Sonntag, 9. Juni 2019

7 Sachen # 15. 19

 Immer wieder Meistens Sonntags... 7 Bilder von Sachen, für die ich an diesem Tag meine Hände gebraucht habe. Ob für 5 Minuten oder 5 Stunden ist unwichtig. Nach einer Idee von Frau Liebe. 


1. Gefrühstückt: Mein Körpererdbeeranteil ist defintiv noch zu niedrig.


2. Genäht: Eine Wendeöffnung zu.


3. Gepresst: Buttons. Danach hatte ich einen Buttonarm. Das ist das Äquivalent zum Tennisarm. Very dangerous Hobby und so.


4. Geklebt: Briefumschläge zu. Von der Wiege bis zur Bahre.... Formulare, Formulare, Formulare.


5. Geschnitten: Einen fantastischen Stoff zu. Optik und Haptik im Einklang.


6. Gepackt: Tischtennisequipment ein. Für den echten Tennisarm.


7. Gewässert: Das zarte Tomatenpflänzchen, das mir gestern zugelaufen ist. Vielleicht wird das ja noch was.


 Und morgen ist auch noch frei. YAAAAYYY!!! Die wichtigen Worte zum Sonntag: Bleibt auf jeden Fall gesund! Helft einander, seid dankbar, arbeitet an eurer Selbstfürsorge, passt auf euch und andere auf, seid freundlich, wertschätzend, ehrlich und zuverlässig. Bleibt antifaschistisch! Habt eine gute Woche.

Samstag, 8. Juni 2019

Samstagskaffee # 13. 19



  Wie gut das vergangene lange Wochenende getan hat. Die Woche danach kam einem da doch eher unnötig lang vor. Trotzdem ist noch lange nicht alles für dieses Schuljahr erledigt. Aber einiges. Sowohl da, als auch im Privaten gab es aber ein paar ganz famose Begebenheiten und Neuigkeiten. Grundsätzlich eine gute Woche. Okay, die Konferenzen in extralang bei 30°C im Schatten hätte es nicht gebraucht. Und hintenrum immer diese Vorgesetzten, die noch so kurz vor knapp irgendwelche massiven Änderungen im Betriebsablauf für die Zukunft durchwinken wollen. Alle sind so zugeschüttet mit Arbeit, da könnte man ja mal nen paar Änderungen in Arbeits- und Dienstordnungen durchwinken. Aber nicht mit uns! Arschbacken zusammenklemmen. Ich muss mich dringend mal um Sommerurlaub kümmern. Wahlweise wird es was sehr Kurzfristiges.... Mehr News gibt es von meiner Warte aus gerade nicht.
 
 
 Bei den Netzfunden scheine ich ein wenig hinterher zu hängen. Einiges ist schon ziemlich alt... Seis drum, trotzdem spannend:

 Warum das mit der Bullizei zu oft echt ne doofe, schwierige unangenehme Sache ist, kann mensch hier nachlesen. Und ja: Ich weiß, dass das diskutabel ist.

 Sexualbegleitung fällt jetzt unter das Prostitutionsgesetz. Weshab das im Hinblick auf eben deren Sexualassistenz total beknackt ist, ist hier nachzulesen. Etwas sparsam, aber dennoch ein feiner Einstieg in dieses Themengebiet. 

 Etwas weiter geht da der Beitrag zur Doku "Yes, we fuck" bei innenAnsicht. Ich habe es bisher noch nicht geschafft, den Film zu schauen, aber vielleicht wird das ja was zum Wochenende.

 Apropos Liebe, Sex und Zärtlichkeit: 50 Jahre nach den Begebenheiten in der berühmten Cristopher Street werden die CSD Paraden dieses Jahr sicherlich mit ganz besonderen Dingen aufwarten. Eine kleine spannende Übersicht einiger Prideflaggen findet sich hier. 

 Alltäglicher Wahnsinn in der Schule? Bitte hier mal schön zusammengefasst. 


 Ich schlürfe meinen Kaffee auf, luschere bei Andrea vorbei, springe unter die Dusche und dann habe ich mir für den heutigen etwas kühleren Tag ein paar Dinge mit den Händen zu tun auf den Plan geschrieben. Yeah! Habt ein charmantes Wochenende!

Freitag, 7. Juni 2019

Sommer auf dem Balkon


 Vergangenes Jahr hat so einiges Blühendes auf meinem Balkon gestreikt. Das tränende Herz hat zum Beispiel gar nicht geblüht. Dafür schenkte es mir dieses Jahr wieder ein paar Blühten und das sogar jetzt noch.


 Die erste Rosenblühten verwöhnen mich schon mit einem unglaublichen Durft. Verlaust sind sie wohl, aber da bin ich ziemlich entspannt. Das erledigt sich meistens von selbst. Ich bin ja eher so eine trial and error Gärtnerin. Ich schmeiße Samen wo rein und gucke, was passiert. Diese Rose habe ich vor ein paar Jahren mal gekauft, seit dem steht sie im Topf auf dem Balkon.



