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Samstag, 30. November 2019

Samstagskaffee und Netzfunde # 26. 19


 Bin wieder einigermaßen genesen. Die Erkältung ist fast abgefrühstückt, das letzte Wochenende verdaut. Die Arbeit schmeckt immer noch sehr gut, passenderweise ist immer noch reichlich davon da. Passiert ist sonst nicht viel. Dank Genesung, habe ich wieder ein paar Bahnen im Wasser ziehen können und Laufen/ Gehen/ Whatever funktioniert auch wieder ohne sprotternden Motor. Dieses Wochenende Weihnachtsmärkte. Ein bisschen was habe ich noch dazu genäht. Werft mit Scheinen nach uns, Münzen tuen so weh. In diesem Sinne gehe ich jetzt mal ein paar Lichterketten an unserem Stand anknipsen und danach darf ich dann zum Fußball. Heute Abend noch Punkrock. Es ist liegt ein Hauch von Life für die Balance in der Luft. 



Netzfunde der letzten Zeit:

 Was geht eigentlich im Bereich Inklusion? Immer noch nicht viel, wie mir nach der kurzweiligen Lektüre dieses Artikels schwant... Einfach mal ne Windel anziehen? Geht´s noch?

  Uff! Bei dieser Coming Out Geschichte bei der innenAnsicht habe ich hart geschluckt. Nichts unbekanntes, aber immer wieder erschreckend, wie wenig Menschen verstehen. Und wie hochdramatisch diskriminierendes Verhalten sich auf die Betroffenen auswirkt....

 "Naja, meine größte Scham ist manchmal, dass ich mich sehr nach Liebe sehne und denke, dass das falsch ist, weil.. Baum. Naja nee, weil das Bild von Liebe mit so viel patriarchalem Scheiß verbunden ist, gerade für Frauen! und weil es entweder das Bild gibt, dass man eine dumme Prinzessin ist, die nichts will, als einen Dude und damit ist ihr Leben dann kompletto oder das Bild von der mega coolen Powerfrau, die alles alles alleine kann und niemanden braucht und tough und hart und unabhängig ist." (Zitat ebd.)  Lina hat es voll auf den Punkt gebracht. Was für ein unfassbar großartiger, ehrlicher, mutiger Beitrag. Ähnliches spukt mir auch seit Wochen im Kopf rum... Andere Knoten an anderer Stelle. Und doch so ähnlich.

 In Hamburg gibt es den nächsten Skandal, in dem Nazis ihr Unwesen an Schule treiben. Nun stehen nicht mehr "Linksextremismus" im Fokus, sondern die Klimabewegung, die sich an den Schulen niederschlägt.  Spannend allerdings wahrhaftig die Frage, wie die Drecksnazis an die Bilder von den Innenräumen der Schule kommen? Wäre nicht bald mal eine Anzeige wegen Hausfriedensbruches angesagt? Es ist ja nicht das erste Mal. Schulfremden Personen ist das Betreten der Räumlichkeiten untersagt. Macht sich da niemand Gedanken drum, ob die da wirklich "nur" zum Bilder machen reinspazieren?


 In drei Wochen sind schon Ferien und ich freue mich riesig darauf. Fressen, schlafen, Filme gucken, gute Bücher lesen. Maximal stricken und vielleicht ein bisschen spazieren gehen. Ich nehme noch Tips für gute Graphic Novels an, die ich mir bis dahin zulegen sollte. Noch bei Andrea vorbei und dann auf ins (hoffentlich) letzte Arbeitswochenende für dieses Jahr.

Donnerstag, 28. März 2019

Literatur # 1. 19


 Heute mal wieder ein wenig Literatur, der letzten Wochen. Viel gelesen wird hier immer noch nicht. Aber das ist auch nicht so schlimm.


 Ein Lesekreisbuch. Ich fand es irre anstrengend und doof. Eine Mutter telefoniert mit ihrer Tochter. Dabei bekommt die Lesendenschaft nur die Worte der Mutter zu hören. Depressiv, manisch, toxisch, ätzend. Menschen mit problematischen Beziehungen zu ihren Erzeugenden, rate ich von diesem Buch vehement ab. Auf dem Buchumschlag wird dieses Buch als "erheiternde Lektüre" beschrieben. Mit Nichten.

 Ebenfalls ein Lesekreisbuch. Ich war leider bei der Besprechung nicht dabei, fand es aber irre schön. Eine Beziehungsgeschichte zwischen einer Jüdin und einem Palästinenser in New York. Teils vorsichtig, teils wild, dramatisch, friedlich und unfassbar brutal, wo Politik auf das Privatleben einschlägt. Irre poetisch. Mit Worten werden dort so schöne und auch verstörende Bilder gemalt. Ich war teilweise sehr hin und weg.


