Donnerstag, 12. April 2018

12 von 12 im April 2018

 Heute ist der 12te also gibt es heute wieder 12 von 12. Worum es dabei geht, könnt ihr bei Caro von Draußen nur Kännchen! nachlesen und zwar genau hier. Der Zwölfte ist ja auch immer gut geeignet für so richtig maue Bilder aus meiner Handykamera. Nennen wir es Kunst. Also los:
 
 
1. Nicht mein Fahrrad, aber jeden Morgen auf dem Weg zur Arbeit steht es da und sieht hübsch vor den Fliesen aus.
 
 
2. Dumdidumm.
 
 
3. Kuchen zum Frühstück und der Tag war mein Freund.
 
 
4. Die Leere vor der Arbeit wurde dann irgendwann Lehre... Jaja.... Hust.
 
 
5. Der Pausenkaffee warf Schatten. Heißt wohl, dass die Sonne schien.


6. Pausenaufsicht im Sitzen. Da hatte auch ich einen Schatten.


7. Feierabend. Auf dem Weg am Bauwagenplatz vorbei. Einer von einigen in dieser Stadt.


8. Nach 1,5km die Haare so ein bisschen oberflächig geföhnt.


9. Eimsbusch my homebase.


10. Rosa Wolken.


11. Beste Post aus dem Kasten gezogen. Die Kombination mit dem Gewerkschaftsheft ist ja nochmal ganz famos. Der Homosex braucht dringend ein gutes Plätzchen.


12. Dann: Streifenhörnchen umfallt. Der heutige Tag ist somit gelaufen. Uff. Aber ich kenne eine, die heute sehr gut schlafen wird. Gute Nacht. Sozusagen.

Mittwoch, 11. April 2018

Der Dom ist zu


 Der Hamburger Dom. Man kann damit viel Verwirrung stiften. Zwischen altem Bunker und Millerntorstadion findet er drei Mal im Jahr statt. Nein, kein sakraler Bau wie in Köln, sondern Kirmes. Brot und Spiele, Pommes und Zuckerwatte, Achterbahn und Riesenrad. Mir ist er zu anstrengend, weil zu laut, zu bunt, zu voll. Ich bin keine Freundin von Kirmes. Aber geschlossen im Sonnenschein hatte das schon was. Fast friedlich.











Dienstag, 10. April 2018

Pommes und ein neuer Jullover


 Der Holzwurm ist ein echtes Topmodel. Posiert hier lässig im neuen Jullover vor der Frittenschmiede, denn Fritten mögen wir sehr. Kürzlich unterhielten wir uns über die Fiesheiten der Welt im politischen Sinne. Vor allem diese ganzen Konflikte. Seufzend meinte er "Wenn es doch nur etwas gäbe, was für alle funktioniert. So was wie...." "POMMES!", meinte ich dazu nur. Und ja. Pommes gehen immer. Vegan, koscher, halal, glutenfrei und glücklich machen sie auch. So sieht das aus. Fritten als Symbol für den Weltfrieden oder so.


 Und irgendwie fiel mir dann ein, dass es da doch diesen Stoff gab. Mit den Fritten drauf. Da der Holzwurm sich einen neuen Jullover von mir wünschte, lag die Stoffwahl nahe. So einfach geht das.


 Außen sollte der Jullover ganz unscheinbar schwarz sein. Sogar das Kapuzenfutter wurde schwarz. Doch so ein bisschen blitzen lassen, wollte ich die Pommes dann doch. An den Taschen eben. Zufällig lief mir noch so ein Pommesaufnäher über den Weg. der musste an diese und genau diese Stelle.


 Der Pommesstoff in seiner ganzen Pracht ist "nur" das Innenfutter. Ich habe zum ersten Mal einen Jullover mit Futter genäht. Es gab die ein oder andere kniffelige Stelle, aber grundsätzlich ging das auch mit dem Reizverschluss ganz gut. Er ist jedenfalls ziemlich schick geworden der ganze Jullover. 


