Mittwoch, 5. Juni 2013

Immergut 2013- Jedem Ort sein Wesen

 "Jedem Ort sein Wesen" war das Motto des diesjährigen Immergut Festivals. Nichts haucht einem Festival so viel Wesen ein, wie die Menschen, die es besuchen. Beim Immergut Festival bin ich jedes Jahr aufs neue dankbar für das wunderbare Publikum, welches sich dort herumtreibt. Betrunkenes Gegröhle und Gepöbele? Fehlanzeige. Man feiert mit Freunden, friedlich und freundlich und bunt. Einige Besucher nehmen sich das Motto immer sehr zu Herzen und kommen bunt verkleidet aufs Gelände. Dieses Jahr schien es allerdings ein schweres Motto zu sein und nur wenige schafften es, sich dem anzuschließen. Einige Masken konnte man dennoch bewundern.



 Aber auch sonst gab sich das Publikum in diesem Jahr größte Mühe, das Fest bunt zu gestalten.





 Und in der Luft lagen Konfetti und Seifenblasen. Ersteres nach dem Regen auch im Matsch.



 Das Publikum lässt sich auch nciht in Schubladen quetschen. Metalfestivals und Immergut Festival gehen auch gut an einer Hand.


 Die Mischung machts wohl doch. Liebes Immergutpublikum: Es ist immer wieder schön, mit dir zu feiern. Mehr zum Thema bunt und vielleicht doch klischeebeladen dann morgen.

Dienstag, 4. Juni 2013

Immergut 2013- Mach dir dein Festival selbst


 Ich fahre bereits seit sieben Jahren auf dieses wunderbare kleine Festival. Ein Jahr musste ich pausieren und das hat sehr weh getan. Doch sonst eröffnete ich jedes Jahr den Sommer in Neustrelitz. So denn also auch dieses Jahr. Und dieses Festival ist nach wie vor eines der schönsten, die ich erlebt habe. Organisiert in bester Selbermachertradition seit vielen vielen Jahren. Es bleibt klein und übersichtlich aber qualitativ hochwertig. Wer ein bisschen über die Menschen hinter dem Immergut erfahren möchte, den möge ich auf dieses Interview hinweisen, welches ich letztes Jahr mit den fantastischen Mädels aus der Presseabteilung führte.
 Und auch dieses Jahr gab es wieder jede Menge Selbstgemachtes zwischen Kunst, Mitmachen und Praktischem auf dem Gelände zu entdecken.

Selbstgemalte Hinweistafeln:





 Das Motto zum diesjährigen Immergut hieß: Jedem Ort sein Wesen. und auch dazu hatten sich die Festivalgestalter etwas einfallen lassen:


 Altare für jedes der drei Bühnenwesen- hier der Birkenhainrich. Die Stempelkissen dienten dazu, sich für die im Festivalinfoheftchen befindliche Ralley einen Stempel abzuholen.


 Altar für Waldemar.


 Nebst überdimensioniertem Gästebuch.


 Bei Tanze Käthe im Zelt war es auch schön dekoriert.


 Und einen Thron gab es auch.


 Eine Bastelstation durfte natürlich auch nicht fehlen.


 Und auch an der Müritz gab es einen trendy Photoautomaten.

 Die Kunst durfte aber auch nicht zu kurz kommen und so war natürlich auch hier für einige Unterhaltung gesorgt.


 Da konnte man den Künstlern noch über die Schulter schauen.



 Oder auch noch Musik selber machen. Kopfhörerhelm auf, Grundbeat eingestellt und dann auf verschiedensten geräuscherzeugenden Dingen rumkloppen.


 Abends sogar mit Beleuchtung.


 Musik gabs natürlich auch.


 Und ein altes Symbol.

 Die nächsten Tage gibt es dann noch Eindrücke von Publikum und Modeaccessoires der Indiefamilie. Denn Festival selber schön machen, beschränkt sich nicht alleine auf die Umgebungsgestaltung.

Sonntag, 2. Juni 2013

7 Sachen # 22.13

Immer wieder Sonntags... 7 Bilder von Sachen, für die ich an diesem Tag meine Hände gebraucht habe. Ob für 5 Minuten oder 5 Stunden ist unwichtig. Nach einer Idee von Frau Liebe.


 1. Getragen: Den Rucksack, das Gepäck. Also zumindest musste ich meine Hände zu Hilfe nehmen, um ihn auf den Rücken zu bekommen...


2. Gedreht: Däumchen, während ich mit einigen anderen im Nieselregen auf den Zug gewartet habe.


 3. Gereinigt: Den Küchentisch von Blumenleichen. Hier vor der Tat.

4. Geschnitten: Ein Bändchen ab.


5. Gekocht: Tee. Mengenweise.


6. Gehängt: Fetzivalwäsche auf.


7. Gechillt: Hier.



Und wie das so ist, wenn man trotz einer dicken Erkältung auf sein Lieblingsfestival fährt, wie es da so war und was das überhaupt war, das erzähle ich so im Laufe der Woche. Der musikalische Spezialistenbericht erscheint natürlich bei allschools.de. Aber es gibt von dort immer so viel mehr zu berichten. Habt eine gute Woche und behaltet trockene Füße.

Samstag, 1. Juni 2013

Color Me Happy: Lovely Rose

 Andrea von Jolijou und Bine von was eigenes haben sich für 2013 eine Photochallenge erdacht: "color me happy" heißt sie. Heute lautet das Thema"lovely rose".


