Donnerstag, 6. Juni 2013

Immergut 2013- Nicht ohne meine Jute


 Ja, es ist ein Klischee, das von mindestens Hamburg bis Berlin reicht: Indieszene = Jutebeutel. Auf dem Immergut Festival konnte man so das ein oder andere Schätzchen dieser Beutelkultur bewundern. Die Dinger sind aber auch wirklich unheimlich praktisch: Zur warmen Tageszeit einfach alle Klamotten reinstopfen und nach und nach anziehen, wenn die Jute dann leer ist, verschwindet sie schon klein in der Jackentasche und man hat die Hände frei. Irgendwie hat es schon Spaß gemacht mit der Kamera in der Hand so viele Beutel abzulichten. Mit und ohne Message. Immer in Action natürlich. Denn wie ein alter Modeprofi weiß: Die Handetasche muss auch lebendig sein.


 Vermutlich das Motto eines jeden Taschenträgers.


 Augen auf!





 Panzerknackerkaninchen.



 Wie wahr!


 Aus der letzten Saison.


 Selbst ge- und benäht.



 Bebügelt.


 Bedruckt.


 Schönen Gruß vom Licht, Peter Licht.


 ???


 Teatime.



 Glückspilz links.


 Schwedische Trolle in Mecklenburg.

 Und mein absoluter Topfavorit lief mir mitten in der Nacht über den Weg:


  Nicht dass ich nicht selbst stapelweise von diesen Dingern im Schrank hätte, aber das wäre doch wohl mal sowas von meine!

 Jute statt Plastik, wer hätte das vor 30 Jahren gedacht, dass sich dieses unscheinbar Ding mal zu einem solch unverzichtbaren Modeaccessoire mausert. Mochte ich schon immer.

Mittwoch, 5. Juni 2013

Immergut 2013- Jedem Ort sein Wesen

 "Jedem Ort sein Wesen" war das Motto des diesjährigen Immergut Festivals. Nichts haucht einem Festival so viel Wesen ein, wie die Menschen, die es besuchen. Beim Immergut Festival bin ich jedes Jahr aufs neue dankbar für das wunderbare Publikum, welches sich dort herumtreibt. Betrunkenes Gegröhle und Gepöbele? Fehlanzeige. Man feiert mit Freunden, friedlich und freundlich und bunt. Einige Besucher nehmen sich das Motto immer sehr zu Herzen und kommen bunt verkleidet aufs Gelände. Dieses Jahr schien es allerdings ein schweres Motto zu sein und nur wenige schafften es, sich dem anzuschließen. Einige Masken konnte man dennoch bewundern.



 Aber auch sonst gab sich das Publikum in diesem Jahr größte Mühe, das Fest bunt zu gestalten.





 Und in der Luft lagen Konfetti und Seifenblasen. Ersteres nach dem Regen auch im Matsch.



 Das Publikum lässt sich auch nciht in Schubladen quetschen. Metalfestivals und Immergut Festival gehen auch gut an einer Hand.


 Die Mischung machts wohl doch. Liebes Immergutpublikum: Es ist immer wieder schön, mit dir zu feiern. Mehr zum Thema bunt und vielleicht doch klischeebeladen dann morgen.

Dienstag, 4. Juni 2013

Immergut 2013- Mach dir dein Festival selbst


 Ich fahre bereits seit sieben Jahren auf dieses wunderbare kleine Festival. Ein Jahr musste ich pausieren und das hat sehr weh getan. Doch sonst eröffnete ich jedes Jahr den Sommer in Neustrelitz. So denn also auch dieses Jahr. Und dieses Festival ist nach wie vor eines der schönsten, die ich erlebt habe. Organisiert in bester Selbermachertradition seit vielen vielen Jahren. Es bleibt klein und übersichtlich aber qualitativ hochwertig. Wer ein bisschen über die Menschen hinter dem Immergut erfahren möchte, den möge ich auf dieses Interview hinweisen, welches ich letztes Jahr mit den fantastischen Mädels aus der Presseabteilung führte.
 Und auch dieses Jahr gab es wieder jede Menge Selbstgemachtes zwischen Kunst, Mitmachen und Praktischem auf dem Gelände zu entdecken.

Selbstgemalte Hinweistafeln:





 Das Motto zum diesjährigen Immergut hieß: Jedem Ort sein Wesen. und auch dazu hatten sich die Festivalgestalter etwas einfallen lassen:


 Altare für jedes der drei Bühnenwesen- hier der Birkenhainrich. Die Stempelkissen dienten dazu, sich für die im Festivalinfoheftchen befindliche Ralley einen Stempel abzuholen.


 Altar für Waldemar.


 Nebst überdimensioniertem Gästebuch.


 Bei Tanze Käthe im Zelt war es auch schön dekoriert.


 Und einen Thron gab es auch.


 Eine Bastelstation durfte natürlich auch nicht fehlen.


 Und auch an der Müritz gab es einen trendy Photoautomaten.

 Die Kunst durfte aber auch nicht zu kurz kommen und so war natürlich auch hier für einige Unterhaltung gesorgt.


 Da konnte man den Künstlern noch über die Schulter schauen.



 Oder auch noch Musik selber machen. Kopfhörerhelm auf, Grundbeat eingestellt und dann auf verschiedensten geräuscherzeugenden Dingen rumkloppen.


 Abends sogar mit Beleuchtung.


 Musik gabs natürlich auch.


 Und ein altes Symbol.

 Die nächsten Tage gibt es dann noch Eindrücke von Publikum und Modeaccessoires der Indiefamilie. Denn Festival selber schön machen, beschränkt sich nicht alleine auf die Umgebungsgestaltung.

Sonntag, 2. Juni 2013

7 Sachen # 22.13

Immer wieder Sonntags... 7 Bilder von Sachen, für die ich an diesem Tag meine Hände gebraucht habe. Ob für 5 Minuten oder 5 Stunden ist unwichtig. Nach einer Idee von Frau Liebe.


 1. Getragen: Den Rucksack, das Gepäck. Also zumindest musste ich meine Hände zu Hilfe nehmen, um ihn auf den Rücken zu bekommen...


2. Gedreht: Däumchen, während ich mit einigen anderen im Nieselregen auf den Zug gewartet habe.


 3. Gereinigt: Den Küchentisch von Blumenleichen. Hier vor der Tat.

4. Geschnitten: Ein Bändchen ab.


5. Gekocht: Tee. Mengenweise.


6. Gehängt: Fetzivalwäsche auf.


7. Gechillt: Hier.



Und wie das so ist, wenn man trotz einer dicken Erkältung auf sein Lieblingsfestival fährt, wie es da so war und was das überhaupt war, das erzähle ich so im Laufe der Woche. Der musikalische Spezialistenbericht erscheint natürlich bei allschools.de. Aber es gibt von dort immer so viel mehr zu berichten. Habt eine gute Woche und behaltet trockene Füße.

Samstag, 1. Juni 2013

Color Me Happy: Lovely Rose

 Andrea von Jolijou und Bine von was eigenes haben sich für 2013 eine Photochallenge erdacht: "color me happy" heißt sie. Heute lautet das Thema"lovely rose".


 Ja, das Bild hatte ich diesen Monat schonmal bei 12 von 12 im Mai. Aber es ist sowas von ein lovely rose. Wo findet man davon mehr als beim rosafarbenen tränenden Herz? Was eine Emoblume. Und darum bleibt es heute einfach dabei.