 Die Pommes Explosion gibt es dann eben nur bei wärmeren Zuständen. Irgendwie hat das ja was. Heute darf dieses feine Stück in die Dienstagssammlung. Es wäre so schön, wenn man mit einer ordentlichen Portion Pommes die Welt retten könnte... Aber nunja.... Jedenfalls Danke an den Holzwurm fürs Inspiration und Modelsein.

  Lasst euch die Pommes schmecken.

Sonntag, 8. April 2018

7 Sachen # 13. 18

 Immer wieder Sonntags... 7 Bilder von Sachen, für die ich an diesem Tag meine Hände gebraucht habe. Ob für 5 Minuten oder 5 Stunden ist unwichtig. Nach einer Idee von Frau Liebe


1. Gepackt: Ein bisschen Klebepropaganda in die Bauchtasche meines Hoodies und einen kleinen Lauf durch die schicken Viertel gemacht. Das Sonntagsplaisier und so.


2. Geschlachtet: Einen Apfel.


3. Gezogen: Heile Welt an. Draußen kam die Jacke dann aber ganz schnell wieder in den Beutel.


4. Geplättet: Leinen.


5. Geschlachtet #2: Ein großes Shirt zur Passformverbesserung.


6. Gesät: Bärtiges in die Balkonkästen.


7. Gediskutiert: Beim Antifakongress. Wenigstens kurz.

Morgen in Hamburg um 17:30h Mönckebergstraße vor dem Elektrofachmarkt, dann durch die Innenstadt und spätestens um 19h am Dammtorbahnhof gegen Faschos sein. Sonnencreme nicht vergessen. Habt einen schönen Restsonntag.

Samstag, 7. April 2018

Samstagskaffee ohne Netzfunde # 12. 18


 Sleepless in Hamburg. Ich bin ein Koffeinjunkie. Anders läuft das gerade nicht so recht. Es gibt einfach viel zu viel zu tun. Die Woche kurz, aber voll und aktiv. Spannend wurde es da, wo das "Scheiß auf die da oben! DIY- or die!" in Lohnarbeitszusammenhängen einschlug wie eine Glitzerbombe und zu schönen weiteren Ideen geführt hat. Ich bin gespannt, wie Flitzebogen, ob das was wird und wie es da weitergeht. Vermutlich saß ich da genau mit den richtigen Menschen zusammen. Erwähnte ich, dass ich mich an meiner "neuen" Arbeitsstelle pudelwohl fühle? Ha!

 
 Auf der anderen Seite gibt es in Hamburg aber nicht so viel zu lachen. Bereits letzte Woche erwähnte ich, dass an diesem Wochenende in der Roten Flora ein Antifakongress stattfindet. Die Faschos der Stadt haben das gleich mal zum Anlass genommen, um heute eine Demo unter dem Motto "Flora muss weg" abzuhalten. Ab 14h am Schlump. So wie die Antifas so sind, haben sie aus diesem Ereignis gleich einen Kongressworkshop gebaut. Wunderbar! Eigentlich habe ich aus energietechnischen Gründen keine Möglichkeit gesehen, zum Antifakongress zu gehen, aber die aufschäumende Wut wird mich heute mindestens in die Nähe der Flora treiben. Und sei es nur, um ein wenig Solidarität zu zeigen und um zu sehen, in welche Richtung die Wasserwerfer zeigen werden (Ich vermute einmal mehr, dass der Protest der Faschos breit beschützt werden wird). Wenn die Faschos schon wegen eines so harmlosen Kongresses auf die Straße rufen, was kommt dann als nächstes? Ich habe gestern wieder Disco veranstaltet. Stehen die dann bei uns vor der Tür und wettern gegen lebensunwertes Leben? Eine wahrhaft gruselige Vorstellung....
 Kommenden Montag wird es dann ab 17:30h beim großen Elektrofachmarkt in der City wieder gegen den Montagswahnsinn auf die Straße gehen. Mit Fähnchen und Haltung. Da sein. Gilt auch für alle anderen. Spätestens um 19h am Bahnhof Dammtor sein. Diese Arschkrampen von Faschos nerven echt.


 No sleep till justice. Darum heute keine weiteren Netzfunde. Vielleicht kommende Woche wieder mehr andere Beiträge. Ein paar Fotos habe ich schon in der Kiste. Heute noch bei Andrea vorbei und dann Eis essen und cornern gegen Nazis! Habt es sonnig!

