Freitag, 18. Dezember 2015

Waschsalon mit Stil


 Ich gehe da ja sonst immer nur dran vorbei. Dieser unfassbar stylische Waschsalon befindet sich einfach zu weit von meiner Dreckswäsche entfernt. Mitten in St. Pauli. Neulich hatte ich nach einem Konzert mal die Kamera dabei. Der Laden war schon zu. Ich habe durch die Fensterscheiben fotografiert, während hinter mir schon der samstagabendliche Kiezwahnsinn in den Startlöchern stand.


 Die Tapete ist der Knaller und so nächtlich menschenleer hatte dieser Laden auch etwas. Sonst mag ich da nie Fotos machen, weil immer irgendwelche Menschen den Laden nutzen wozu er eben da ist: Dreckige Wäsche sauberwaschen. Und Unbeteiligte mag ich nicht fotografieren.


 So bleibt es beim Blick durch die nächtlichen Fensterscheiben. Hier wird St. Pauli saubergewaschen.Und ich werde mir heute die schnellen Schuhe anziehen. Letzter Schultag in diesem Jahr. Danach renne ich ganz schnell in die Ferien. Haltet durch!

Donnerstag, 17. Dezember 2015

Nadel- und Garntäschchen für mich


 Heute ein kleiner Nachtrag zum Nadelkissentausch von Mila. Ich hatte ihr ein Nadel- und Garnaufbewahrungstäschchen gefertigt. Bevor ich mein Tauschobjekt fertigte, hatte ich ein Probestück angefangen. Ich war mir mit der Stickerei einfach nicht ganz sicher. Dieses Probestück wurde nicht sofort ganz fertig, da ich zwischenzeitlich etwas in Zeitnot geriet und fand, dass ich die Stickerei doch drauf hatte.


 Lange lag die äußere Schicht in meinem Handarbeitskorb und wartete auf die endgültige Fertigstellung. Es hat etwas gedauert, aber nun ist es fertig. 


 Grundsätzlich ist dieses Täschchen ein wenig größer als das, welches ich Mila geschickt hatte. Innen sieht es fast genauso aus. Der einzige Unterschied ist, dass ich an der Nadelaufbewahrung doch zum Samtband gegriffen habe. Hauptsächlich darum, weil das rote Schrägband ausgegangen war.


 Ich freue mich sehr, dass ich auch ein solches Nadeltäschchen für zum Mitnehmen habe. Es wird auf jeden Fall Stammgast in meiner Nadelkänzchentasche. Und gestickt wird bald auch öfter. Und weil dieses Schätzchen nur für mich ist, darf es heute in die Donnerstagssammlung.

Dienstag, 15. Dezember 2015

Eisbärset für den Süßminister


 Meine Schwägerin und ich waren bei meinem letzten Besuch bei der Familie zusammen auf dem Tuchmarkt. Bereits bevor wir uns ins Getümmel warfen, hatte ich angeboten, dass sie Stoff kaufen könne, aus dem ich für ihren Sohn etwas zaubern würde. Ziemlich stilsicher griff sie nach diesem wundervollen Eisbärstoff. Wunderbar weich und dann auch noch aus Biobaumwolle. Ganz großspurig meinte ich, dass ich aus einem Meter davon locker eine Hose und ein Oberteil zaubern könne. Knapp verschätzt. Was liegt der Stoff aber auch nur 1,20m breit? Tz!


 Es wurde dann eben doch nur ein Oberteil. Im klassischen Schnitt. Ich finde es wundervoll. Wären die Eisbären ein bisschen größer, hätte ich auch gerne etwas daraus gehabt.


 Wobei ich ein bisschen am Zweifeln bin, ob das wirklich Eisbären sind. Reiten Vögel auch auf Eisbären? Gibt es am Nordpol solche Vögel? Vermutlich ist da eher die Bärenfarbe die Mutter des Eisbärengedanken...


 Für eine Hose hat es nicht gereicht. Aber aus den Resten konnte ich immerhin noch eine Mütze und eine Halssocke zaubern. Ich bin gespannt, wie das alles ankommt. Heute dürfen die Bären nochmal rüber in die Dienstagssammlung und zu den Made4Boys. Und wegen mir dürfen mir die Eltern gerne mal öfter ein Stöffchen in die Hand drücken. Finden glaube ich alle Seiten gut.