 Die Bartnelken waren mal irgendeiner Bienenmischung begefügt. Die sind echt hart im Nehmen. Winterhart treiben sie jedes Jahr neu aus und vermehren sich in den prächtigsten Farben. 


 Ebenfalls im Topf schafft es die Lupine dieses Jahr auch noch. Gezogen aus Samen, die ich mal in irgendeinem schwedischen Wald eingesammelt habe.


 Vom Billiglavendel vom letzten Jahr haben es immerhin auch 2/3 über den Winter geschafft und so wie es aussieht, werden sie diesen Sommer auch nochmal ordentlich blühen.


 Ebenso wie die Bartnelken kamen die Margeriten in meine Blumenkästen. Bisher haben sich nur die weißen gezeigt. Die gelben kommen immer etwas später im Jahr hervor. Mal sehen, was der Sommer noch so auf meinen Balkon zaubert. Kapuzinerkresse wächst bei mir leider immer noch nicht, aber seis drum. Ich muss ja auch nicht alles können.

Donnerstag, 6. Juni 2019

Krankfurt, Mainhattan, Bembeltown whatever



 Neulich in Krankfurt. Ich war vier Jahre später dann doch mal wieder da und könnte nun exakt genau die gleichen Beiträge schreiben wie hier und hier. Wahnsinn wie wenig sich eine Stadt rein äußerlich so gar nicht verändern kann... Bleibt alles beim alten. Kein Vergleich zu Hamburg. So zumindest mein Eindruck an den beiden Tagen, die ich dort verbrachte. Meine alten Herzmenschen haben sich allerdings sehr zum Guten gehalten und es war mir ein wahres Vergnügen wenigstens zwei von ihnen mal wieder zu erleben und zu umarmen.










 Irgendwie entwickele ich einen ernstzunehmenden Spleen für U-Bahnstationen....





 Es war schön, mal wieder da gewesen zu sein, nur um zu sehen, was da noch so los ist. Meine emotionale Bindung an diese Stadt ist allerdings immer noch nicht vorhanden, bzw. eher für die Tonne. Am Schönsten ist Frankfurt für mich -trotz der wenigen lieben Menschen- doch immer noch, wenn ich es wieder verlassen darf.

Dienstag, 4. Juni 2019

Warme Hände und Mitgefühl


 Bekanntermaßen liegen die Jahreszeiten, in denen man sich ein bisschen wärmer anziehen muss, ja genau vor uns. Nicht. Aber was soll ich sagen? Dieses Strickwerk wurde so ungefähr punktgenau zum Frühlingsanfang fertig. Warum also nicht auch mal Wärmendes zur warmen Jahreszeit zeigen? 


 Ich besitze jetzt jedenfalls ein ganz famoses paar selbstgestrickter Armstulpen. Gestrickt von mir selbst. Zweifarbig. Wohow! Quasi der Strickzwischengegner vor dem Pullover oder so. Das Strickmuster stammt aus einem schwedischen Strickbuch. Gestrickt habe ich es aus Sojagarn. Wunderbar warm, waschbar und ich mag es sehr. Am Ende war es gar nicht so schwer, wie befürchtet. Nachdem ich den Kniff einmal raus hatte, lief die Strickerei doch ganz gut.


 Irgendwie fiel mir da der Stein des "Mitgefühls" vor die Hände, als ich die Bilder für diesen Beitrag schoss. Mitgefühl mit sich selbst ist wichtig. Vielleicht auch ein kleiner Bogen zu diesem Projekt. Es war eine Hürde, ich wusste nicht, ob ich es schaffe. Scheitern hätte ich können. Doch das kann man noch bei ganz anderen Sachen im Leben. Die Stulpen musste ich auch einmal aufribbeln, bevor ich sie dann doch in einem durch stricken konnte. Es brauchte Geduld. Nochmal einen Neustart. Da half es auch nicht, mich vor dem ersten Aufribbeln wegen Unfähigkeit selbst zu verurteilen. Eher sanfter Umgang. Dieser Weg war nicht der richtige, also nochmal auf Start und von vorne.


  Was andere Menschen angeht, bin ich ja auch eher eine Freundin von Mitgefühl, wenn es mal hapert. Mitleid mag ich nicht. Mitleid klingt für mich immer so sehr nach mit leiden und damit ist ja wahrhaftig niemandem geholfen. So als ob jemand weinend am Boden liegt und ich lege mich dazu und weine nit. Nein! Da muss/sollte Mitgefühl gezeigt werden, um dann eine helfende Hand reichen zu können. Zum hochhelfen.


