Freitag, 15. Januar 2016

Sonne zu Gast


 Sonne. Sonne in der Wohnung. Das erlebe ich derzeit so selten, dass ich immer gleich vollkommen begeistert zur Kamera greife, wenn sie denn mal reinluschert. Die kleinen Dinge einfangen, bevor rausgerannt wird. Am vergangenen Sonnstag war so ein Tag.







 

 Einmal durch alle Zimmer. Ins Schlafzimmer schaut sie zur Zeit aber nicht hinein. Bald hoffentlich wieder. 

Donnerstag, 14. Januar 2016

Tönernes


 Ich habe noch gar nicht meine Arbeitsergebnisse von meinem kleinen Drehkurs bei Nina von Cassiopeia Keramik gezeigt. Das will ich heute ganz dringend noch nachholen.


 Entstanden sind drei kleine Gefäße. Über meine Erfahrungen beim Tondrehen hatte ich ja schonmal berichtet. Ich fand es wirklich schwer. Ich hatte erstmal nichts vor Augen, was ich "schaffen" wollte und das war in diesem Fall wohl auch ganz gut. Denn ich fand es wirklichwirklich schwer. So konnte ich mich ganz gut auf einfach entspannendes Drehen einlassen und musste nicht irgendeinem Ziel hinterherhecheln.


 Das kleinste Gefäß war mein erstes, das nach einem Gefäß aussah. Das mit dem Schiff hätte ich mir am Ende verkneifen können. Es gefällt mir leider nicht so gut, auch wenn die Idee mit den Wellen am oberen Rand ganz nett war.

 Die kleine Schale sollte eigentlich kleine Sterne auf der blauen Außenseite haben. Leider sieht man sie gar nicht mehr. Die Glasur hat sie total zugekleistert. Dinge die man lernen muss eben. Die Innenseite habe ich weiß glasiert. Diese Kombination mag ich ganz gerne.


 Am besten gefällt mir diese Schale mit dem Anker. Diesen hatte ich in den noch feuchten Ton geritzt und vor dem glasieren mit Kaltwachs nachgefahren. Nina hatte mir dieses ganze Gefäß in die Farbe getaucht. Das Wachs verhindert, dass an den damit bestrichenen Stellen Glasur haften bleibt und schmilzt im Ofen. Ein bisschen Überraschung ist es schon gewesen. 


 Ich bin mir zwar noch nicht sicher, wozu ich diese Gefäße eigentlich nutzen möchte. Es ist mal wieder dieses Ding gewesen: Hauptsache mal was Neues mit den Händen machen. Das Drehen fand ich wundervoll, nachdem ich den Dreh (haha) raushatte. Mal sehen, wann ich das nächste Mal die Möglichkeit habe, so etwas zu tun. Danke Nina, fürs Zeigen! Die Gute hat übrigens auch einen Onlineshop. Schaut doch mal vorbei. Und egal, was ich mit diesen Gefäßen anstelle, ich habe sie erstmal nur für mich gemacht. Das Drehen war auf jeden Fall nur für mich. Und damit geht dieser Eintrag noch rüber in die Donnerstagssammlung.

Mittwoch, 13. Januar 2016

Rote kleine Kleidung


 Vor einiger Zeit fiel mir dieser Aufbügler in die Hände. Ich musste ihn mitnehmen. Der Süßminister ist- wie die meisten Kinder- ein großer Freund von allem mit Blaulicht, was mit ordentlich Radau "Tütata" macht.


 Auf eine Kaufklamotte konnte dieses Gefährt natürlich nicht kommen. Also habe ich ein bisschen roten jersey besorgt. Weißer war noch im Fundus, ebenso das weiße Bündchen. Ein erprobter Schnitt und los. Er wird dieses Longsleeve mögen, glaube ich. Ich bin gespannt, ob demnächst kommt "Jule auch Feuerwehr", da wir ja sonst oft genug im Partnerlook rumlaufen.


 Ein zweites Teil habe ich auch noch gezaubert. Man spare sich bitte die Diskussion über das für und wieder von Fleece. Das hier ist ein Rest gewesen. Den Großteil hatte ich schon vor Jahren, noch zu Pfadfinderzeiten zu einem wärmeren Inlett für meinen Schlafsack für kalte Winternächte in der Eifel vernäht. Der Rest liegt hier bestimmt schon 15 Jahre rum. Stoffmessi ich.


