Samstag, 9. Februar 2019

Samstagskaffee und Netzfunde # 3. 19

 
 Zwei Wochen kein Samstagskaffee. Ist ja auch keine Schande. Kaffee getrunken habe ich auch so in rauhen Mengen. Ich war so krank, wie lange nicht mehr. Es hatte mich wirklich ziemlich ausgeschaltet. Leider habe ich in dem Zug auch mal wieder bemerkt, wie schlecht ich in Selbstfürsorge bin. Ich war definitiv zu früh wieder Arbeiten. Gedankengänge dazu hatte ich ausreichend. Mittlerweile geht es wieder ganz gut, doch die Regeneration ist noch nicht vollends abgeschlossen. Spannenderweise habe ich mir (vermutlich durch mein zu frühes wieder aktiv werden) einen Hüftschnupfen zugezogen, der mir immer noch in den Knochen steckt. Ich musste bei der Diagnose ja ein bisschen lachen. Hüftschnupfen ist eigentlich eine Kinderkrankheit, die vornehmlich kleine Jungen trifft. Ich, weiblich, eher Ende als Mitte 30 kann einfach nicht "normal". Nichtmal mein Körper kann das. Finde ich gut so, auch wenn es manchmal weh tut. So ähnlich die Feststellung einiger Lernender -unabhängig von meiner Krankheit-, dass ich ja gar nicht so alt sein könne, weil ich erstens nicht so aussehe und mich zweitens auch nicht so benehme (!!!). Passt und das ist auch SEHR gut so.


 Passend zum Thema "Normalität" oder eben nicht geht es darum heute auch mit den Netzfunden los:

 "Hä? Was hat die denn da?", fragte das Kind, vor dem Bild einer Frau*, die selbstbewusst ihre Arme hob und man ihre Achselhaare sehen konnte. Das Bild ploppte in einem von mir abonierten Fotofeed auf, das Kind und ich scrollten da gerade zusammen durch. Ich war ein bisschen baff. Es wusste nicht, dass Frauen unter den Armen auch Haare haben. Hatte es noch nie gesehen. Wo auch? Vielleicht ein kleines weiteres Beispiel, warum, es wichtig, ist, dass wir Vielfalt in der Öffentlichkeit noch mehr supporten müssen. Alle! Und das natürlich auch den Kindern zeigen sollten.

 Und wo wir gerade dabei sind: Wie Väter stereotype Männlichkeitsbilder aufbrechen können. Finde ich richtig und wichtig. Auf der anderen Seite sollte man dabei auch aufpassen, dass man alternative Bilder von Weiblichkeit dabei bitte auch nicht vergisst. Am besten wäre natürlich geschlechtsneutral, aber....

 Sieben Gründe, warum Feminismus auch immer gegen den Kapitalismus kämpfen muss. Eigentlich gilt das auch nicht nur für den Feminismus. Kapitalismus ist das größte Problem, immer und überall.

 Pixar hat einen sehr rührenden Kurzfilm über Frauen in männlich Dominierten Jobs/Firmen gebaut. Ich hatte ein bisschen Tränchen in den Augen. 

 Braucht noch jemand einen Grund, weshalb es wichtig ist, sich für Schutzsuchende aus schlimmen Verhältnissen einzusetzen und ihnen brauchbare und hilfreiche Schonräume zu geben? Ein paar mehr erschütternde Beispiele, Geschichten und Bilder dazu gibt es hier.

 Eine Hamburger Schülerin gibt den Opfern des Nationalsozialismus in Hamburg ein Gesicht. Beeindruckende Aktion einer beeindruckenden Person.

