Sonntag, 17. September 2017

7 Sachen # 28. 17

 Immer wieder Sonntags... 7 Bilder von Sachen, für die ich an diesem Tag meine Hände gebraucht habe. Ob für 5 Minuten oder 5 Stunden ist unwichtig. Nach einer Idee von Frau Liebe. 


1. Genascht: Nüsse, getrocknete Mango beim Zaubern. Daneben Tee.


2. Genäht: Etwas.


3. Gestickt: Auch etwas.


4. Gewaschen: Tomätchen ab. Fürs Abendessen später.


5. Gezogen: Den Zimmermenschrock an.


6. Geklatscht: Ab. War ein feines, kleines Bout heute. Ein St. Pauli- Team in HSV- Spielstätte. Hihihi.


7. Geschlüpft: In Bequemlichkeitsklamotte und vor allem dicke Socken. Brrrrrrrr. Das war ein fieses Gewitter und das Bout zwar überdacht, aber quasi im Freien. Nachher gibt es sicherlich noch eine heiße Wanne. Berichte zu einigem vom Wochenende folgen im Laufe der Woche. Kommt gut rein. Also in die Woche.

Samstag, 16. September 2017

Samstagskaffee und Netzfunde # 24


 "Swoosh", hat die Woche gemacht. Einfach so vorbeigeheizt. Unter 10 Stunden ging bei mir kein Arbeitstag aus. Aber es fließt und fühlt sich im Moment ziemlich geil an. Es macht Spaß, es gibt viel zu lachen. Ernsthaft, nicht sarkastisch oder ironisch. Ein gutes Gefühl. Und da liegt eine Hose vor der Waschmaschine. Wie am Dienstag erwähnt, habe ich seit Jahren keine Hosen mehr getragen. Diese Woche nur. Und es war spannend, nach den ständigen Röcken mal wieder in eine Jeans zu springen. Zwischenzeitlich schoss mir das Testosteron ein wenig ein. Seltsam, was Klamotten so mit einem machen können. Noch bin ich mir nicht sicher, wie ich das finden soll. Heute schlüpfe ich auf jeden Fall wieder in einen Rock. Es ist Wochenende und ich habe Lust auf Weiblichkeit. Oder so.


 Die Jeans dreht ihre Runde in der Waschmaschine und hier folgen nun ein paar Netzfunde:

 "Den meisten ist nicht bewusst, dass ein Schwangerschaftsabbruch auch zu diesem frühen Zeitpunkt nur unter bestimmten Bedingungen nicht strafrechtlich verfolgt wird, aber dennoch rechtswidrig ist." (Zitat ebd.) Ein extrem lehrreiches und spannendes Interview bei innenAnsicht mit einer Aktivistin zum Thema Abtreibung. So vieles, was ich nicht wusste. Direkt in der Woche noch ein Beitrag über die Situation rund um das Thema Abtreibung in Kroatien. In Anbetracht der Tatsache, dass so ein Quatsch wie der "Schutz der traditionellen Familie" auch hierzulande wieder lauter gefordert wird, wird einem ganz anders. Was auch immer die traditionelle Familie sein soll. Muddi am Herd, Vaddi auf Maloche und abends Alkohol und Sportschau für ihn und Prügel für alle? Brrrrrrrrr.

 Dass Beiträge zum Thema Wohlfühlen im und Diskriminierung des eigenen Körpers nicht zwangsläufig "nur" von runden Frauen kommen müssen, hat diese Woche Larissa von norobotsmagazine aufgezeigt. Da ging es auch gutes ein Stück weit um Körperlänge. Das konnte ich so absolut unterschreiben.  

 Über das Problem menstruierender Schülerinnen in Afrika, die während ihrer Periode nicht in die Schule gehen können, hatte ich hier schon ein paar Mal etwas verlinkt. Leider habe ich es diese Woche noch nicht geschafft, diesen kurzen Podcast zum Thema zu hören. Ich hoffe aber, das am Wochenende nachholen zu können. Von daher erstmal einfach so der Link ohne Qualitätsurteil.

 Sehr lachen musste ich über den dieswöchigen Magazincheck beim Kotzenden Einhorn. Und wie wahr die politischen Nebenäußerungen doch sind. Grün ist bei mir irgendwie auch schon lange durch...


 So, Kaffee alle, Tee ist auch fertig gezogen. Waschmaschine läuft. Gleich erstmal ne Runde auf der Yogamatte drehen, dann ein bisschen arbeiten. Etwas Feines habe ich am Wochenende aber noch vor. Heute geht es zum veganen Straßenfest in St. Pauli. Das wird sicherlich ein großes "Hallo" geben. Und morgen ist ein ganz großartiges Roller Derby Bout bei mir um die Ecke. Vor allem meine beiden Lieblingsteams gegeneinander. Das wird mich wohl zerreissen. Meine Kamera werde ich zu beidem mitnehmen und kann dann hoffentlich kommende Woche hier berichten. Noch schnell bei Andrea vorbei und dann auffi! Habt ein fabelhaftes Wochenende!

