Samstag, 18. Januar 2020

Samstagskaffee und Netzfunde # 3. 20


 So sieht das aus Samstagsvormittag auf meinem Sofa. Das Licht noch ein bisschen bläulich, passend dazu das Porzellan. War aber auch eine wilde Woche. Netzwerkarbeit gegen Rechts, Lesekreis, St. Depri, Sport, Arbeit und Gedönse. So viel und doch so unspektakulär. Ein bisschen Kreativkram passte da auch noch rein. Allerdings muss ich sagen, dass ich es doch sehr genieße wieder einen Fernseher zu haben. So ein bräsiger Abend mit Fremdberieselung in der eigenen Hütte hat doch auch mal was. Die Faschokommentare haben nach meinem Post vom letzten Samstag übrigens schlagartig aufgehört. War wohl doch nur ein Plätschern. Spannend war die Feststellung, wie gut es getan hat, hier mal einen düsteremotionalen Post zu veröffentlichen. Auch sowas mal rauslassen und nicht auch noch ständig deckeln zu müssen. Uff. Aufatmen. Eure Kommentare haben einiges dazu beigetragen. Danke dafür!


 Netzfunde:

 Ich glaube, ich werde auch wieder zur spaßverderbenden "Arschlochveganerin". Mich nerven diese Diskussionen ja immer höllisch. Oder sollte ich sagen "tierisch"? Demnächst werde ich sie wieder in die Ecke drängen. 

 Ich wüsste nur nicht, wohin ich mein Leben noch umkrempeln soll und kann. So vieles schon gemacht und ausprobiert... Vielleicht für andere. Falls irgendwer mal sehen möchte, was Menschen jenseits der 30 noch so schaffen.

 Mit diesem Konmariding bekommt man mich ja echt nicht hinterm Ofen her. Deathcleaning, bzw. Dödstädning könnte eher mein Ding werden. Natürlich kommt das aus Schweden. Eieieiei. Death Metal rein und ausmisten, könnte mir Spaß machen.

 In Hamburg wehrte sich eine Lernendenschaft erfolgreich (!!!) gegen einen Auftritt der Faschopartei in ihrer Schule. Großartig, diese Jugend von heute. Da warten wir mal ab, was es da für ein Nachspiel geben wird.

 Bereits letzte Woche wurde mir dieser unfassbar fantastische Song vor die Füße gerollt: AKNE KID JOE "What A*f*D thinks we do". Seit dem habe ich auch endlich einen Antifatarifvertrag. YAY! (Und einen unfassbar hartnäckigen Ohrwurm)


 Ich muss heute irgendwie noch vom Sofa runter. Ich weiß noch nicht so recht wie. Aber die Arbeit schreit. Ich sollte sagen: Die franzosische Revolution muss immer noch vorbereitet werden. Klingt lustiger als es ist... Bei Andrea vorbei und dann mal sehen. Habt es charmant!

Kommentare:

  1. Interessante Links.
    Ich hoffe heute aufs Sofa zu können.
    Lieben Gruß
    Andrea

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    1. ich hoffe, das mit dem sofa hat geklappt...
      liebe grüße,
      jule*

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  2. Hallöchen,

    Hmm dein Frühstückstablett sieht sehr lecker aus, ich muss das am morgen auch immer auf dem Sofa einnehmen, da ist es viiiiel gemütlicher, oder?
    Nun wünsche ich dir ein gemütliches und entspanntes WE

    Herzliche Samstagrüße

    Sheena

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    1. definitiv ist es auf dem sofa besser.
      ich hoffe, du hattest auch ein entspanntes wochenende!
      liebe grüße,
      jule*

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  3. Französische Revolution aktueller denn je. Schau dich rum, wie sie für eine sozialere Gesellschaft auf die Strasse gehen: in Indien, Südamerika und Frankreich. Gruss zu dir aufs Sofa oder auch weg vom Sofa. Regula

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    1. oh ja! bringen wir den jugendlichen bei, wie es geht. das ist immer mein motto, wenn es um solcherlei dinge geht. darum mag ich revolutions- und widerstandsgeschichte in "meinem" fach am allerliebsten ;)
      liebst,
      jule*

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