Freitag, 12. Juni 2020

12 von 12 im Juni 2020


 Heute ist der 12te also gibt es heute wieder 12 von 12. Worum es dabei geht, könnt ihr bei Caro von Draußen nur Kännchen! nachlesen und zwar genau hier.




1. Beerenstarkes Frühstück.


2. Mit den Mumins ins Homeoffice.


3. Nach dem ersten Schwung Korrekturen mal nach dem Gemüse für den Schulgarten auf meinem Balkon geschaut. Die Gurken sind gut dabei, der Hokkaido ziert sich noch ein bisschen. Will vielleicht Zierkürbis werden.



4. Zeugnisse schreiben. Kann ich. Die Texte sind fertig. Das Feintuning folgt dann nächste Woche.



5. Flink einkaufen gelaufen. Es gab günstig Aprikosen. Jemand wird morgen Marmelade kochen.



6. Neuer Lieblingsaufkleber in der Hood.



7. Meine neuen Schuhe sind wie Nazis: Reintreten und wohlfühlen. Sie sehen allerdings viel besser aus als Nazis.



8. Lesend auf die spontane Verabredung gewartet.



9. Das gemeinsam verspeiste Eis hat es nicht vor die Linse und auf die Speicherkarte geschafft. Diese Füße sind aber auch viel süßer als Eis.



10. Suchbild mit Brücke: Finde das Fahrrad und den Beagle.



11. Teller am Straßenrand gefunden. Ich habe da diesen Geschirrtick.



12. Abendbrot. So ne neue "Käse"rolle, Pumpernickel, Gurke. Lecker.

  So, ich habe gerade die neue Bedienoberfläche von Blogger ausprobiert. Sollte das so anstrengend bleiben, dann wird das der Todesstoß für diesen Blog... Was ist denn das für ein Kack bitte? So lange habe ich ja nichtmal für Posts mit Tiefgang gebraucht. Alleine das Bilderhochladen.... Oder mache ich irgendwas falsch? Ich habe keinen Bock auf Nervscheiß, auch nicht mit umziehen, selbstgehostet, whatever. Manno! Mehr 12er gibt es drüben bei Caro. Habt einen schönen Abend!

Mittwoch, 10. Juni 2020

Runde um den Block # 8. 2020: An den Wänden für die Herzen


 Runde im den Block in der Hoffnung, dass mehr bleibt, als ein paar Schilder am Straßenrand. Von alldem.


 Reflektion. Nicht nur in den Scheiben.



 Marambolages Monster!

 

 Maens Seemann.


 Ich gebe mein bestes. Eigentlich bin ich auch zu alt, um erwachsen zu werden. Man muss sich die Dinge an den Wänden auch mal zu Herzen nehmen.

Dienstag, 9. Juni 2020

Boah!


 Ein alter, blinder Spiegel, den ich am Straßenrand gefunden hatte. Ein bisschen Acrylstift. Eine alte, aber gute Message. Spiegel wieder an den Straßenrand zurück gestellt.


 Zack! Menschen freuen sich. Einfach so. Keine große Kunst. Auch nicht in der Dienstagssammlung.


   Wenn es doch immer so leicht wäre...

Sonntag, 7. Juni 2020

7 Sachen # 18. 2020

 Immer wieder Meistens Sonntags... 7 Bilder von Sachen, für die ich an diesem Tag meine Hände gebraucht habe. Ob für 5 Minuten oder 5 Stunden ist unwichtig. Nach einer Idee von Frau Liebe.


1. Gelöffelt: Warmen Haferbrei mit Erdbeeren. Nix fancy "Overnight Oats" oder "Porridge". Mal bodenständig bleiben.


2. Gepinselt: Die farbige Dreifaltigkeit auf die Fingernägel. Das Leben braucht Farbe. Dringend.


3. Geschnitten: Den Zimmerpflanzen die welken Haare.


4. Gebechert: Sehr viel Kaffee in zu großen Wollsocken.


5. Geweißnichtwas: Unter den Bartnelken. Bartnelken sind sehr anspruchslose Balkonpflanzen in allen Farben. Das ist gut.


6. Gehängt: Streifen auf. Auf Links.


7. Gedrückt: Sofatag mit viel komischem Essen und irgendwie bin ich auf "Dear White People" hängen geblieben. Mal so ganz unreflektiert fand ich diese Serie doch ganz gut. Soweit man das bei dem Themengebiet einfach mal so sagen kann.


 Die wichtigen Worte zum Sonntag: Bleibt auf jeden Fall gesund! Helft einander, nehmt Hilfe an, wenn ihr sie braucht, seid dankbar, arbeitet an eurer Selbstfürsorge, nehmt euch Zeit, redet miteinander und hört einander zu, passt auf euch und andere auf, seid einfach da, seid freundlich, wertschätzend, ehrlich, geduldig und zuverlässig. Bewahrt Ruhe! Bleibt antifaschistisch! Habt eine gute Woche!