 
 Ansonsten durfte ich auch so, weitere Inspirationen für kommende Artikel sammeln. Mal sehen, wann ich die geschrieben und illustriert bekomme. Ich konnte mich mit einer ersten Unterlassungserklärung wegen eines Bildes herumschlagen. Des Weiteren hat mich das Ordnungsamt bei einer Ordnungswidrigkeit erwischt, über deren vergleichsweisen Unsinn ich auch nur schallend lachen möchte, bevor ich meinen Kopf wegen dieses gesetzlichen Idiotismus und Aktionismus auf die Tischplatte knalle. Dass mein Verstoß gegen die vermeintliche Ordnung schon scheiße und sinnlos war, ist mir klar, doch die Verhältnismäßigkeit und die Zusammenhänge waren und sind so unfassbar dumm, dass es fast mehr schmerzt, als meine Hüfte. Dazu die beiden Gesetzeshüter, bei denen man schon riechen konnten, dass diese vom Staat ausgeliehene Macht und ihre Uniformen vermutlich das Geilste in ihrem Leben sind. Nein, ich habe keine Vorurteile. Argh! Damit jetzt zu Andrea. Heute ist zum Glück mal wieder ordentlich Punkrock angesagt. Mit Hüftschnupfen sitzen ist die Hölle. Stehen und ein bisschen Bewegung ist zum Glück nicht das Problem. In diesem Sinne: Passt auf euch auf, bleibt gesund und pflegt euch gut. Vergesst dabei aber auch nicht, noch ein bisschen Spaß zu haben.


Dienstag, 5. Februar 2019

Lavendelgeister


  Ich habe diese kleine Kiste mit kleinen Dingen, in die ich gerne reingreife, wenn es um spontane Beschenkungen geht. Da gab es auch immer Lavendelkissen. Der Vorrat war alle, ein frischer Liter Lavendelblüten stand schon parat. Also ran an die Stoffreste für kleine Lavendelgeister.


 Guter Schlaf und ruhige Nerven sind für das meiste im Leben unabdingbar. Es gab vor einiger Zeit viel zu viele schlaflose Nächte in meinem Leben. Das war fast anstrender als die müden Tage danach. Es brauchte soviel Koffein, zu oft war ich nicht wach genug, um für wichtige Dinge (auch für mich) einzustehen und laut zu sein, Dinge die mich störten zu benennen und zu beseitigen. Vom Erkennen ganz zu schweigen. Zum Glück sind diese Tage vorerst gezählt. Mittlerweile schlummere ich wieder wie ein gesundes Baby. Viel Sport, gesunde Ernährung, disziplinierte Einhaltung von Tagesrhythmen und -routinen haben gut geholfen. Ein wenig aber auch so kleine Hausmittelchen wie Tee, in dem auch Lavendel steckte, meine Lieblings Kräuter der Provencemischung mit dem Lavendel drin. Irgendwann fiel mit dann auch noch so ein naturbelassenes Lavendelspray in die Hände und es lief wieder mit dem Schlafen.


 Bettgespenster wohnen nicht nur unter dem Bett. Vor allem leben sie im Kopf. Egal in welchem Alter. Meistens sind sie wenig hilfreich, denn sie geistern meistens im Kreis. Privates und Politisches, Soziales und sonstiges Weltbewegendes. Alles hat seinen Geist und manchmal ist er das in Personalunion. Es braucht so einiges, um sie aus ihren festgeflogenen Bahnen zu schubsen. Und das ist immer nötig. Vielleicht helfen diese Lavendelgeister dem ein oder anderen Menschen wieder zu ruhigem oder zumindest zu besserem Schlaf.


 Echte ernsthafte Schlafstörungen sollten allerdings nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Das möchte ich hier auch nochmal erwähnen. Dann besser zum Medizinkundigen Menschen gehen. Alles können die Lavendelgeister auch nicht richten.


 Reste konnte ich auch gleich verabschieden. Alte Stoffe in kleinen Schnipseln und diese nervigen Kordeln die ich immer aus den Kapuzen der Kapuzis ziehen muss, weil ich sie mir sonst immer in die Teetasse hänge. Die Gesichter habe ich dieses mal sogar drauf gestickt. Nach malen, wie beim letzten Mal, war mir nicht.


 Schlaf gut und tief und erholsam. Dienstagssammlung und Stoffresteparty.