Montag, 14. Dezember 2015

Kampfhandschuhe


 Aus Gründen sind derzeit weder Frau Postriot noch der Winter in Hamburg anwesend. Das ist in letzterm Fall sehr schade, denn so habe ich gar keine Gelegenheit diese wundervollen Handschuhe zu tragen. Heute kommt der Kreativanteil in diesem Beitrag nicht von mir, sondern von Frau Postriot.


 Frau Postriot ist ja meine großartigste Lehrerin, wenn es um Sachen mit Häkeln und Stricken geht. Irgendwann hatte ich dieses Strickmuster im Netz gefunden und es ihr so spaßeshalber geschickt. Ich durfte danach Zeugin werden, wie sie mal kurz die Fassung verlor. Ein bisschen habe ich gebettelt und sie hat auch für mich die Nadeln klappern lassen. Denn so weit, dass ich das hätte stricken können, bin ich noch lange nicht. Keine Tierwolle versteht sich. Auf so etwas kann man ja achten. Zur Smbolik muss ich glaube ich nichts sagen.


 Liebe Frau Postriot: Ich dankedankedanke dir! Ich bin so verliebt! Jetzt braucht es nur noch ein bisschen mehr Winter. Vielleicht sollte ich auch einfach nach Nordschweden fahren. Nur zum Handschuhe testen natürlich. So behält man doch gerne warme Hände. Zum Kämpfen. Und vielleicht kann ich ja auch bald sowas stricken. Den Ansporn habe ich jedenfalls.

Sonntag, 13. Dezember 2015

7 Sachen # 48. 12

 Immer wieder Sonntags... 7 Bilder von Sachen, für die ich an diesem Tag meine Hände gebraucht habe. Ob für 5 Minuten oder 5 Stunden ist unwichtig. Nach einer Idee von Frau Liebe. Gesammelt werden die Sieben jeden Sonntag bei Anita.


1. Gerührt: Nachdem ich heute morgen schon wieder zu einer absolut unagnostischen Uhrzeit aus dem Bett gefallen bin, habe ich Yin und Yang in den Kaffee gerührt, während ich mich mit Antje beim Frühstück unterhielt. Also sie Frühstück, ich Yinyangkaffee. Für mich wars gestern relativ spät und so.


2. Geändert: Einen Schnitt. Nachdem Antje aus dem Haus war, habe ich mich dem Hobby gewidmet.


3. Zugeschnitten: Auch das. Weihnachtswerkelei und so.


4. Gesonnt: Zuerst nur durchs Fenster. Da aber heute Sonntag war und ich Zeit hatte, habe ich eine Runde durchs Viertel gedreht. Irgendwann stand ich nur sehr lange an einer Straßenecke, habe mir die Sonne ins Gesicht scheinen lassen und Vitamin D produziert (hoffentlich).


5. Geschmiert: Vegarine auf dieses wunderbare frische und noch warme Brot. Manchmal hat man Glück und in der Lieblingsbäckerei sind die Lieblingsbrötchen alle und es gibt stattdessen das Lieblingsbrot in noch warm. Da braucht es gar nicht viel oben drauf.


6. Gemalt: Einen Schnitt ab. Mit freundlicher Unterstützung vom Dalapferdchen. Sieht ein bisschen fies aus mit den Nadeln im Rücken, oder? Ein Dalapferd bei der Akupunktur. Es tut seinen Zweck und ich liebe es nach wie vor. Coolstes Nadelkissen.


7. Gewebt: Während die Suppe auf dem Herd aufwärmte. Nach ein paar Reihen gab es Abendessen.

 So, noch eine Woche, dann hat Hamburg schon Weihnachtsferien. Juchu!!! Und das Schlimmste habe ich schon hinter mir. Yeah! Habt es auch so gut.

Samstag, 12. Dezember 2015

12 von 12 im Dezember 2015

 Heute ist der 12te also gibt es heute wieder 12 von 12. Worum es dabei geht, könnt ihr bei  Caro von Draußen nur Kännchen! nachlesen und zwar genau hier


Ich bin heute mehr aus dem Bett gefallen, als aufgewacht. Ziemlich früh. Antje hat bei mir übernachtet, weil sie eine Fortbildung in Hamburg macht. Als ich nach dem Bettfall Kaffee und Tee für uns kochte, war ich noch ein bisschen tüddelig. Gekleckert.


Beim Kaffee habe ich der Katze an den Ohren gezogen. Antje frühstückte, ich bekam noch nichts runter. Die Katzenkarte habe ich von Mila bekommen. Man kann sie rausziehen und wieder zurückschieben. Welch wunderbare Überraschung. Supersache das. Liebe Mila, ich danke dir!