Samstag, 6. Juni 2020

Samstagskaffee # 13. 2020


  Dumm, dumm, dumm. Nein, das ist kein Liedtext oder so, eher mein Lebensgefühl. Nicht besonders blitzlicht- und vermutlich auch nicht samstagskaffeerundentauglich. Ich fühle mich verarscht. Ich könnte jetzt hier einen massiv frustrierten Text runterhauen, aber ich mag nicht. Ich mag nicht frustriert sein. Dieser Frust übertüncht nur schwach meine Traurigkeit. Denn das bin ich. Die aktuellen Geschehnisse, die da so reingespült werden, machen es nicht besser. Was ist los da draußen? Menschen fangen an zu denken, weil es gerade keine andere Ablenkung gibt. Herzlichen Glückwunsch und willkommen in meiner Welt. Und auf einmal sind alle auf dem Antirassismustrip. Ach und diese furchtbaren Zustände in Schlachthäusern, Bullizeigewalt, Gewalt gegen Frauen, sexuelle Belästigung und Klima und bla. Alles ganz schlimm. Schrecklich. Vorher nie dagewesen. Jaja.


 Ich fühle mich verarscht. So oft bin ich für all diese Anmerkungen, die ich seit Jahren zu dem Thema ablasse, abgewiegelt, angepöbelt, bespuckt und bedroht worden. Wurde ausgegrenzt als Spielverderberin oder alleine gelassen. Wurde mein Engagement zu diesen Themen belächelt. Wurde sitzen gelassen, weil man mit mir ja "nicht mithalten" könne oder weil meine Stärke "Angst macht". Mir wurde gesagt, ich würde zu viel denken. Vermutlich fühle ich auch zu viel. Und jetzt haben diese ganzen Arschkrampen auf einmal die Erleuchtung und sind bessere Menschen? Es fällt mir schwer, da noch geduldig zu bleiben und mich über ihre "neuen" Erkenntnisse zu freuen. Es fällt mir schwer, darauf zu hoffen, dass die entsprechenden Demos nun vielleicht besser besucht werden... Eher spült es all dieses beschissenen Gefühle in mir hoch, die ich immer in den Situationen hatte, als ich mich für meine vermeintliche Radikalität und Schonungslosigkeit gedisst wurde. Wenn ich dann noch anfange meinen Privilegiencheck zu machen, wird es nur noch schlimmer. Denn was weine ich hier eigentlich rum? Weiß, nicht behindert, cis- weiblich, heteroromantisch, gebildet, mit einem gut bezahlten Job, der krisenfest ist. Habe ich genug getan? Gegen alltäglichen Rassismus, für Seenotrettung hier und hier, gegen Homophobie. Dumm, dumm, dumm.


  Dünnhäutig bin ich. Zweifelnd. Mutlos, hoffnungslos. Da liegt noch der Sommer vor der Wohnungstüre und wird auch bald loslegen. Die letzten drei Sommer waren eher nicht so der Kracher und ich bin echt schissig, dass dieser kommende auch irgendwas Fieses in der Hinterhand hat. Dabei ist in der vergangenen Woche auch etwas so schönes passiert. Das geht gerade so ein bisschen unter. Da liegen noch so zwei bis drei angefangene Blogbeiträge von denen ich nicht weiß, ob ich mutig genug bin, sie zu veröffentlichen, obwohl sie vielleicht wichtig und hilfreich und auch schön wären. Ich bin nicht frustriert. Ich bin traurig. Ich habe keine Lust mehr die Arschbacken zusammen zu klemmen und die Zähne zusammen zu beißen. Aber was tun muss mensch ja. Darum lautet mein Motto heute auf der Demo einfach: Müde, resigniert und trotzdem da, depressive Antifa.


Mittwoch, 3. Juni 2020

Frauenlob


Alter Plunder. Weckgläser. Werden hier gerne für so einiges, vor allem als Blumenvasen genutzt. Neulich dann der Fund mit dem Lob auf die Frau. Jaja, lobe die Frauen und sie schmeißen sich an Kinder, Küche, Kirche. Ganz fleißig. Ohne mich!


 Kinder, Küche, Vaterland? Meine Antwort: Widerstand! Oder wenigstens energische Verweigerung. Das nur mal so am Rande. Dennoch musste das Glas mit und darf etwas für mich tun.

Dienstag, 2. Juni 2020

Trompeten-Träume im Garten


 Was man halt am Straßenrand so findet: Trompeten- Träume in Gold. Sollte in keiner Plattensammlung fehlen.


 Und erst die anderen Sachen dieser Reihe: "Für Feste, Partys und großen Schwof" und nicht zu vergessen die "24 Wodka- Hits". Natürlich von erfahrenen Fachkräften geprüft. Wenn das mal nicht eine echte Qualitätsscheibe ist. 


 Darum landete sie auch auf dem Acker. Als Pflanzsschild. Lang leben die Acrylstifte. Für Tomaten, Basilikum, Brokkoli und Spinat. So denn die Nacktschnecken etwas übrig lassen.



 Anderes Gemüse bekam auch eine Platte. Irgendwo im Garten steht auch zum Ausgleich eine angekloppte Platte von MANOWAR rum. Die Rillen waren zum gleichmäßigen Schriftauftrag sehr vorteilhaft.


 Musik soll ja das Pflanzenwachstum fördern. Ich bin gespannt, wie die Ernte dieses Jahr so ausfällt. Dienstagssammlung.