Dienstag, 29. Januar 2019

Muschellicht und Energie


 Je weiter man in den Norden kommt, desto finstere wird es in der kalten Jahreszeit. Dazu lebt man in Hamburg in einer Stadt mit recht wenig Sonnenstunden. Da kann man drüber jammern oder einfach dafür sorgen, dass es Dinge gibt, die einem die Sonne aus dem Arsch scheinen lassen. Vor allem braucht es Licht. Ich habe da so einen Tick mit Beleuchtung. Vermutlich gehört meine Lampenbauanleitung nicht ohne Grund zu einem der meistgeklicktesten Posts auf meinem Blog.


 Der neueste Beleuchtungsshit in meiner Hütte ist das eingeweckte Licht mit Muscheln. Mal ein Paradebeispiel für mein Materialmessitum. Das Glas mit den Muscheln stand hier nun schon einige Jahre (!!!) rum. Die "verbaute" Lichterkette ist ein Rest der Antifa-Laterne. Damals hatte ich zwei Lichterketten auf Vorrat gekauft, da ich nicht vorraussehen konnte, wie gut eine die Laterne illuminieren würde. Eine hat für die Laterne jedenfalls gereicht. Blieb also noch eine über.


 Ein wenig kreuz und queer mit Muscheln und Steinen ins Glas geschichtet und die leise Nebenbeleuchtung war fertig. Man möge mir einen Strick drehen, weil das eine bateriebetriebene Lichterkette ist, aber seis drum. Akkus helfen. Für eine Laterne war nichts anderes möglich.


 In finsteren Zeiten braucht es so etwas. Und ich merke mehr und mehr, wie gerade in dieser finsteren, nass-kalt-grauen Jahreszeit meine Energien ein wenig ins Schwanken geraten. Es ist eben anstrengend, da auch noch den Kampfgeist und das Engagement in Schwung zu halten, wenn schon das Einpellen in 3047 wärmende und trockenhaltende Schichten Klamotten vorm Rausgehen so viel Zeit und Energie raubt. Da wird es doch wieder politisch. Evtl. ist da auch anzweifelbar, ob es hilfreich ist, sein zuhause weiter zu verschönern. Aber das ist es eben auch: Ruhezonen schaffen zum Aufladen. Ist wie mit den Akkus für dieses Licht. Und vor allem möchte man diese Ruhezonen ja dann auch sehen können, wenn die Tageslichtzeit auf sechs Stunden eingedampft ist. Gegen den Winterblues, der zu sehr die Gefahr birgt, sich zu einer Depression zu entwickeln. Braucht ja kein Mensch. Resilienzfaktor Licht und so. Zur Vitamn D Produktion wird das nicht reichen, aber dem Herz tuts gut.


 In diesem Sinne: Licht an. Im Herzen und im Oberstübchen. Energie auftanken und dann weiter machen. Dienstagssammlung.

Montag, 28. Januar 2019

Der inklusive Montag: Das Märchen von der Inklusion


 Ein Netzfund? Ein Nachschlag zu Samstag? Nein! Zu wichtig, um in einer Linksammlung alleine da zustehen. Die Doku "Das Märchen von der Inklusion". Passend, traurig. 10 Jahre und so gut wie nichts ist passiert. Und ich frage mich, warum das Thema hier auf dem Blog einschlafen konnte, obwohl ich doch tagtäglich mit all den Widrigkeiten selbst konfrontiert bin.... Aufwachen! Weitermachen! Wieder lauter kämpfen, statt still und leise gegen Windmühlen anzuarbeiten.

Sonntag, 27. Januar 2019

7 Sachen # 3. 19

 Immer wieder Meistens Sonntags... 7 Bilder von Sachen, für die ich an diesem Tag meine Hände gebraucht habe. Ob für 5 Minuten oder 5 Stunden ist unwichtig. Nach einer Idee von Frau Liebe. 


1. Geöffnet: Einen Kuchen im Glas. Es ist Sonntag, da sollte mensch Kuchen essen. Wie gut, dass welcher im Haus war.


2. Gekuschelt: Mich immer mal wieder zwischen den Dingen aufs Sofa. Öfter dabei mal eingeschlafen. Ich habe keine Ahnung, was da im Busch ist.