 Noch so ein unglaublich schönes Buch. In einem Berliner Kiez werden die alten Verbindungen zur vietnamesischen Kultur, die sich während DDR-Zeiten bildeten, wieder wach. Eine zauberhafte Geschichte, von Begegnungen, trauriger Historie und neuen Erfahrungen. Ich habe es so weggeschlürft.


 Ein St. Pauliroman. Für Kinder. Der musste natürlich mit. Die Geschichte von Freundschaft auf St. Pauli, mit Fußball, in interkulturellen Zusammenhängen, Altersgruppenübergreifend, starke Mädchen, starke Jungs. Mega! Ich durfte vorlesen und war so gespannt wie das Kind, dass wir das Buch innerhalb von zwei Nachmittagen durch hatten. Für Hamburger Kids sicherlich sehr gut geeignet, dürfte aber auch jenseits der Stadtgrenzen funktionieren.


  Eine Graphic Novel. Eine Frau mit Autismusspektrumsstörung erklärt ihren Autismus. Ich möchte das bitte so schreiben. Ich habe in meinem Leben einige Menschen mit Autismusspektrumsstörungen getroffen und jeder Mensch, der von Autismus betroffen ist, ist anders. Wie Menschen ohne Autismus eben auch. In der Graphic Novel werden einige allgemeine Umstände von Autsimus sehr kindgerecht beschrieben. Das flog irgendwo bei uns in der Schule rum. Sicherlich eine Herangehensweis, sich mit dem Thema zu beschäftigen. Vielleicht findet man sich darin wieder. Vielleicht erzeuugt es Verständnis, Unterstüzung, neue Wahrnehmungsweisen, Menschen mit Autismusspektrumsstörungen gegenüber. (Ist "Störung" eigentlich immer noch der gängige Begriff?)


 Noch eine Graphic Novel. Dieses mal eine Biografie von Rosa Luxemburg. Ich habe einige Biografien in reiner Textfassung gelesen. Diese hier fand ich inhaltlich gut. Allerdings musste ich direkt zu Beginn feststellen, dass mir die Zeichnungen so gar nicht zusagten. Ich fand sie eher karrikaturenhaft und somit etwas herabwürdigend. Rosa mit überzeichnet großer Nase, so wie der Rest der Familie z.B.. In dem Zusammenhang nicht angemessen. Niemals angemessen. Schwierig. Auch alle anderen Charaktere werden eher grotesk dargestellt. Schade, es hätte so schön sein können.


 Von der Theorie zur Praxis. Dieses Buch war so ein "Opfer-von-Produktdesign" Kauf. Es ist aber auch wunderschön. Das Innenleben gestaltet wie die guten alten Zines der "alten" DIY or die!-Szene. Aufgeteilt in mehrere Kapitel zu unterschiedlichen Bereichen des politischen Engagements. Sehr praxisnah, direkt anwendbar. Teilweise mit Kopier- und Textvorlagen für Petitionen u.a.. Kurze knappe Texte, feine Illustrationen und zu jedem Kapitel ein motivierendes Beispiel aus der näheren Geschichte eines politischen Widerstandes. Ganz großartig! Perfekt geeignet für die junge Generation, die gerade politisches Engagement für sich entdeckt. Ich würde das ja gerne einmal im Klassensatz bestellen wollen. Leider ist es doch recht kostspielig. Aber für meine Klassen- und Kursbibliothek wird es sicherlich den Weg in die Schule finden.


 Der nächste neue ungelesene Bücherstapel liegt auch schon parat und ist quasi schon aufgeschlagen.

Montag, 28. Januar 2019

Der inklusive Montag: Das Märchen von der Inklusion


 Ein Netzfund? Ein Nachschlag zu Samstag? Nein! Zu wichtig, um in einer Linksammlung alleine da zustehen. Die Doku "Das Märchen von der Inklusion". Passend, traurig. 10 Jahre und so gut wie nichts ist passiert. Und ich frage mich, warum das Thema hier auf dem Blog einschlafen konnte, obwohl ich doch tagtäglich mit all den Widrigkeiten selbst konfrontiert bin.... Aufwachen! Weitermachen! Wieder lauter kämpfen, statt still und leise gegen Windmühlen anzuarbeiten.