Freitag, 15. September 2017

Blumen für die Göttin


 Ich bin kein gläubiger Mensch. Aber immer wenn ich durch die schwedische Natur, bzw. an ihren Rändern herumstreife, dann denke ich, dass sich da eine Göttin den perfektesten Blumenstrauß selbst hingestellt hat. Wunderbar. Heute ein Blumenstrauß in natur in Bildern vom Urlaub in Småland. Das sind die Frühsommerblumen für einen matschigen Frühherbst.



 Bäume sind auch nur große Blumen.










 Hachz! Ich weiß ja nicht, wie es euch geht, aber für mich sind diese Bilder gerade großartiger Urlaub für die Augen. Freutag! Bald ist Wochenende!

Mittwoch, 13. September 2017

Warmer Tomaten-Tofusalat


 Nur bedingt fotogen aber unfassbar lecker und schnell gemacht: Warmer Tomaten-Tofusalat. Eine großartige Köchin bin ich nicht. Ich koche nicht gerne und selten wirklich gut. Meistens muss es schnell gehen und ohne viele Zutaten funktionieren. Aber in das hier könnte ich mich gerade nur reinsetzen. Tomaten gibt es ja noch in Hülle und Fülle. Also ran da!


Warmer Tomaten- Tofusalat (1 Hauptmahlzeitsportion)

Ca. 200gr. Tofu mit Zeug drin (Tomate oder Basilikum)
Eine gute Hand voll kleinere Tomaten
Eine halbe Zwiebel
2 EL Sonnenblumenkerne
Olivenöl
(Kräuter)Salz
Pfeffer
Rosmarin oder frischer Basilikum nach Geschmack
Crema di Balsamico (normaler Balsamico tut es sicher auch)


 Die Sonnenblumenkerne in der trockenen Pfanne ein wenig anrösten, aus der Pfanne nehmen und beiseite stellen. Den Tofu in große Würfel schneiden und in Olivenöl knusprig braten. Praktisch: Die Pfanne ist noch heiß. Kurz vor Ende der Bratzeit die Zwiebeln dazu werfen. Ob in halben Ringen oder fein gewürfelt ist geschmackssache. Wenn die Zwiebeln auch glasig sind, die Tomaten dazugeben und alles zusammen dünsten, bis die Tomaten weich sind. Das ganze in der Pfanne ordentlich mit Salz, Pfeffer und evtl. Rosmarin würzen. Fast fertig. Diese leckere Mahlzeit in eine Schüssel oder auf einen Teller werfen, die gerösteten Sonnenblumenkerne darüber geben. Ein wenig Crema di Balsamico darüberträufeln. Wer noch frischen Basilikum hat und mag, wirft den jetzt noch drauf und Mahlzeit! 


 Ich könnte mir auch vorstellen, dass das super zusammen mit Zuchininudeln passt. Das probiere ich auch noch aus. Es sind doch die einfachen Dinge im Leben. Mir läuft schon wieder das Wasser im Mund zusammen. Nommnomm!

Dienstag, 12. September 2017

12 von 12 im September 2017

 
 Heute ist der 12te also gibt es heute wieder 12 von 12. Worum es dabei geht, könnt ihr bei Caro von Draußen nur Kännchen! nachlesen und zwar genau hier. 
  Wow, da war ich aber schon lange nicht mehr dabei. Drei Monate, ein Vierteljahr... Naja, war ja auch viel unterwegs. Lotterleben ist jetzt auch sowas von vorbei. Also los: 
 
 
1. 5 Uhr, Zeit für Kaffee. Guten Morgen Welt.


2. Kaffee schlürfen, erste Mails lesen, beantworten und Termine in den Kalender eintragen. Menschen wundern sich immer, wann ich Mails verschicke, aber um die Zeit arbeite ich irgendwie am Effektivsten.


3. Auf dem Weg zur Arbeit: Die Natur holt sich die Stadt zurück. Und der Herbst ist da.


4. Tunnel des Grauens. Mal sehen, ob ich mich im finsteren Winter da noch durchtraue. Noch geht´s.


5. Kopieren und danach feststellen, dass ich es mir immer noch nicht abgewöhnen kann, mindestens einen Tippfehler auf dem Arbeitsblatt zu verstecken.... Wie in meinen Blogbeiträgen. Wie machen das nur die Leute, die NIE Tippfehler irgendwo machen?