 Mit Zipfelkapuze, wie beim Vorgänger und einfach gesäumt mit Schrägband. Ein schnelles Projekt.


 Für den gemütlichen Teil gibt es innen auch eine Reißverschlussabdeckung. An den Schnitten habe ich ein bisschen rumgebastelt. Ansonsten sind sie aus einem alten finnischen Schnittmagazin.


 Diese beiden Teile gehen bald mit der Post nun in den Süden und ich bin gespannt, was der Herr Minister dazu sagen wird. Feuerwehr und Schäfchenherde dürfen vorher noch rüber in die Jungssammlung.

Dienstag, 12. Januar 2016

12 von 12 im Januar 2016

 
 Heute ist der 12te also gibt es heute wieder 12 von 12. Worum es dabei geht, könnt ihr bei  Caro von Draußen nur Kännchen! nachlesen und zwar genau hier


1. Wacht auf, Verdammte dieser Erde um 5h... Ohne weiteren Kommentar.


2. Wie passend, wenn man um 6h morgens schon umsteigen muss.


3. Auf der Arbeit angekommen, die Kopfbedeckungen runter und in die Arbeit gestürzt.


4. Kunstunterricht wenig später mit den "Kleinen".


5. Mit den großen Lernenden habe ich heute wirklich Tränen gelacht. Das war so gut. Danach bin ich wieder bei den "Kleinen" zum Englischunterricht gelandet. Liebesgeschichten mit Pubertieren, auch ein ganz großer Spaß!


6. Die Schneereste am Straßenrand erinnern an Badeschaum. Sind nur kälter. Heute den letzten frühen Feierabend für eine laaaaaange Zeit...


7. Etwas Erheiterndes an der Bahnstation.


8. Immerhin habe ich nur 15 Minuten in dieser Schlange gestanden. Mit ganz miesem Handynetz, das hieß: Keine Unterhaltung.... Alle mies drauf. Diese Postfiliale ist IMMER das Grauen. Ich musste aber etwas abholen. Ich bin sonst immer froh, wenn meine Päckchen am Postkiosk landen.


9. Zuhause vor dem Fenster das angekündigte Kettensägenmassaker. Der kranke Baum wurde heute gefällt. Das gefällt mir wiederum gar nicht. Zwar ist es nun heller in der Wohnung, dafür kann ich aber auch den Nachbarn in die Schlafzimmer schauen und sie mir und das Eichhörnchen kommt wohl auch nicht mehr auf dem Balkon vorbei.... Für den Sommer brauche ich ganz dringend ein Sonnensegel. Ein Stück Wohn- und Lebensqualität wurde heute umgeworfen. Mal sehen, wann ich mich daran gewöhnt habe. Ich tue mich mit so etwas immer etwas schwer.


10. Vor dem Kettensägenmassaker bin ich dann in die Küche geflüchtet. Nachdem ich dieses großartige Buch ausgelesen und den Kaffee getrunken hatte, hatte ich noch einen Termin.
 
 
11. Da ich nach meinem Termin doch schneller wieder zuhause war, musste ich mich noch weiter vor den Sägegeräuschen verstecken. Ich wollte das alles nicht mitbekommen. Das ging am Besten im Nähzimmer. Heilsame Handarbeit. Hilft manchmal. Wenigstens ein bisschen.
 

12. Nachdem die Sägemänner weg waren, habe ich diese Trotzpflänzchen aus den Plastiktöpfen umgepflanzt. Ein bisschen Zeit musste ich nach meinem Termin irgendwie noch schinden.

 Ein bisschen dumpf der Tag heute, obwohl er durchaus seine Höhen hatte. Und ab morgen geht kein Arbeitstag mehr unter zehn Stunden aus. Was wird das toll. Nicht. Aber am Ende des Monats ist ein fetter Lichtblick in Sicht. Yay! Diese 12 gehen nun rüber zu Caro und ich entspanne mich noch eine Runde.

Montag, 11. Januar 2016

Sonnstagsspaziergang


  Wenn der Himmel an einem Samstag blau ist und die Sonne scheint, dann handelt es sich eindeutig um einen Sonnstag. Und wenn dem so ist, dann sollte man einen Spaziergang machen. Und da Herr Fussel aus Gründen einen Probespaziergang machen musste, kam ich mit. 


 Los ging es in Planten un Blomen in St. Pauli.