Samstag, 26. Januar 2019

Samstagskaffee und Netzfunde # 2. 19


 Eine Woche arbeitsunfähig geschrieben zuhause auf dem Sofa rumhängen ist ganz schön anstrengend. So komplett ausgebremst ist auf der anderen Seite irgendwie ganz schick, aber mit dem Rotz auch ziemlich nervig. So langsam popele ich die nicht vorhandene Tapete von den Wänden. So richtig flott bin ich noch nicht. Allerdings weiß ich gerade auch nicht, ob das vom ewigen Rumhängen kommt, oder ob mir da noch mehr in den Knochen steckt. Das wird sich wohl noch zeigen müssen. Ich hatte aber irgendwann so totale Schnapsideen für kreativen Krams. Umgesetzt habe ich davon noch nichts, weil die Energien es nicht hergaben. Heute ist bundesweiter Aktionstag gegen den §291a. Auch in Hamburg wird eine Demo stattfinden, die sicher groß und großartig wird. Sie wird ohne mich stattfinden müssen. Das schaffe ich heute nicht. Da kann ich nur im Geiste mitdemonstrieren. Mehr ist dann auch nicht passiert.


 Wenn mensch aber so krank ist und den ganzen Tag auf dem Sofa rumhängt, hat mensch jede Menge Zeit sich mal wieder genüsslich durchs Netz zu wühlen. Dabei ist einiges kleben geblieben. Vielleicht ist das der Ausgleich für die fehlenden Netzfunde der letzten Wochen. Los geht´s:

 "Die Abtreibungsgegner benutzen den §219a regelmäßig, um Ärzte anzuzeigen, zu belästigen, einzuschüchtern. Sie führen auf ihren Websites Listen von Ärzten und Kliniken, die Schwangerschaftsabbrüche durchführen und listen dort auch die unzähligen Strafanzeigen auf, die bisher gestellt wurden." (Zitat aus der Petition gegen §219a, die es dringend zu unterzeichnen gilt) Das ist mir schon vor ein paar Jahren aufgefallen, dass Abtreibungsgegner ja eigentlich auch Werbung für Praxen machen, die Abtreibungen durchführen... Ist ja schon schwer genug, überhaupt eine zu finden. Also, wenn frau mal eine braucht: Einfach bei denen Gegner schnüffeln. Evtl. könnte man die ja dann auch mal wegen Verstoßes gegen §219a anzeigen. Hat das schon mal wer gemacht?


 Kurze Erinnerung, warum wir alle (!!!) Feminismus brauchen. innenAnsicht sei dank!

 Sehr schöner Kommentar zu der Tatsache, dass in München ein Jurastudent gegen Frauenparkplätze klagt, weil er sich diskriminiert fühlt. Ganz meine Meinung. Sind Parkplätze für behinderte Menschen dann auch diskriminierend für Menschen ohne Behinderung? Das könnte man ja mal so weiterspinnen. Tischkante meets Stirn und so. 

 "Letztendlich sind Direktheit und Ehrlichkeit ziemlich positive Voraussetzungen für gute Freundschaften. Es gibt keine hinterhältigen Spielchen und mein Gegenüber weiß, woran er oder sie bei mir ist. Ich bin offen, ehrlich und loyal." (Zitat ebd.) Autismus als Chance für gute Freundschaften. Eine schöne Quintessenz dieses Artikels. Unglaublich spannend fand ich auch die Anmerkung am Ende des Artikels. "Auf Wunsch der Autorin haben wir den Artikel nicht gegendert, da der Text sonst für Autisten schwieriger zu lesen wäre." (Zitat ebd.) "Oh, wusste ich vorher auch nicht. Tja und nun?" dachte ich... Stolperstein auf dem Weg zu allumfassender Inklusion....


 "Die globale Fehlernährung führe derzeit zu mehr Krankheits- und Todesfällen als der Konsum von Drogen, Alkohol, Tabak und ungeschütztem Sex zusammengenommen, betonen die Autoren." (Zitat ebd.) Und wieder ein neues Totschlagargument in meiner Sammlung gegen dämliche Diskussionen, in denen versucht wird, Veganismus schlecht zu reden. I love it!

 So simpel wie einfach: Alte Marmeladengläser als Mitnehmbecher für Heißgetränke. Warum ist da niemand vorher drauf gekommen. Ich vergesse auch so oft meinen Becher zuhause oder bin einfach zu faul eine Tasche nur dafür mitzunehmen. Aber bitte. Geht doch. 

 Dabei aber bitte nicht vergessen, dass es nicht zum guten Ton gehört, Menschen zu verurteilen, die billig und unökologisch einkaufen. Viele bleibt nichts anderes übrig. Ich mag Selbstkritik in linken Kreisen. Oh, und direkt noch so einer über Sprache der linken Szene. Irgendwo habe ich mich dazu auch schonmal ausgelassen. Aber Wiederholung an anderer Stelle schadet ja nicht.

