Mittwoch, 26. Juni 2013

Türkischer Markt am Maybachufer in Berlin

 Mein erster Morgen in Berlin begann nach dem Besuch bei Seeweißchen direkt mit einem kleinen aber feinen Einkaufstripp. Gemeinsam mit Julia und Claudia von Seeweißchen und deren zwei Töchtern zogen wir über dem türkischen Markt am Maybachufer in Neukölln. Und ich war sofort total begeistert. Was es da nicht alles gibt. 


 Erstmal Kaffee...


 ... und Kuchen. Frühstück!!!! So gestärkt konnte es los gehen.


 Scharfe Messer kaufen.


 Brot.


 Gemüse.


 Blumen.


 Stoffe.


 Kurzwaren.


 Bänder. Und das alles für kleines Geld.


 Kokosmilch direkt aus der Nuss.


 Für die kurzen Mais...


 ...und Eis.


 Straßenkunst zum Abschluss. 

 Das war ein wirklich ganz fantastischer Marktbummel. Wetter top, Menschen top und lecker war es auch. Ich war etwas im Rausch und habe auch gut eingekauft. Natürlich vor allem Stoffe und Kurzwaren. Fatalerweise habe ich mich ja kurz vorher noch bei Seeweißchen furchtbar inspirieren lassen. Und mit 239478 neuen Ideen im Kopf sollte man nicht auf so einen Markt gehen...


 Kinderstoffe, Jersey und Nicki.


 Schrägband und Klimbim.


 Und ein neues Messer. Damit kann ich jetzt jemanden kitzeln. 

Türkischer Markt am Maybachufer in Neukölln
Dienstag und Freitag 11- 18.30 Uhr
U8 Schönleinstraße

 Definitiv weiß ich, wo ich meinen Großeinkauf für alles Mögliche hinverlegen muss, wenn ich das nächste Mal in der Stadt bin. Besten Dank an die Mädels fürs mitnehmen. 
 Warum gibt es eigentlich sowas nicht in der Möwenstadt? Oder doch? denn wenn ja, lasst es mich wissen und ich möchte dann nicht "Isemarkt" oder Wochenmarkt Altona hören.

Dienstag, 25. Juni 2013

Seeweißchen- Feines aus Berlin- Weißensee

 Und ein weiterer Berlinpost. Diesmal gehe ich mal an die Substanz. Ich war zu Gast bei einer der Mädels, die in Weißensee den wunderbaren Laden "Seeweißchen" betreibt. 


 Schon vor der Tür kann man stutzen.


 Frisch genähte Schuhe? Hä? Okay, es handelt sich um Krabbelschuhe. Alles klar. Drinnen sieht es aber auch sonst ganz famos fantastisch aus:



 Zu erwerben gibt es die bereits erwähnten Krabbelschuhe. Dann aber noch Pullover, Geldbörsen, Buttons, Tüddelkramtaschen, Mützen, Ohrringe, Schlüssel- und Schnullerbänder, Bälle, Schultüten..... und so vieles mehr. Für große und für kleine Kinder.




 Selbstverständlich alles handgenähte Unikate, mit viel Liebe und Verstand gezaubert. Drei Damen teilen sich diesen Laden und arbeiten und verkaufen gemeinsam, jede allerdings unter ihrem Label. Die kleine Werkstatt befindet sich direkt im Laden. Einiges von diesen Zauberstücken kann man auch in anderen Läden in Berlin und ganz Deutschland erwerben. Eine Liste der Läden in welcher m.i aka Julia ihre Sachen verkauft findet man auf ihrer Internetseite. Ein Besuch im Laden lohnt sich aber auf jeden Fall. Zu finden ist er hier:

Seeweißchen
Lindenallee 56
13088 Berlin- Weißensee
M4 Albertinenstraße
Mo.- Fr. 8.30- 18.30 Uhr
(derzeit aber Ferienöffnungszeiten, die ich nicht genau weiß)
Mehr Infos auch gibt es auch hier.

 Und weil ich gaaaanz gar nicht lange gebettelt habe, hat die liebe Julia mich mal an ihre Buttonmaschinen gelassen, damit ich mal wieder ein paar meiner Schnipselstoffreste anständig verwerten kann.



 Das darf aber vermutlich nicht jedeR... von daher besten Dank und ich komme bestimmt bald wieder vorbei!

Montag, 24. Juni 2013

Vom Ohr ins Herz zum Kopf- BOYSETSFIRE live!