 Die Weiher waren zugefroren.


 Am Wasser trugen die ersten Weiden weichen flausch.


 Die Hamburger Pinguine waren nicht festgefroren, waren aber auf dem Eis ganz ruhig.


 Am Dammtor wurde es mal kurz unschön, bevor wir uns nach eine paar großen Straßenüberquerungen an der Außenalster wiederfanden. Auch hier: Eis und Winterruhe.


 Auf den Wegen um die Alster war aber viel los. Wenn die Sonne schonmal rauskommt, dann hält Hamburg die Nase hinein.


 Das Eis bildete mit den Schilfresten bizarre Figuren.


 In Komibnation mit den Eisschollen schepperten die Schiffe ordentlich über die Alster.


 Der Anleger war leider gesperrt. Kein Winterdienst.


 Zwischen den Schollen balancierten die Wasservögel.


  Ein Stückchen ging es noch durch Eppendorf und dann mit der Hochbahn nach St. Pauli zurück. In Eppendorf gab es zwar noch großartige Häuser zu sehen, allerdings muss ich sagen, dass ich nach zwei Stunden Spaziergang durch die Kälte etwas am Ende war. Die Finger und die Beine kalt und mehr Lust auf einen großen heißen Kaffee als auf noch mehr Bilder. Zudem war das Licht da schon fast wieder verschwunden. Aber schön ist´s hier doch immer wieder.

Sonntag, 10. Januar 2016

7 Sachen # 2. 16

 Immer wieder Sonntags... 7 Bilder von Sachen, für die ich an diesem Tag meine Hände gebraucht habe. Ob für 5 Minuten oder 5 Stunden ist unwichtig. Nach einer Idee von Frau Liebe. Gesammelt werden die Sieben jeden Sonntag bei Anita.


1. Gelöffelt: Milchreis mit Apfelkompott, Zimt und Zucker gemeinsam mit Herrn Fussel auf dem Sofa. Das einzig wahre Frühstück an einem Tag wie heute.


2. Gebügelt: Nähte in die richtige Richtung. Oder eher in die benötigte.


3. Gepuzzelt: Ein bisschen Schieben muss auch sein. Ich nähe sowas selten mit einem ernsthaften und funktionierenden Plan.


4. Genäht: Was sonst?


5. Geknipst: Ein paar Bilder für künftige Blogeinträge. Der Sonntag ist heute schwer spoilerlastig.


6. Geschnitten: Fädchen ab.


7. Geschnitten #2: Ein altes Spannbettlaken auseinander.

 Ziemlich unspektakulär heute. In Hamburg hat es fast den ganzen Tag geregnet und nachdem ich gestern fast den ganzen Tag in der Kälte draußen war, brauchte ich sowas wie heute. Habt eine angenehme Woche.

Samstag, 9. Januar 2016

Samstagskaffee mit neuem Küchengefühl


 Heute gibt es den Kaffee in der Küche nebst dem Frühstück to be. Ganz puristisch. Auf den ersten Blick.


 Aber eigentlich ist meine Küche seit letztem Wochenende mein derzeitiger persönlicher Lieblingsort. Über dem kleinen Tisch hängt seit vergangenem Wochenende endlich eine schöne Lampe. Angebracht von Herrn Fussel. Es ist die Lampe, die vorher im Wohnzimmer über dem Esstisch hing. Sie hat nun ein neues Plätzchen über dem Küchentisch und fügt sich dort ganz fantastisch ins Gesamtbild. Ich bin total verliebt. Die erste Arbeitswoche im neuen Jahr habe ich hinter mich gebracht. So schlimm war es erstmal gar nicht. Jeden morgen konnte ich an diesem Tisch mit neuer Lampe in den Tag starten. Vielleicht trug das zum allgemeinen Wohlbefinden bei. Die kleinen Dinge und so.


 Vor dem Fenster ging der Morgen heute rot auf. "Morgenrot? Schlecht Wetter droht", heißt es im Volksmund. Mir soll es für den Moment egal sein. Heute steht ein Stadtspaziergang an. So lange wir da trocken bleiben, ist alles gut. Habt ein gutes Wochenende. Auch drüben bei Andrea
 Die kleinen Nettigkeiten von gestern gehen übrigens an creeny, Susanne und Anna. Ihr könnt mir schonmal eure Adressen mailen und euren Nettigkeitspost vorbereiten. Yay!