 Ja, das Bild hatte ich diesen Monat schonmal bei 12 von 12 im Mai. Aber es ist sowas von ein lovely rose. Wo findet man davon mehr als beim rosafarbenen tränenden Herz? Was eine Emoblume. Und darum bleibt es heute einfach dabei.

Freitag, 31. Mai 2013

Heartcore!

  Meine Lieblingsband (zumindest in dem Genre): BOYSETSFIRE! Und nun muss ich es doch tun: Ein Post für nur eine Band, bzw. das Review zu deren neuen Album, welches am 07. Juni nach sieben Jahren Pause endlich kommt. Ich kenne es nun schon und ich möchte mal ganz kurz diese Band abfeiern: BOYSETSFIRE!!!


 Geschichten gäbe es zu dieser Band Massen zu erzählen, vielleicht wähle ich hier nur ein, zwei aus. 
 Kennengelernt habe ich sie kurz vor meinem Abitur. "After The Eulogy" war die Platte, die mir damals absolut die Schuhe auszog und mich auf einen neuen Musikweg schubste. Ich hatte mit BOYSETSFIRE endlich die Musik gefunden, die so sehr auch all das ausdrückte, was man eigentlich nicht ausdrücken sollte (angeblich, wenn man "gut" erzogen ist). BOYSETSFIRE machten eine Tür auf. Es gab Nachmittage nach schlaflosen Nächten an denen ich diese Platten einlegte und sofort schlummerte wie ein kleines Kind. So als ob jemand anders nun die Emotionen auslebte, die ich nicht ausleben konnte oder durfte oder sollte und dann konnte ich ruhig schlafen. Eine Band, die mir Verständnis entgegenschrie. Versteht kaum ein Mensch, aber zu BOYSETSFIRE kann ich immer noch gut schlafen. Aber auch gut rennen. Durch die Straßen oder den Wald mit ordentlich Speed unter den Sohlen. Kilometerweit sind wir am Main oder durch den Krefelder Stadtwald getrabt.
 Konzerte von BOYSETSFIRE waren immer ausnahmlos absolut großartig. Ich habe sie bisher drei Mal live gesehen und jedes Mal war es ein Hochgenuss. Die Stimmung die die Band ins Publikum schleudert, macht eine einzigartige Atmosphäre von Zusammensein. Ich gehe auf Konzerten eher nicht in einen Moshpit, weil ich da immer als erste die blutige Nase habe. Aber bei BOYSETSFIRE konnte ich es mir nie verkneifen und ich hatte noch nichtmal blaue Flecke. Nicht weil die Konzertgänger nicht moshen können, sondern weil moshen eben auch achtsam geht. Ein Traum!
 Ich möchte mehr solcher Bands haben, aber diese Perfektion kann man kaum erreichen. Und wen es noch interessiert: Das Review zu neuen Platte "While A Nation Sleeps" gibt es hier. Zum Anspielen einfach hier klicken. In dem Video kann man auch schön sehen, wofür sich diese Band UNTER ANDEREM einsetzt. Für mehr gute Menschen mit guten Bands, die gute Musik machen!

Donnerstag, 30. Mai 2013

Alt + Alt = Neu


 Es war einmal ein alter verranzter Ordner...


 ... von Außen und von Innen noch funktionstüchtig, aber nicht besonders ansehnlich. Jahrelang beherbergte er Saxophonnoten, Schulunterlagen, Refrendariatsnotizen.


 Eines Tages traf dieser alte Ordner ein mindestens ebenso altes Stück Kinderbettwäsche. Sie beschlossen sich zusammen zu tun.


 Der Stoff wickelte den Ordner ein und eine hilfsbereite Nähmaschine fügte zusammen, was zusammengehört. Die bunte Borte erwies sich leider nicht als teamfähig und muss noch ein wenig für eine andere Aufgabe trainieren.


 Der Ordner und der Stoff aber bildeten ein wunderbares Team und werden in Zukunft noch viele viele Unterlagen beherbergen. Alt + Alt = Neu

 Und Frau Jule sollte hieraus vielleicht mal ein Tutorial basteln. Bald.

Mittwoch, 29. Mai 2013

Farben braucht der Mensch


 Von dem Stoff, aus welchem ich kürzlich eine Leggins nähte, blieb noch ein Stückchen übrig. Weil ich diesen nicht wieder so in den Schrank räumen wollte, habe ich direkt das nächste Klamöttchen angeschlossen. Eine neue Joana. Gerüchteweise soll ja Frühling sein und meine erste Kurzarm- Joana hat mir an Tagen mit wärmeren Temperaturen (jaja, die hatten wir schon) schon gute Dienste geleistet.


 Der Stoff wie schon bei der Leggins vom Stoffmarkt. Wegen der Farben. Damit das aber nicht so "langweilig" und "nur gestreift" ist, habe ich in meiner Aufnäherkiste gewühlt und ein kleines Schätzchen ausgegraben.


 Irgendein alter Baumwollstoff, vermutlich besiebtdruckt vom Veggiestreetday vor zwei Jahren in Berlin. Sehr niedlich. Davon habe ich noch ein paar und auch die sollten in der nächsten Zeit vielleicht mal auf Klamotten draufkommen, sind aber viel zu schade, um sie nur zum Löcher stopfen zu verwenden.


 So Sommer, ich gebe ab. Du bist dran!

Schnitt: Joana von Jolijou.