 Jawoll, da ist sie wieder in der Möwenstadt, passenderweise in strömendem Regen heute angekommen. Jippie! Aber Berlin war wunderbar! Grandiose, liebste Gastgeber, schöne Ecken, nette Menschen, bestes Wetter, bunte Straßen. Ausführliche Impressionen, Inspirationen und dergleichen mehr folgen in den nächsten Tagen. Mag für Berliner nun nicht so spannend sein, aber ich bin ja nunmal nicht so oft da.
 Grundsätzlich sei ja nunmal erwähnt, dass Berlin immer eine Reise wert ist. In diesem Falle aber war es ein ganz besonderer Grund. Meine all time favourite Band besuchte auf ihrer Tour nicht Hamburg. Ein guter Grund also mal eben in die Hauptstadt rüberzudüsen, zumal ich ja nun eh Ferien habe und einige Menschen schon fast zu lange nicht gesehen habe. Und es hat sich verdammt nochmal gelohnt. Es war ein großartiges Konzert. Ich bin immer noch vollkommen geplättet von dem, was man mit dieser Band erleben kann. Denn wie bereits hier erwähnt, habe ich noch nie ein halbgares Konzert von BOYSETSFIRE erlebt. Und so reiht sich das just vergangene nahtlos ein. Ich weiß ja nicht, was bei anderen Menschen so abgeht, wenn sie auf Konzerte ihrer Lieblingsbands gehen, aber mich hat es vollkommen umgehauen, zum Denken angeregt, angeschoben und motiviert. 
 Großartigerweise habe ich einen Fotopass für diese Show ergattert und durfte zumindest die ersten drei Songs ganz vorne mit dabei sein (jaja, wenn ich mich hier wegen dieser Band irgendwann mal aufführen sollte wie ein Hirnamputierter TAKE THAT Groupie, dann möge man mir das für diese Band verzeihen). Ich war ein wenig hin- und hergerissen, ob ich mich da aufs Fotografieren konzentrieren könnte, außerdem hätte ich dann das restliche Konzert meine Kamera an der Backe und könnte nicht anständig mit den anderen abfeiern. Ich entschied mich für das Fotografieren. Und was passiert? Naja, die Fotos sind so lala geworden. Nichts für die großartige Fotogalerie allschools.de. Aber für hier ein bissche Groupiegetue wird es wohl reichen. Ich übeübeübe und gelobe Besserung. Allerdings muss ich sagen, dass es vermutlich dieses Mal auch die Nähe gemacht hat, was dieses Konzert in meinem Kopf und im Herz unvergesslich bleiben lässt. Wow!



Ich kenne kaum eine andere Band die schon so freudig auf die Bühne tritt.



Und keine andere Band sie so lange das freudige Grinsen hält.



So eine unglaubliche Energie und Bewegung auf der Bühne machte das Fotografieren auch nicht gerade leicht.




 Meine Bassfixierung besteht übrigens seit ich Musik höre. Irgendwie habe ich da einen Spleen. Ohne Bass kein´ Spaß, heißt es ja auch so schön und passt auf diese Band wie Arsch auf Eimer. Im Übrigen habe ich hier noch ein ganz famoses Interview mit eben dem Bassisten liegen, welches ich in den nächsten Tagen noch fertig machen und bei allschools.de veröffentlichen werde. Mein absolut objektives (*hust*) Konzertreview kann man hier lesen. Einen perfekteren Start in diesen Berlinkurzurlaub hätte ich mir nicht wünschen können. Danke Jungs!

Sonntag, 23. Juni 2013

7 Sachen # 25.13

Immer wieder Sonntags... 7 Bilder von Sachen, für die ich an diesem Tag meine Hände gebraucht habe. Ob für 5 Minuten oder 5 Stunden ist unwichtig. Nach einer Idee von Frau Liebe. Heute mal wieder von woanders.


1. Gemischt: Frühstück. Cornflakes, Aprikosen, Yofu.


2. Gesteckt: Trödelmarktfunde in den Beutel.


3. Gedrückt: Auf den Auslöser. Mehr als nur ein Mal.


4. GastaufTRITT: Füße unter altem Second- Hand- Rock. Das haben sie heute verdient, weil sie mich weit getragen haben. (Nein, das sind keine Lederschuhe, das sind anständige Vegetarian Shoes)


5. Getragen: Diese beiden Schätzchen in meine Gastwohnung.


6. Geschwommen: Ein paar Züge hier.


7. Gestellt: Ein kleines Dankeschön für die Gastfreundschaft auf den Tisch. Die Zpagettikörbe waren gewünscht und dazu gab es noch einen Comic- Dankes- Zettel. zu sehen nochmal hier:


 Morgen früh geht es zurück in die Heimat. War perfekt getimed, ich glaube in der Möwenstadt war am Wochenende ganz erbärmliches Wetter.... Was für ein schöner Kurzurlaub. Ich werde im Laufe der Woche noch berichten.