3. Gezeichnet: Dieser Entwurf flog raus. Erinnerte mich zu gruselig an "Clockwork Orange".


4. Gepuhlt: An den Fädchen des sich auflösenden Bindings meiner liebsten Kuscheldecke. Ich weiß noch nicht so recht, wie und ob ich das flicken soll....


5. Gestickt: Mit der Nähmaschine. Ein bisschen hin und her im Kreis.


6. Gekettet: Etwas Kreuzgesticktes ab.


7. Gefüllt: Das etwas zerknautscht dreinschauende Wärmflaschenmonster. Ich würde auch so zerknautscht gucken, wenn ich jemandem die Füße wärmen müsste.

  Die wichtigen Worte zum Sonntag: Bleibt auf jeden Fall gesund! Helft einander, seid dankbar, passt auf euch und andere auf, seid freundlich, wertschätzend, ehrlich und zuverlässig. Habt eine gute Woche.

Samstag, 26. Januar 2019

Samstagskaffee und Netzfunde # 2. 19


 Eine Woche arbeitsunfähig geschrieben zuhause auf dem Sofa rumhängen ist ganz schön anstrengend. So komplett ausgebremst ist auf der anderen Seite irgendwie ganz schick, aber mit dem Rotz auch ziemlich nervig. So langsam popele ich die nicht vorhandene Tapete von den Wänden. So richtig flott bin ich noch nicht. Allerdings weiß ich gerade auch nicht, ob das vom ewigen Rumhängen kommt, oder ob mir da noch mehr in den Knochen steckt. Das wird sich wohl noch zeigen müssen. Ich hatte aber irgendwann so totale Schnapsideen für kreativen Krams. Umgesetzt habe ich davon noch nichts, weil die Energien es nicht hergaben. Heute ist bundesweiter Aktionstag gegen den §291a. Auch in Hamburg wird eine Demo stattfinden, die sicher groß und großartig wird. Sie wird ohne mich stattfinden müssen. Das schaffe ich heute nicht. Da kann ich nur im Geiste mitdemonstrieren. Mehr ist dann auch nicht passiert.


 Wenn mensch aber so krank ist und den ganzen Tag auf dem Sofa rumhängt, hat mensch jede Menge Zeit sich mal wieder genüsslich durchs Netz zu wühlen. Dabei ist einiges kleben geblieben. Vielleicht ist das der Ausgleich für die fehlenden Netzfunde der letzten Wochen. Los geht´s:

 "Die Abtreibungsgegner benutzen den §219a regelmäßig, um Ärzte anzuzeigen, zu belästigen, einzuschüchtern. Sie führen auf ihren Websites Listen von Ärzten und Kliniken, die Schwangerschaftsabbrüche durchführen und listen dort auch die unzähligen Strafanzeigen auf, die bisher gestellt wurden." (Zitat aus der Petition gegen §219a, die es dringend zu unterzeichnen gilt) Das ist mir schon vor ein paar Jahren aufgefallen, dass Abtreibungsgegner ja eigentlich auch Werbung für Praxen machen, die Abtreibungen durchführen... Ist ja schon schwer genug, überhaupt eine zu finden. Also, wenn frau mal eine braucht: Einfach bei denen Gegner schnüffeln. Evtl. könnte man die ja dann auch mal wegen Verstoßes gegen §219a anzeigen. Hat das schon mal wer gemacht?


 Kurze Erinnerung, warum wir alle (!!!) Feminismus brauchen. innenAnsicht sei dank!

 Sehr schöner Kommentar zu der Tatsache, dass in München ein Jurastudent gegen Frauenparkplätze klagt, weil er sich diskriminiert fühlt. Ganz meine Meinung. Sind Parkplätze für behinderte Menschen dann auch diskriminierend für Menschen ohne Behinderung? Das könnte man ja mal so weiterspinnen. Tischkante meets Stirn und so. 

