékneipensituation.


5. Gekocht: Komp(l)ott. Aus Falläpfeln.


6. Gebraten: Bunt. Ach, diese armen vegan Lebenden. So eine triste, farblose Ernährung... Mit Ausnahme des Tofus kam das heute alles frisch vom Acker. Krasser Scheiß! Nächstes Jahr muss da unbedingt eine Tofupflanze hin. Hihi.


7. Genadelt: Teil zwei des Projektes. Das ist ja meistens so, wenn mensch mit dem Nadelspiel unterwegs ist...


 Die wichtigen Worte zum Sonntag: Bleibt auf jeden Fall gesund! (Auch ich werde mir in der HInsicht Mühe geben) Helft einander, nehmt Hilfe an, wenn ihr sie braucht, seid dankbar, arbeitet an eurer Selbstfürsorge, nehmt euch Zeit, passt auf euch und andere auf, seid freundlich, wertschätzend, ehrlich, geduldig und zuverlässig. Bleibt antifaschistisch! Habt eine gute Woche!

Samstag, 21. September 2019

Samstagskaffee # 22. 19


 Oh, was für eine geraste Woche. Montag Lokalderby, viel Politik, Konferenzen, Sitzungen. Politische Wortjonglagen, Aufreger. Kürbis- und Apfelernte. Die Gartensaison neigt sich dem Ende. Fridays For Future. Mir tut der Rücken weh und kreiselt der Kopf. Ich versuche mir dieses Wochenende einfach mal zwei Tage frei zu nehmen. In Selfcare im Sinne von mal ruhig sein, bin ich ganz schlecht.... Mal sehen, wie gut ich das hinbekomme. Vermutlich ein bisschen besser. Mein Dienstmailaccount mag mich gerade nicht. Ich kann keine Mails lesen oder schreiben. Das könnte helfen. Haha! Aber die Sonne soll scheinen, die Lieblingseisdealenden schließen bald und ich hätte wirklich große Lust mal wieder was mit Nadeln zu machen. Vielleicht hilft das ja zusätzlich als Freinnehmhilfe. Spazieren, Eis essen, nadeln.


 Netzfunde im bunten Mix:

 Die A*f*D in Hamburg hat nun die nächste Schule am Wickel. Nach dem Fall Ida-Ehre im März, nun also Max-Brauer... Nichts als Arbeit machen diese Arschkrampen einem. Als ob wir sonst keine Probleme hätten. ARGH!!!! Was tun die eigentlich FÜR gute Bildung? Achso... Ähm. Nichts! Ja, richtig. So geht Schule. Nicht!

 Kommt zu dieser Veranstaltung. Sie wird sehr gut und ist so nötig wie nie! 26.10. 2019, Kampnagel, Hamburg.

 Warum Zero Waste kein Wettbewerb ist, sein sollte, whatever. Denke ich ja für bestimmte andere Lebensentscheidungen ebenso.  

 Spannende Geschichte über das Paar, das 1991 Sex im MRT hatte. Die wissenschaftlichen und sonstigen Hintergründe lesen sich wie immer bei so etwas gruselig... 

 Triggerwarnung: Gewalt, Demütigung, psychische Erkrankung: "Vor allem eine negative Kindheit kann uns ein Leben lang prägen. Die engste Bezugsperson im frühen Kindesalter hat dabei eine enorme Verantwortung." (Zitat ebd.) Eine gruselige Sammlung von Kindheitserfahrungen. Zu oft ist es zu schauerlich, was Erwachsene Kindern so alles antun. Defintiv sind die eigenen Erfahrungen da als Entschuldigung absolut untauglich....

 Wenn ich irgendwann mal ganz viel Zeit habe, muss ich unbedingt dieses FICKO Magazin "durchlesen". Oder so. Alleine wegen "Für gute Sachen. Und gegen schlechte".

 Häkelpuppen mit Vitiligo. Wie großartig!

 Viel "alte" Musik gehört diese Woche. Unterwegs meistens "Fratzengeballer". Da war z.B. in Dauerschleife "Lichterloh" von FJØRT ganz schlimm angesagt. Zuhause war dann eher lauschig und manchmal purzeln mir dann so alte Sachen in die Finger. BLUMFELDs "Graue Wolken". Unübertroffen dieser Song. Überraschend in Vergessenheit geraten. Besser als der Herbst, der mich ebenfalls überraschte.


 Musik hören ist ja auch eine gute Sache, um die Seele mal ein bisschen baumeln zu lassen. Mit den Füßen wird das schwierig... Noch bei Andrea vorbei und dann wünsche ich ein feines Wochenende! 

Donnerstag, 19. September 2019

Huch! Herbst!


 Wann issn das passiert? Gefühlt so von jetzte auf gleich. Ich wollte das ja immer mal geschafft haben, passend zum 7. September einen Blogpost zu diesem famosen Song "Sammeln und Stapeln" der hochverehrten Band CAPTAIN PLANET zu veröffentlichen. Dieses Bild entstand am 17. September. Sei´s drum. Punktlandung können andere hinlegen. Der Song passte stimmungs- und wettertechnisch eh besser zum 17. Zumindest dieses Jahr. Trotz Derbysieg oder eben wegen der dezenten Verkaterung. Wäh! Ich bin noch nicht bereit für Herbst. "Es riecht, nein es stinkt nach Scheitern." Eine etwas ältere Liebeserklärung an CAPTAIN PLANET findet sich hier. Herbstband und so.