 Warum "nett" eben nicht der kleine Bruder von Scheiße ist, wird hier ganz fabelhaft erklärt. Nett ist toll! Ich sage auch Scheiße, wenn ich es meine und nicht "nett". Hat vielleicht auch was mit Ehrlichkeit zu tun. 

 Ein wenig Hamburginterna: Die Ephi arbeitet also wirtschaftlich. ""Die Elbphilharmonie macht Gewinn" – aber es ist nur ein Teil der Wahrheit. Denn den Konzertbetrieb lässt sich die Stadt jährlich 6 Millionen Euro kosten [...]" (Zitat ebd.) Dafür schimmelt sie immer noch und immer wieder verlassen Konzertbesuchende in Massen den Saal... Und im Museum für Kunst und Gewerbe regnet es rein. Von anderen Problemzonen jenseits des Kulturbetriebs in dieser Stadt will ich gar nicht erst anfangen....

 Ein paar schönere Hamburgensien gefällig? 11 Zitate, die nur Menschen aus Hamburg verstehen. Und bei den 11 Liebeserklärungen ist mein Herz nur so dahingeflossen.


 Ich werde das Wochenende noch mit Selbstpflege verbringen und dann mal zusehen, dass ich am Montagmorgen wieder flott für die Arbeit bin. Es steht auch nur eine kurze Woche bevor. Noch zu Andrea. Bleibt gesund!

Samstag, 28. Juli 2018

Samstagskaffee und Netzfunde # 15. 18


 Samstagskaffee! Eine riesige Portion. Serviert auf einem der Tabletts, welche mir der weltbeste Holzwurm schenkte. Ich bin ganz schlimm begeistert davon. Bei all dem Nichtglück der letzten Monate ist übrigens auch gleich meine gute alte Siebträgermaschine in die Binsen gegangen. Ich habe versucht sie zu reparieren, habe es aber nur noch schlimmer gemacht. So im Notfall, bin ich dann auf die Espressokanne für zum auf den Herd stellen umgestiegen. Die produziert immer gleich eine große Menge Kaffee. Irgendwie bin ich drauf hängen geblieben, auch wenn mittlerweile eine neue Siebträgermaschine in der Küche steht. Nur so richtig warm (!!!) geworden sind wir miteinander noch nicht... Nungut. Gestern hatte ich den ersten ruhigen Abend in dieser Woche. Das Aufregendste war die Mondfinsternis. Voll gut. Ich habe lange geschlafen und werde mal sehen, was der Tag so bringt. Ich könnte Fußball gucken oder Livemusik hören gehen oder beides oder was auch immer. Eis essen muss ich auf jeden Fall und mich treiben lassen.


 Viel trinken ist derzeit ja auch wichtig. Alle Getränkebehältnisse unter einem halben Liter haben bei mir keinen Sinn. Dafür trinke ich zu gut. Während ich also saufe, präsentiere ich ein paar Netzfunde. Eher milde Dinge:

Ein Mann begleicht die Rechnung einer Gruppe behinderter Menschen und ihrer Betreuenden. In mir brach darüber irgendwie eine Diskussion aus. Natürlich ist das total freundlich wenn jemand die Rechnung von fremden Menschen übernimmt, aber wegen der "Aufopferung"? Irgendwie ist das ja wieder so ein Ding von positiver Diskriminierung. Es nimmt dem ganzen die Möglichkeit der Normalisierung von behinderten Menschen in der Öffentlichkeit. So lange behinderte Menschen in der Wahrnehmung als etwas gesehen werden, was belastet, worum man sich aufopferungsvoll kümmern muss, legt man doch der Inklusion nur noch mehr Steine in den Weg. Da nen bisschen Geld reinzuwerfen ist sicherlich ehrenwert, aber cooler wäre doch gewesen, sich solidarisch dazuzusetzen oder so, wenn man die Blicke der anderen Gäste blöde findet... Ich weiß nicht...

 Über Liebe mit Behinderung hat die hochverehrte Anastasia einen Artikel geschrieben. "Die Blicke der anderen Menschen schwanken zwischen Bewunderung, Verwunderung, Staunen und viel Neugierde." (Zitat ebd.) Und auch hier ploppt dann öfter mal der Gedanke an positive Diskriminierung auf. 

 Eine Schwedin verhindert mit "einem einfachen Mittel" eine Abschiebung. So macht man das. Ich liebe zivilen Ungehorsam. Dass Elin davon ein Video gedreht hat, finde ich auch gut. Es geht ja doch hoch her und ihre Emotionen zeigen, wie anstrengend so etwas ist, aber das es sich eben doch auch lohnt. Sichtbarmachung von Solidarität. Ein einfaches Mittel ist es damit auch mitnichten.