Montag, 2. April 2018

Politisiert euch: Ergebnisse im März und neue Sammlung

 Es ist der erste Montag im Monat, Zeit für eure Beiträge! Unter dem Motto: "Zeigt das Politische im und beim Handarbeiten auf", veröffentliche ich jeden Monat eine Sammlung von Blogbeiträgen aus der Handarbeitssektion. Die Bilder im Folgenden gehören den jeweils uns. Danke fürs Denken, Werkeln, Schreiben, Fotografieren. Danke für die vielen Verlinkungen im vergangenen Monat! Danke, dass ihr alle dabei seid!



  Julia von Huegelring hat ein paar Gedanken zum Thema Feminismus notiert. Vor allem ihre persönliche Entwicklung hin zum Feminismus. Gerechtigkeit. Darum geht es doch immer wieder. Dazu gab es einen selbst bestempelten Stoff. 

Meine Art des Feminismus und ein Rock - Zebraspider DIY Anti-Fashion Blog 
 Auch bei Janina ging es um das Thema persönlicher Feminismus und die Ausgestaltung dessen. Das ganze wurde illustiert von einem selbstgenähten Rock für die Arbeit als Naturwissenschaftlerin und Gedanken darüber, warum in diesem Beruf meistens Hosen getragen werden und was das mit den Menschen macht, die dort arbeiten. Dazu gab es stapelweise Informationen, wie die Gleichberechtigung der Geschlechter in Großbritannien gehandhabt wird.


 Sabrina beschäftigt sich im Moment sehr viel mit dem Abtreibungsparagrafen §219a. Dazu gab es im vergangenen Monat den ein oder anderen großartigen Beitrag von ihr zu lesen. Auf ihrem Blog hat sie dazu ein Monsterchen gezaubert. Damit verbunden hat sie die Wut darüber, dass Frauen die Selbstbestimmung über ihren Uterus immer noch staatlich verwehrt bleibt.

Anarcho-Kreuzstich - Sticken bleibt politisch - Anarchie-A gestickt - Zebraspider DIY Anti-Fashion Blog

 Janina hat im Kreuz gestickt und sich dabei Gedanken dazu gemacht, dass sticken politisch ist. Da ging es dann nicht mehr zwangsläufig um Feminismus, auch wenn das irgendwie immer mitschwingt. Dazu gab es Gedanken zum Thema Anarchie, einiges an Horizonterweiterung zum Thema Gesundheitsfürsorge und Renten und der damit verbundenen staatlichen Regulierung. Am Ende steht eben immer auch einmal mehr das Aufzeigen der Probleme rund um Kapitalismus und die damit verbundene Ungerechtigkeit.


 Bei Karin ging es im vergangenen Monat weiter mit dem Pridequilt. Dazu zeigte sie einmal mehr auf, dass homosexuelle Menschen immer noch nicht die selben Rechte haben, wie heterosexuelle. Gruseligste Beispiele aus verschiedenen Ländern gab es dazu. Hierzulande ist vor allem der erstarkende Rechtsruck ein großes Problem für die Gleichberechtigung von Menschen mit einer sexuellen Orientierung jenseits der heterosexuellen Norm. Kann mensch ja auch gar nicht oft genug erwähnen.

 


 Bei mir fing der Monat mal wieder mit dem Thema Kommentaren zum Körper an und dazu, dass diese ewige Kommentiererei einem echt Energien rauben kann, die man viel besser für was anderes einsetzen sollte. Z.B. für Widerstand und Rebellion. Dazu gab es einen neuen Rock. Einfach mal wohlfühlen (lassen). Wäre ganz einfach und so schön.



 Über Feminismus habe ich mich am Frauen*kampftag auch ausgelassen und darüber, dass dieser wohl so schnell nicht fertig sein wird. Illustriert habe ich das ganze mit einem gestickten Fähnchen, das leider zu eben diesem Tag auch nicht fertig wurde. So ist das eben mit den Dingen...