6. Das ist eine Banane.


7. Gut getarnt auf der Arbeit. Ich habe seit Jahren keine Hosen mehr getragen, immer nur Röcke. Also außer der obligatorischen Schlunzhose beim Yoga oder auf dem Sofa oder bei heiß diese Aladinhosen. Irgendwie war mir aber danach. Ungewohnt, aber gut.


8. Nachmittags auf dem Heimweg. Wider Erwarten mit Sonne.


9. Auf dem Weg noch schnell ein bisschen was eingekauft. Der Inhalt des Beutels sah eher danach aus, als ob ich beim Kochduell irgendwen so richtig ärgern wollte.


10. Ja, auch das ist Unterrichtsvorbereitung. Heute muss noch einiges mehr getan werden. Ach, wie habe ich diese mindestens-10 Stunden-Tage vermisst....


11. Dabei platze ich doch vor Spannung, was XATAR so zum Thema Bildung zu erzählen hat.... Beim Kauf dieses Magazins entspann sich ein witziger Dialog zwischen mir und dem Tabakwarenverkäufer meines Vertrauens über Rap, Bildung und Co. Über den Tellerrand gucken finde ich ja immer megagut.


12. Und egal wie lange ich heute noch arbeite oder was auch immer: Dieses Date steht in Stein gemeißelt. OMMMMMMMMMMM. Mehr 12er gibt es drüben bei Caro.

Montag, 11. September 2017

Wanderessensnachhilfe


 Essen auf Wanderschaft ist ja wirklich ein Thema für sich. In Anbetracht der Tatsache, dass ich unterwegs Wandersmenschen traf, die nahrungsmitteltechnisch total unterversorgt waren, gibt es heute einen weiteren Beitrag auf diesem Blog zum Thema. Bereits von der letzten Wanderung mit Antje hatte ich berichtet. Damals hatte sie sich aus Gründen um die warmen Mahlzeiten gekümmert. Bei zwei Wandersmenschen kann man die Lebensmittel aber auch ein bisschen besser auf die Rucksäcke verteilen. Ich war aber dieses Mal alleine unterwegs. Acht Tage ohne Einkaufsmöglichkeit und man muss immer ein Auge darauf haben, dass der Rucksack nicht zu schwer wird. Aber ich war sehr gut vorbereitet. Zu gut. Alles vegan natürlich.


 Auf Dosentomaten oder -erbsen habe ich verzichtet, weil sie einfach zu schwer gewesen wären. Im Nachinein stellte sich das Gewichtsproblem ja als totaler Schwachsinn raus. Mein Rucksack war ja viel zu leicht. Auch auf Gemüsebrühe oder sonstige Gewürze habe ich allerdings verzichtet. Ich wollte einfach so wenig Einzelteile wie möglich mitnehmen. Also doch Fertignahrung. Mit den Quinoa-Cups hatte ich auf meiner Nordlichtour schon sehr gute Erfahrungen gemacht. Vegan&Warm habe ich dann mal so ins Blaue gekauft. Das war alles was ich an warmen Mahlzeiten dabei hatte. Ich muss dazu sagen, dass mein Körper ein echter Energiesparer ist und ich eigentlich nicht viel Essen brauche, um leistungsfähig zu bleiben. So richtig sportliche Typen mit besserem Verbrennungsmotor müssten wohl mindestens die doppelte Menge mitnehmen. Alles ist bio und dementsprechend ohne fiese Geschmacksverstärker. Die verschiedenen Geschmacksrichtungen sorgen auch für Vielfalt im Teller, auch wenn die Basis immer die gleiche ist.


 Der große Emailletopf in meiner Equipmentsammlung war für mich alleine aber zu groß. Darum habe ich mir vorher noch diesen 1,5l Topf organisiert. Extrem praktisch. Einen großen Teil des Essens konnte ich im Rucksack darin verstauen, hätte ihn übers Feuer hängen können. Der Deckel sorgte dafür, dass das Wasser schneller kochte, diente mir als Teller, ginge aber auch als Bratpfanne durch. Ich habe abends einfach 1,5l Wasser auf den Holzöfen in den Hütten zum Kochen gebracht. Von dem kochenden Wasser habe ich etwas abgenommen und im Teller mein Essen angerührt und in den Rest ein oder zwei Teebeutel geschmissen. Perfekt! Der Topf funktioniert natürlich auch auf einem Kocher, aber ich besitze keinen, wollte auch keinen mitschleifen und kochte so eben einfach über Feuer. Warum? Weil ichs kann. Kaffee gab es tatsäschlich die ganze Zeit nicht. Hat nur am ersten Tag ein bisschen Kopfweh gemacht, aber ich bin ganz gut ohne ausgekommen. Dafür war der erste danach umso himmlischer. Da wird Verzicht zum Genuss.