 Manchmal hilft das. Manchmal ist das auch nicht gewünscht oder wird abgetan. Dann ist es besser, man zieht sich was Warmes an und geht wieder seiner eigenen Wege. Mitgefühl ausnutzen ist nämlich auch so eine ganz miese Masche. Das sollte man nicht tun. Auch man selbst muss da bisweilen auf sich aufpassen. Wissen, wann Hilfe notwendig ist und angenommen wird. Zähne ausbeißen bringt da nämlich auch nichts und am Ende ist man selbst am Ende und bräuchte Mitgefühl und Hilfe. Dieses Abgrenzen können klingt oft hart, aber da schließt sich dann der Kreis wieder zum Mitgefühl mit sich selbst. Im Zweifel nochmal auf Anfang.


 Auf das ich dieses Armstulpen jedenfalls diesen Sommer nicht brauche und auch nicht allzu viel Sorge, dass mein Mitgefühl für andere ausgenutzt wird. Dienstagssammlung.

Montag, 3. Juni 2019

Musikfestival, der Laune wegen


 Eigentlich wäre traditionsgemäß am vergangenen Wochenende ja mal wieder ein Besuch beim IMMERGUT Festival dran gewesen. Letztes Jahr war ich schon nicht da. Aber auch dieses Jahr trieb mich so gar nichts da hin. Das Line Up juckte mich nicht die Bohne. Für eventuelle Neuentdeckungen den Aufriss eines (Zelt-)Festivalbesuches hinzunehmen, war es mir nicht wert. Also nutzte ich die Möglichkeit und ließ mich am vergangenen Freitag in famoser Begleitung übers örtliche ELBJAZZ treiben. Der Laune wegen. Weil´s ging. Weil´s gemütlich war. Weil´s gut war. Weil ich tolle Musik gehört habe, weil ich getanzt habe, weil ich in der Sonne und abends auf noch sonnenwarmen Beton sitzen konnte. Weil ich nachts mit dem Taxi nach Hause fahren und in mein Bett fallen konnte. Vielleicht, weil ich alt bin.



 Aber es war großartig. Einige Kilometer haben meine Begleitung und ich zwischen den unterschiedlichen Spielstätten in der Stadt in unsere Waden geballert. Es war wunderbar!


 Offiziell habe ich mein musikjournalistische Hobby noch nicht an den Nagel gehängt. Aber so lange habe ich schon nicht mehr von Liveveranstaltungen berichtet oder dort Fotos geschossen. Langsam erwische ich wieder die echten, guten Momente bei solchen Veranstaltungen. Das ist wundervoll. Musik um der Musik willen, der Laune wegen. Die Stimmung fühlen und nicht verzweifelt danach wühlen. Für´s Herz und nicht für den Hirnfick danach vor der Tastatur und dem Bildschirm. 


 Und bitte: Wer möchte nicht unter Discokugeln tanzen, die von Kränen glitzern? Das nächste Musikevent der Laune wegen darf dann auch mal kommen. Yay! Ich danke den Menschen, die mir diesen Abend auf dem Elbjazz ermöglicht und versüßt haben. Es war mir eine Ehre. 

Sonntag, 2. Juni 2019

7 Sachen # 14. 19

 Immer wieder Meistens Sonntags... 7 Bilder von Sachen, für die ich an diesem Tag meine Hände gebraucht habe. Ob für 5 Minuten oder 5 Stunden ist unwichtig. Nach einer Idee von Frau Liebe. 


1. Gepinnt: Meine Startnummer an meinen Bauch und mit ca. 3000 anderen gegen Rechts gelaufen. Linksrum um die Alster. Schon wieder so ne extremistische Veranstaltung... Von meiner eigenen Joggingkondition war ich vollkommen überrascht. Eigentlich ist joggen ja gar nicht mein Ding, aber was tut mensch nicht alles für die Sache.


2. Gelöffelt: Zum Kalorienausgleich. Und zur Abkühlung natürlich.


3. Geworfen: Übernachtungsbesuchsbettwäsche in die Übernachtungsbesuchsbettwäschewaschmaschine. Ha!


4. Gespannt: Das Selfmadesonnensegel über den Balkon. Beste Sache, die ich im letzten Sommer unter der Nähmaschine hervorgezaubert habe. Die Margeriten im Kasten mussten die Sonne abkönnen.


5. Gemassakriert: Nachgereifte Aprikosen und Marmelade draus gerührt.


6. Gepackt: Ein kleines Nettigkeitenpostdings.


7. Geknuspert: Abendbrot. Crunchy Diner sozusagen.

 Leben könnte jetzt so weitergehen. Noch ein paar Wochen, dann sind "schon" Sommerferien.... Die wichtigen Worte zum Sonntag: Bleibt auf jeden Fall gesund! Helft einander, seid dankbar, arbeitet an eurer Selbstfürsorge, passt auf euch und andere auf, seid freundlich, wertschätzend, ehrlich und zuverlässig. Bleibt antifaschistisch! Habt eine gute Woche.