Nachdem Antje aufgebrochen war, habe ich eine leichte Einkaufsrunde durchs Viertel gedreht. Was der Mensch halt eben so braucht.


 Danach stand Muffinanrühren auf dem Programm. Inklusive der Festellung, dass die Vegarine nicht mehr so ganz top war und die Muffinförmchen zu wenige. Also musste ich nochmal rennen gehen. Einfach und gut geplant wäre ja auch total langweilig.


Als die Muffins im Ofen waren, konnte ich dann auch frühstücken. Unter der Amaryllis am Küchentisch schmeckte es ganz fabelhaft. Die Amaryllis dachte sich: "So, Farbexplosion. Jetzt! Bumm!" Nein, das war nicht die zuvor gekaufte. Das wäre ja der Hammer gewesen.


Nach dem Backen und Frühstücken war es an der Zeit für ein bisschen Rotstift schwingen. Bevor meine Lernenden mich am Montag wieder nerven. Es gibt nämlich nichts Schlimmeres als aus gefühlt 329847 Kehlen: "Haben sie die Arbeiten schon korrigiert? Ist sie gut ausgefallen? Was habe ich?" Alleine die Androhung dieser Äußerungen scheint in meinem Fall aber zu helfen. Eigentlich hatte ich mir ein kleines Zeitfenster gesetzt. Das habe ich natürlich gesprengt, dafür bin ich fertig geworden und hätte so morgen vielleicht sogar einen wirklich schulfreien Tag. Nehmt das Lernende! Dabei wollte ich es viel lieber so machen wie die Mumins auf der Tasse...


Vermutlich habe ich das Zeitfenster auch darum gesprengt, weil ich hin und wieder mal nach draußen schaute und sehnsüchtig die Sonne zeitweise aufflackern sah. Dazu das Chaos, das ich eigentlich auch noch beseitigen wollte....
 
 
Nach dem Korrigieren habe ich mir das Weihnachtsgeschenk to be für den Süßminister geschnappt. Ich wollte mal hören, was da so draufgespielt ist und was ich evtl. noch ändern muss. Ich muss ganz ehrlich gesagt sagen, dass das meiste echt Schrott und für meine Ohren unerträglich klang. Wie gut, dass es in meinem Haushalt ausreichend anständige kindertaugliche Musik gibt. Da muss ich die Speicherkarte noch mal neu bespielen, bevor ich gemeinsam mit meinen Eltern dieses ansonsten wundervolle Musikabspielgerät verschenke.


Beim Kinderkram Testhören hatte ich ein bisschen Spaß mit Stoff. Endlich mal wieder. Yeah!
 
 
Die Maschine war das beste Geräusch in meinen Ohren. Hach. Sogar was mit Glitzer genäht. Glitzer!!! Ich bin total hin und weg von diesem Stück.


Nach dem Nähen noch ein kleiner Nachmittagssnack und ein Kaffee zum wieder Munter werden.


Den neuen Teppich hätte ich heute vielleicht auch noch fertig bekommen, aber nö. Vielleicht morgen oder so. Es fehlt nicht mehr viel. Aber erstmal muss gleich das Abendessen für Antje und mich gekocht werden und dann geht es noch auf eine Geburtstagsfeierei. Natürlich im neuen Glitzerfummel. Yeah! Diese zwölf gehen nun rüber zu Caro und zu Andrea zum Samstagsplausch. Habt ein schönes Wochenende.

Freitag, 11. Dezember 2015

Hafenromantik


 Bäääääämmm!!! So machte mein Herz vergangenen Sonntag, als Herr Fussel und ich mal wieder einen kleinen "Endlich mal wieder Sonne, also raus" Spaziergang an der Elbe machten. Die ganzen Menschen- und Touristenmassen können wir an den Landungsbrücken immer ganz toll ausblenden und so spazierten wir da einfach rum, freuten uns über ein bisschen Sonne auf und viel Wind um die Nase. Und ich mich dazu noch über Fotomotive. Yay!











 Das mit der Sonne war auch ein eher kurzes Vergnügen. Aber was tut man nicht alles. Am Horizont ging schon die Domsonne auf.


 Schiffe, Möwen, Hafen. Der Dreisatz für Heimatglück. Und wenn es heute schon wieder regnet, dann muss man eben daran denken.