 "Letztendlich sind Direktheit und Ehrlichkeit ziemlich positive Voraussetzungen für gute Freundschaften. Es gibt keine hinterhältigen Spielchen und mein Gegenüber weiß, woran er oder sie bei mir ist. Ich bin offen, ehrlich und loyal." (Zitat ebd.) Autismus als Chance für gute Freundschaften. Eine schöne Quintessenz dieses Artikels. Unglaublich spannend fand ich auch die Anmerkung am Ende des Artikels. "Auf Wunsch der Autorin haben wir den Artikel nicht gegendert, da der Text sonst für Autisten schwieriger zu lesen wäre." (Zitat ebd.) "Oh, wusste ich vorher auch nicht. Tja und nun?" dachte ich... Stolperstein auf dem Weg zu allumfassender Inklusion....


 "Die globale Fehlernährung führe derzeit zu mehr Krankheits- und Todesfällen als der Konsum von Drogen, Alkohol, Tabak und ungeschütztem Sex zusammengenommen, betonen die Autoren." (Zitat ebd.) Und wieder ein neues Totschlagargument in meiner Sammlung gegen dämliche Diskussionen, in denen versucht wird, Veganismus schlecht zu reden. I love it!

 So simpel wie einfach: Alte Marmeladengläser als Mitnehmbecher für Heißgetränke. Warum ist da niemand vorher drauf gekommen. Ich vergesse auch so oft meinen Becher zuhause oder bin einfach zu faul eine Tasche nur dafür mitzunehmen. Aber bitte. Geht doch. 

 Dabei aber bitte nicht vergessen, dass es nicht zum guten Ton gehört, Menschen zu verurteilen, die billig und unökologisch einkaufen. Viele bleibt nichts anderes übrig. Ich mag Selbstkritik in linken Kreisen. Oh, und direkt noch so einer über Sprache der linken Szene. Irgendwo habe ich mich dazu auch schonmal ausgelassen. Aber Wiederholung an anderer Stelle schadet ja nicht.

 Warum "nett" eben nicht der kleine Bruder von Scheiße ist, wird hier ganz fabelhaft erklärt. Nett ist toll! Ich sage auch Scheiße, wenn ich es meine und nicht "nett". Hat vielleicht auch was mit Ehrlichkeit zu tun. 

 Ein wenig Hamburginterna: Die Ephi arbeitet also wirtschaftlich. ""Die Elbphilharmonie macht Gewinn" – aber es ist nur ein Teil der Wahrheit. Denn den Konzertbetrieb lässt sich die Stadt jährlich 6 Millionen Euro kosten [...]" (Zitat ebd.) Dafür schimmelt sie immer noch und immer wieder verlassen Konzertbesuchende in Massen den Saal... Und im Museum für Kunst und Gewerbe regnet es rein. Von anderen Problemzonen jenseits des Kulturbetriebs in dieser Stadt will ich gar nicht erst anfangen....

 Ein paar schönere Hamburgensien gefällig? 11 Zitate, die nur Menschen aus Hamburg verstehen. Und bei den 11 Liebeserklärungen ist mein Herz nur so dahingeflossen.


 Ich werde das Wochenende noch mit Selbstpflege verbringen und dann mal zusehen, dass ich am Montagmorgen wieder flott für die Arbeit bin. Es steht auch nur eine kurze Woche bevor. Noch zu Andrea. Bleibt gesund!

Freitag, 25. Januar 2019

Kunst oder so in Hamburg # 1

 Untertitel: Kunst im mehr oder weniger öffentlichen Raum, drinnen und draußen. In Hamburg versteht sich.














  Ich habe im großen und ganzen keinen Kunstbegriff. Also irgendwie stimmt der mit dem allgemein anerkannten, wissenschaftlichen nicht so recht überein. Das letzte Bild entstand im Museum für Kunst und Gewerbe, in das es ziemlich offensichtlich reinregnet. Ist das dann auch mehr draußen als drinnen? Und evtl. sollte sich die Stadt da mal überlegen, ob man die Subventionen für die "Elphi" nicht vielleicht mal ein bisschen anders verteilt. Mal wieder. Auf der anderen Seite kann Straßenkunst ja so ein bisschen Witterung auch gut ab, könnte sogar wertsteigernd sein. Wegen Vergänglichkeit und so. Vielleicht ist das ja auch der perfide Plan der Menschen, die es in ein Museum reinregnen lassen. Ich lasse das mal so stehen.