Mittwoch, 18. September 2019

Einfach mal glücklich sein


 Ich starte das einfach mal heute mit diesem famosen Sticker aus der Sitzpinkelndenkabine. Bei St. Pauli weiß mensch, wie das mit dem DIY- or die! geht. Damit auch der Zusammenhang zum Oberthema dieses Blogs gewahrt bleibt. (Hinweise auf die Fanvereinigung, wo dieses Schmuckstück herkommt, gerne an mich. Im Fanladen habe ich den noch nicht gesichtet). So hat der Herzverein am Montagabend dann auch mal was ganz feines hingestrickt.  So ein Derby ist in Hamburg ja auch einfach immer eine Sache, wo sich alle gegenseitig wuschig machen. Schon auf dem Weg ins Stadion dachte ich bei den Massen an Robocops und dem Hubschrauber, dass es sich doch ganz gut anfühlt, dass mal wieder ein bisschen Action in der Stadt ist. Am Ende war es aber doch eher eine friedliche Veranstaltung. Der Abend ging dann gut weiter damit, dass ich wie immer ohne Ticket in der Tasche loszog und wider Erwarten innerhalb von zwei Minuten eines ergaunert hatte. Für ein normals Heimspiel keine große Sache, für das fette Lokalderby gegen den Stadtrivalen HaHaHaSV doch eher ungewöhnlich. Ein weiteres für meine Begleitung fand sich dann wenige Minuten später. Wer hätte das gedacht. Was für ein Start in den Abend. Geteilter Schnaps aus geschmuggelten Flachmännern. Konfettikanonen und endlich konnte ich auch mal meine geschredderten Zeugnisprobeausdrucke unter die Menschen werfen. Choreo ganz wunderbar, wenn auch von unserem Standpunkt aus nicht so ganz ersichtlich. Doch in diversen Nachlesen z.B. hier, kann mensch das ja auch noch nachsehen. Ansonsten stand der Abend ganz unter dem Motto: Einfach mal glücklich sein. Aber sowas von!





 Hell of St. Pauli. Nichts passt besser. Fußballanalytisches Geblubber schenke ich mir an dieser Stelle dann auch. Fein zwei Tore für die Richtigen. Das Eigentor vom HaHaHaSV hat die Freude nur noch potentiert. Immerhin hatten sie in Sachen Feuerwerk die Nase vorn. Was für ein unfassbar guter Abend.


 Der Dienstag verlief dann entsprechend verstrahlt, aber sei´s drum. Ich war jedenfalls extrem beeindruckt von der Leistungsfähigkeit meiner Stimmbänder. Müde war klar, aber nach dem Spiel noch bei Stimme zu sein... Horido! Ganz Hamburg sollte weiter in Liga zwei spielen. Das ist einfach zu schön gewesen (erinnert mich bitte an diesen Satz nach dem Rückrundenspiel).

Dienstag, 17. September 2019

Steine, sie zu schmeißen


 Natürlich werfe ich immer noch mit Steinen. So und nicht anders. Erstaunlich, wie schnell die immer weggehen. Im Körbchen stehen sie bei mir im Flur, so dass ich sie wie die Aufkleber immer flott noch in der Tasche nachladen kann, bevor ich das Haus verlasse. Niemals unbewaffnet auf die Straße treten.





 Eine leichte Veränderung des Designs ist festzustellen. Sie fliegen so durch Hamburg und bisher habe ich noch keine Anzeige wegen Gewalt gegen wen oder was auch immer an der Backe. So kann es doch auch mal gehen. Dienstagssammlung.

Sonntag, 15. September 2019

7 Sachen # 27. 19

 Immer wieder Meistens Sonntags... 7 Bilder von Sachen, für die ich an diesem Tag meine Hände gebraucht habe. Ob für 5 Minuten oder 5 Stunden ist unwichtig. Nach einer Idee von Frau Liebe


1. Geschnippelt: Wenn die große Schere im Garten nicht auffindbar ist, ist es gut, wenn mensch bewaffnet ist. Dauerte zwar länger, hatte aber so nen bisschen was von Survivalkampf. Danach damit Grünzeug im Garten senkrecht gebunden.


2. Geerntet: Falläpfel (jaja, "geerntet"), Topinambur, Tomaten und eine Zuchini. Ich wäre dann bereit fürs Kochduell.


3. Gedreht: Schraubgläser zu. Meine Küche kam in den vergangenen Tagen mehrfach an ihre Grenzen. Gestern Zwetschgenmarmelade, heute den Rest Kürbis und Falläpfel. Jemand muss nach dieser Marmeladenkochsaison für die nächsten fünf Jahre keine Marmelade mehr kaufen.


4. Gezogen: Die Decke über den Kopf. Für mindestens fünf Minuten.


5. Geleitet: Antifagedankenschnipselkrams an andere weiter. Das wird was...


6. Gekocht: Kochduell? Check! Warmer Zuchini-Tofu-Tomaten-Matschkramsalat. Einfach alles in die Pfanne kloppen, ein bisschen würzen und rühren. Kochen kann ich- haha!


7. Gezogen: Efeutute nach. Im Ableger produzieren bin ich ja ganz groß.

 Die wichtigen Worte zum Sonntag: Bleibt auf jeden Fall gesund! Helft einander, nehmt Hilfe an, wenn ihr sie braucht, seid dankbar, arbeitet an eurer Selbstfürsorge, nehmt euch Zeit, passt auf euch und andere auf, seid freundlich, wertschätzend, ehrlich, geduldig und zuverlässig. Bleibt antifaschistisch! Habt eine gute Woche!