 


 Zum Thema Antifaschismus habe ich mich im vergangenen Monat auch mehrfach ausgelassen. Diese Montagsdemos in Hamburg machen mich wahnsinnig. Als Erstes gab es neue Statementtassen und ein paar Gedanken dazu, warum wilde, interkulturelle Mischungen doch ziemlich lecker sind. Kaffee mit Schnickschnack.

 

 Ein neues Fähnchen gab es ebenfalls. Unter anderem geht das mit mir Montags durch Hamburg gegen die Faschos auf die Straße. Dabei musste ich mal kurz meinem Unmut darüber Luft machen, dass es einfach zu wenige Menschen sind, die sich aktiv gegen Faschismus auflehnen. Vor allem verstehe ich die ruhige Haltung da immer noch nicht....


Weil ich keinen weiteren Post eröffnen möchte, würde ich die Sammlung für April wie immer gerne einfach hier unter dem Post einrichten. Gleiches Spiel wie die letzten Male:

 1. Sucht das Politische im und beim Handarbeiten. (Es muss ja auch nicht zwangsläufig was mit Nadeln zu tun haben)

 2. Stellt dabei ein Projekt vor, in dem ihr das Politische gefunden habt, oder bei dem ihr politische Gedanken gewälzt habt. Blogt darüber.
 3. Postet unter diesem Beitrag einen Link zu eurem Beitrag. Schön wäre hierbei ein Hinweis mit Link auf diese Aktion zu meinem Blog. Vermerkt sehrsehr gerne, ob ich ein Bild aus dem Beitrag für die Sammlung verwenden darf. Ende der Sammlung ist der letzte Tag des Monats.
 4.  Menschen ohne Blog, die dennoch einen Beitrag liefern möchten, dürfen mich gerne anschreiben und ich stelle unter bestimmten Umständen einen Gastbeitrag auf meinem Blog online.
5. Habt keine Angst vor Sprache, Formulierungen, Kontroversen, Lücken in der Argumentation. Supportet euch gegenseitig! Irgendwann und -wie muss man einfach anfangen. 
 Lasst uns gemeinsam dafür sorgen, dass mit den Händen arbeiten nicht zum Selbstzweck verkommt. Lasst uns Hirn und Flagge zeigen und dass in jeder von uns ein bisschen Supergirl und Wonder Woman steckt, die die Welt zu einem besseren Ort machen möchte. Veränderungen passieren zuerst im Kopf. Zeigt auf, dass da auch beim Handarbeiten was passiert. Ich hoffe, das alles ist in eurem Sinne. Zeigt, was ihr im Kopf und in den Händen habt! Ich freue mich auf eure Beiträge. Vernetzung und gegenseitiger Support sind die Zauberwörter.

Sonntag, 1. April 2018

7 Sachen # 12. 18

 Immer wieder Sonntags... 7 Bilder von Sachen, für die ich an diesem Tag meine Hände gebraucht habe. Ob für 5 Minuten oder 5 Stunden ist unwichtig. Nach einer Idee von Frau Liebe


1. Geschreddert: Karotten. So von wegen die Ostersonntagsruhe mal ordentlich zerstören.


2. Getrödelt: Erfolgreich. Mit den richtigen Menschen unterwegs gewesen.


3. Gegossen: Zitronenzuckerguss über den Karottenkuchen. Frei nach dem Motto "Viel hilft viel".


4. Geworfen: Ein kleines Bildchen in einen Rahmen. Fabelhaft!


5. Gedrückt: Dem Holzwurm mein neues Buch in die Hand. Er durfte es quasi entjungfern. Ich sammel jetzt mal ein bisschen.


6. Geblättert: Durch die Beute vom gestrigen Queer Zine Fest. Das war großartig! Fabelhafte Menschen getroffen, fabelhaften Lesekram mitgenommen. Yay!


7. Gewühlt: Mich mit den Gastmenschen durch meine Schulschaubilderkapitalanlage. Immer noch so viele auf dem Dachboden... Vielleicht bald weniger.
Morgen Politisierungssammlung und sonst keine weiteren Beiträge vorbereitet. Vielleicht eine weitere ruhige Woche hier. So ist das eben. Habt es fein!