 Ansonsten gab es wieder ein knappes Kilo gemischte Nüsse und getrocknete Mango und diese Früchteriegel. Tatsächlich hatte ich noch ein halbes Kilo Müsli mit, das ich eingentlich zum Frühstück geplant hatte. Aber irgendwie war mir in den ersten Tagen nicht danach. Mein Frühstück bestand die gesamte Zeit über aus einer Hand voll Nüsse und etwas Mango. Hat dem Tank gereicht. Das Müsli habe ich dann einem Wandersmenschen unterwegs geschenkt, dem das Essen ausgegangen war. Leben gerettet und so. Drei Tafeln Schokolade hatte ich auch dabei. Meistens gab es auf halber Wanderstrecke ein Stück davon. Damit vor allem auf der Mineralienseite keine Mangelerscheinungen auftraten, hatte ich mir diese Brausetabletten mitgenommen. Bei den Pfadfindenden früher hatten wir die auch immer dabei. Vor allem super, wenn man dem Tee und schödem Wasser überdrüssig geworden ist. Ich habe diese Sorte gewählt, weil die alles abdeckten, was in meinem veganen Leben und auf Wanderschaft wichtig ist. Frisches Gemüse gab es unterwegs nicht. Dafür gab es am Wegesrand aber wieder becherweise Molte-, Blau- und Himbeeren. Es war ein gutes Beerenjahr in Schweden, glaube ich. 


 Lecker war es auf jeden Fall. Ich war immer satt und habe mich an nichts überfressen, im Sinne von: Ich kanns nicht mehr sehen. Das Müsli würde ich aber für den Notfall immer wieder einpacken. Im Zweifel kann man damit ja einen Wandersmenschen retten. Und dieser Post wurde nicht gesponsort, aber diese Wandersmenschen ohne Essen haben mich motiviert diesen Beitrag dann doch noch zu verfassen. Man geht nicht ohne ausreichend Essen in die Wildnis. Und wenigstens Wasser sollte man immer zum Kochen bringen können. Dazu ist es hilfreich, zu wissen, wie man Feuer macht. Die Anleitung kommt dann ein anderes Mal.

Sonntag, 10. September 2017

7 Sachen # 27. 17

 Immer wieder Sonntags... 7 Bilder von Sachen, für die ich an diesem Tag meine Hände gebraucht habe. Ob für 5 Minuten oder 5 Stunden ist unwichtig. Nach einer Idee von Frau Liebe. 


1. Geleert: Die Jackentaschen von gestern. Das war wirklich eine schöne Demo. Wenn man vom Dauerregen, während des Protestzugs absah. Ein Minimum an Pozilei, die Stimmung war gut, die Abschlusskundgebung großartig und dann auch trocken. Gute Redebeiträge, guter linker Hiphop, gute Laune. Irgendwie steckt mir heute allerdings noch der kalte Regen in den Knochen. Man wird halt auch nicht jünger. Es waren laut Veranstaltenden knapp 1000 Leute auf der Demo, laut Presse 1600. Ein bisschen mehr, als die von der Pozilei vorrausgesagten 500. Sehr gut. Unsere Alternative heißt eben Solidarität. Und falls mir nächsten Sonntag langweilig werden sollte, weiß ich ja, wo ich dann hingehen kann.


2. Gepinselt: Die Nägel frisch an. Meine Taktik, um wenigstens mal ein paar Minuten still sitzen zu müssen.


3. Gebissen: In den Schokokeks, während der über die Ränder gepinselte Lack trocknete.


4. Gespült: Auch die Teekanne.


5. Geklebt: Die letzten Briefmarken auf Postkarten. Oder sind das dann Postkartenmarken? Eigentlich wollte ich noch mehr verschicken, aber da muss ich erst Markennachschub holen.


6. Genäht: Eine friemelige Wendeöffnung zu. Wie gut, dass dieses Teil hier schon seit dem letzten Nadelkränzchen halb fertig rumfliegt. Eigentlich hätte ich noch Druckknöpfe anbringen müssen, aber nicht heute.


7. Geblättert: In einem Buch, dass mir beim Aufräumen zufällig in die Hände fiel. Hatte ich total vergessen, dass ich sowas besitze, hilft mir aber bei meinen Unterrichtsvorbereitungen. Ein bisschen hilfreich ist so Pseudomessitum ja manchmal doch. Heute sind meine 7 Sachen so früh, denn ich bin gleich noch auf ein Käffchen oder zwei verabredet. Habt einen charmanten Restsonntag und einen guten Start in die neue Woche!