Ich bin heute mehr aus dem Bett gefallen, als aufgewacht. Ziemlich früh. Antje hat bei mir übernachtet, weil sie eine Fortbildung in Hamburg macht. Als ich nach dem Bettfall Kaffee und Tee für uns kochte, war ich noch ein bisschen tüddelig. Gekleckert.
Beim Kaffee habe ich der Katze an den Ohren gezogen. Antje frühstückte, ich bekam noch nichts runter. Die Katzenkarte habe ich von Mila bekommen. Man kann sie rausziehen und wieder zurückschieben. Welch wunderbare Überraschung. Supersache das. Liebe Mila, ich danke dir!
Nachdem Antje aufgebrochen war, habe ich eine leichte Einkaufsrunde durchs Viertel gedreht. Was der Mensch halt eben so braucht.
Danach stand Muffinanrühren auf dem Programm. Inklusive der Festellung, dass die Vegarine nicht mehr so ganz top war und die Muffinförmchen zu wenige. Also musste ich nochmal rennen gehen. Einfach und gut geplant wäre ja auch total langweilig.
Als die Muffins im Ofen waren, konnte ich dann auch frühstücken. Unter der Amaryllis am Küchentisch schmeckte es ganz fabelhaft. Die Amaryllis dachte sich: "So, Farbexplosion. Jetzt! Bumm!" Nein, das war nicht die zuvor gekaufte. Das wäre ja der Hammer gewesen.
Nach dem Backen und Frühstücken war es an der Zeit für ein bisschen Rotstift schwingen. Bevor meine Lernenden mich am Montag wieder nerven. Es gibt nämlich nichts Schlimmeres als aus gefühlt 329847 Kehlen: "Haben sie die Arbeiten schon korrigiert? Ist sie gut ausgefallen? Was habe ich?" Alleine die Androhung dieser Äußerungen scheint in meinem Fall aber zu helfen. Eigentlich hatte ich mir ein kleines Zeitfenster gesetzt. Das habe ich natürlich gesprengt, dafür bin ich fertig geworden und hätte so morgen vielleicht sogar einen wirklich schulfreien Tag. Nehmt das Lernende! Dabei wollte ich es viel lieber so machen wie die Mumins auf der Tasse...
Vermutlich habe ich das Zeitfenster auch darum gesprengt, weil ich hin und wieder mal nach draußen schaute und sehnsüchtig die Sonne zeitweise aufflackern sah. Dazu das Chaos, das ich eigentlich auch noch beseitigen wollte....
Nach dem Korrigieren habe ich mir das Weihnachtsgeschenk to be für den Süßminister geschnappt. Ich wollte mal hören, was da so draufgespielt ist und was ich evtl. noch ändern muss. Ich muss ganz ehrlich gesagt sagen, dass das meiste echt Schrott und für meine Ohren unerträglich klang. Wie gut, dass es in meinem Haushalt ausreichend anständige kindertaugliche Musik gibt. Da muss ich die Speicherkarte noch mal neu bespielen, bevor ich gemeinsam mit meinen Eltern dieses ansonsten wundervolle Musikabspielgerät verschenke.
Beim Kinderkram Testhören hatte ich ein bisschen Spaß mit Stoff. Endlich mal wieder. Yeah!
Die Maschine war das beste Geräusch in meinen Ohren. Hach. Sogar was mit Glitzer genäht. Glitzer!!! Ich bin total hin und weg von diesem Stück.
Nach dem Nähen noch ein kleiner Nachmittagssnack und ein Kaffee zum wieder Munter werden.
Den neuen Teppich hätte ich heute vielleicht auch noch fertig bekommen, aber nö. Vielleicht morgen oder so. Es fehlt nicht mehr viel. Aber erstmal muss gleich das Abendessen für Antje und mich gekocht werden und dann geht es noch auf eine Geburtstagsfeierei. Natürlich im neuen Glitzerfummel. Yeah! Diese zwölf gehen nun rüber zu Caro und zu Andrea zum Samstagsplausch. Habt ein schönes Wochenende.