Samstag, 22. Juni 2013

Mach dein Kochbuch doch selbst


 Ich wurde beherbergt von netten Menschen in einer schönen Stadt. Man wünschte sich von mir, dass ich doch ein paar Kochbücher mitbringen möge, damit meine Gastgeber auch mal vegan kochen und backen könnten. Ein paar Kochbücher habe ich aber nicht. Es sind zu viele, als dass ich sie im Gepäck mitschleifen wollte. Also habe ich meine Lieblingsrezepte herausgesucht. Nicht zu kompliziert, einfach und alltagstauglich sollten sie sein. Doch wo rein tun? Schnöder Ordner? Och nö, nicht mein Stil. Also selbst gemacht.


 Material und Werkzeug, welches man dazu braucht: Pappe, Stoff, Heftstreifen, Kleber, Stifte, Cutter, Klebeband, Stoff- und Papierschere, Garn, Nähmaschine.


 Da das Kochbuch Rezepte im Format A5 beherbergen sollte, habe ich die Pappe für den Einband etwas größer als A4 zurechtgeschnitten. Von hinten zwei kleine Schlitze mit dem Cutter einscheiden, den Heftstreifen durchfriemeln und mit Klebeband fixieren.




 Die zukünftige Vorder und Hinterseite des Kochbuches (also die Pappe) ordentlich mit Kleber einschmieren und auf dem Stoff kleben. Das Ganze beschweren und trocknen lassen.


 Nach dem Trocknen den Stoff einmal runherum abschneiden, an der Pappe entlang.


 Mit einem engeren Zickzackstich die Kanten versäubern. Ist wie beim Klamottennähen.


 Den Titel habe ich auf einen Papprest geschrieben und ebenfalls mit Zickzackstich festgenäht.


 Rezepte einheften. Meine stammen übrigens zum großen Teil aus Rezepten, die ich hier eh schon veröffentlicht habe, teilweise auch mit den Blogbildern.


 Fertig zum Verschenken. Leckerlecker.

Freitag, 21. Juni 2013

Johanni steht vor der Tür

 Bald ist Johannistag. Die Meinungen, ob das nun der 21. Juni oder der 26. Juni sein soll, gehen auseinander. In meiner alten Schule wurde dieser Tag (zumindest bei den Kleineren) immer am 21. Juni mit einer wilden Beerenfressschlacht begangen. Die Knirpse liefen dann immer so beerensaftverschmiert über den Schulhof, dass sie aussahen wie kleine Zombies. Waldorfzombies!!!
 Mal abgesehen, dass es ab Johanni eigentlich Beeren im Überfluss geben muss, wir ab diesem Tag traditionell auch kein Spargel und kein Rhabarber mehr geerntet. Ohne Spargel kann ich gut leben, aber Rhabarber brauche ich hin und wieder mal, um mich an den Frühling zu erinnern. Darum friere ich mir immer eine gehörige Portion ein. So auch in den letzten Tagen geschehen.


 Gewaschen, gehäutet, geschnitten, eingetütet, ab ins Kalt. Für Kuchen und Kompott. Also los: Schnell noch eingekauft und Frühling eingefroren!

Donnerstag, 20. Juni 2013

Was sich so im Garten tut

 Weil ja Ferien sind, werde ich in nächster Zeit hoffentlich wieder öfter im Garten abhängen. Einiges an blühendem Kram habe ich arbeitsbedingt leider verpasst. Im Moment halte ich meine Nase aber gerne in die wunderbaren Rosen auf meiner Terrasse.


 Die Knospen haben mich wirklich auf die Folter gespannt und wollten und wollten nicht aufgehen. Ich fühlte mich schon wie der kleine Prinz. Aber das Warten hat sich gelohnt. Würden diese Dinger nicht so unglaublich gut duften, ich würde sie als dumme, pflegeintensive Spießerblumen abtun. Aber so erfreue ich mich mindestens einmal täglich an ihrem Duft.


 Die Farben sind auch genial. Leider sind meine Fotokünste immer noch nicht so überzeugend, um hier die wahre Pracht abzubilden. Irgendwas zwischen gelborangerosé... Aber auf den Duft kommt es an. Achso, geht ja übers Netz auch nicht. Schade.

 Ansonsten ist noch die Akelei tapfer. Dank des dunklen Gartens viel zu hoch geschossen und muss nun angebunden stehen, weil ihre Köpfe so schwer sind. Ich freue mich schon auf die Vermehrung.


 Als nächstes müsste der Goldfelberich dran sein. Etwas entwicklungsverzögert, wegen wenig Sonneneinstrahlung, aber er wird das schon machen. Sondergarten oder so. Mal sehen, wann die Ringelblumen endlich explodieren. Und dann ab auf die Terrasse! Sommer!