Für die Sommerferien hatte ich mir ja ganz großartig Ausmisten und Aufräumen auf den Zettel geschrieben. Heute mal was ganz Privates: Ich öffne meinen Kleiderschrank.
AAAAAAAAAAhhhhhhhh! Klamottenberge, die kurz vorm Einsturz stehen und wie man ja weiß, trägt man davon bei Weitem niemals alles noch. Zudem habe ich einen wunderbaren alten Bauernschrank und darin sind immer noch Schrankböden aus beschichtetem Pressspan. Skandal! Also ran da. Alles rausreissen und neu einräumen war angesagt.
Da es die Einlegeböden ja grunsätzlich noch tun, sie aber optisch eher der Abturn sind, habe ich mal flott zu Geschenkpapier und Tesafilm gegriffen und sie neu bezogen. Erst hatte ich überlegt, sie mit Stoff zu beziehen aber der Rutscheffekt war mir dann doch wichtiger.
Schon viel besser. Aus den ausgemisteten Klamotten habe ich drei Haufen gemacht:
1. Noch tragbar, aber nicht mit mir.
2. Untragbar, selbst für Second Hand oder Altkleidersammlung
3. Würde ich gerne wieder tragen, geht aber gerade nicht
Stapel 1 wird wohl ein Fall für den Flohmarkt und/oder Second Hand Laden werden, Stapel 3 wandert in eine Kiste, die ich mir erlaubt habe, auf den Dachboden mit der Deadline ein Jahr. Wenn ich sie dann wieder tragen kann, kommen sie wieder in den Schrank, wenn nicht, dann weg. Stresst mich der tägliche Anblick nicht mehr. Stapel 3 wanderte direkt in die Tonne.
Und weil ich schon so fröhlich dabei war, habe ich gleich noch das CD- Regal ausgemistet. Ja, man könnte die Hände über dem Kopf zusammenschlagen: Musik wegwerfen?!?! NIEMALS!!! Aber mal ehrlich: Seit ich für allschools.de schreibe, bekomme ich regelmäßig Promotionmaterial oft ungefragt zugeschickt. 90% davon ist Schrott. Lange habe ich mich gewunden, aber nun muss das weg. Da Promotionmaterial auch gerne mal ne lose CD ist, taugt das auch selten fürs Regal und verkaufen (selbst auf dem Trödel) geht ja auch nicht so ohne Weiteres. Arme Umwelt. Ein paar Perlen haben den Weg natürlich auch ins Regal geschafft, denn manchmal sind auch wahre Schätzchen dabei. Da freue ich mich dann.
Aber zurück zum Kleiderschrank: Während der Kleiderschrankausmisterei hatte ich auch mal Gelegenheit meinen Klamottenbestand wahrzunehmen und mir so einiges zu überlegen. Grundsätzlich habe ich mir für dieses Jahr ja vorgenommen, keine Klamotten zu kaufen, die ich selber nähen kann. Bei der Ausmisterei wurde wirklich deutlich, dass ich kaum etwas brauche. Naja, fast... Zwar habe ich einen wunderbaren Vorrat ein Kleidungsstücken, die Kombinationsmöglichkeiten sind aber sehr beschränkt. Ich liebe z.B. T- Shirts und Longsleeves und habe diese in rauhen Mengen, uni, geringelt, bedruckt. Wenn es aber um das Untenrum geht, bin ich ein wenig eingeschränkt. Ich bräuchte dringend ein paar unauffällige Röcke. Hosen sind bei mir im Moment so gar nicht angesagt und sie zu nähen ist wirklich das Letzte, worauf ich gerade Lust habe. Heißt also für demnächst: Weniger, dafür Basisaugliches nähen. Frei nach diesem Motto, zogen dann auch heute meine neuen Leggins ein, die ich am Wochenende gezaubert habe:
Naja, zumindest fast Basistauglich. Mal sehen, ob ich in den nächsten Ferienwochen noch den ein oder anderen Rock hingezaubert bekomme. Basistauglich natürlich. Und jetzt kommt das Bücherregal. *Ärmelhochkrempelt* Wie gut, dass das Wetter eh fürn Ar*** ist.