 "Sorgen, Kummer, Trauer: Das alles sind bestenfalls Randerscheinungen, meist aber Tabus in den Sozialen Netzwerken, die uns eine endlose Aneinanderkettung von schönen Momenten versprechen. Aber nur weil wir die negativen Gefühle von unseren Displays verdrängen, sind sie noch lange nicht aus unseren Köpfen und Herzen verschwunden." (Zitat ebd.) Ein Apell daran, dass es sich auch lohnt die düsteren Seiten des Lebens öffentlich zu teilen. Denn wie sehr das zusätzlich stressen kann, wenn alle immer nur Superhappykrams teilen, habe ich in den letzten Wochen auch gelernt.

 In eigener Sache: Ich habe diese Woche doch tatsächlich mal wieder eine Platte rezensiert. Mein Review zu "Hallo Hoffnung" von ZSK kann man bei allschools.de nachlesen. Es fiel mir enorm schwer da objektiv zu bleiben. Es ist mir auch nicht wirklich gelungen. Es gibt diese Dinge, die fallen einfach genau im richtigen Moment in mein Leben. Ich habe sie abgefeiert. Hart! (Und das hat nichts damit zu tun, dass das ein Rezensionsdownload war, was somit wohl als Werbung gilt...)


 Ich will übrigens alle Menschen, die auf diesem Blog hier mitlesen und vor allem in der letzten Woche kommentiert haben, am liebsten mal ganz feste herzen. Eure Kommentare waren so eine schöne Fernwärme, die ich zusätzlich zur Sommerhitze sehr genossen habe und die mir sehr gut getan hat. Ihr seid die besten! Ich dankedankedanke euch!
 Dieser Beitrag darf heute wieder zu Andrea und dann gehe ich mal duschen- hehe.

Samstag, 5. Mai 2018

Samstagskaffee und Netzfunde # 14. 18


 Kaffee auf dem Balkon. Das geht nun wieder. Menschmenschmensch, was ist da nur los? Kein Geblogge hier. Irgendwie war ich ein bisschen weg. Auf allen Ebenen. Wenn so energiestehlende Menschen gehäuft auftauchen, dann haut einen das manchmal ein bisschen über die eigenen Schnürsenkel. Oder so. Auf der anderen Seite gibt es aber auch viele tolle Sachen, die in den letzten Wochen passiert sind. Ein bisschen Seeluft, freundlichste Menschen, Sonnenschein und gutes Essen. Stapelweise Demonstrationen. Wenig Zeit an der Nähmaschine und nächste Woche sind in Hamburg Ferien. Da lasse ich alte Agnostikerin mich mal zu einem "Halleluja!" hinreißen. Heute Trödel und Roller Derby und morgen sicherlich auch wieder was Feines. Hauptsache unterwegs sein. Ich freue mich.



  Netzfunde und so gab es in letzter Zeit aber auch:

 Ich war am 1. Mai sowohl auf der ruhigen Gewerkschaftsdemo, als auch auf der traditionellen revolutionären Demo der autonom organisierten Menschen. Dabei blieb es immer friedlich und bunt. Eigentich eher Spaziergänge mit Botschaft. Das ist ja nicht immer so. In Chemnitz mussten 4000 Menschen einen Naziaufmarsch blockieren, in Erfurt griffen Faschos rund um die blau angemalte braune Partei Menschen der Presse an. Das dürften "NUR" zwei Beispiele für die Unschönheiten der derzeitigen Situation in Schland sein. 

 Kommenden Montag (07.05.) muss dann auch in Hamburg wieder gegen Rechts auf die Straße gegangen werden... NARF!!!! Ab 17:30h auf dem Gänsemarkt (unter Vorbehalt, der Ort kann sich noch ändern). Ab 19h am Heide-Kabel-Platz. Vor zwei Wochen schirmte die Bullizei nur noch auf Steinwurfweite ab.... Jaja. Am 08.05. sollte dann dem Tag der Befreiung gedacht werden. Gefälligst!

 [Edit 9:20h: Die Faschos haben verkündet, dass die "Sommerpause" machen und es bis auf Weiteres keine Montagsdemos geben wird... Das lasse ich jetzt mal so unkommentiert stehen.]

 Ebenfalls schockierend die Anfrage der lau angemalten braunen Partei zum Thema behinderte Menschen und einem angeblichen Zusammenhang mit zunehmender Migration. WTF?!?! Eine passende Stellungnahme mit Rückblick in die eigene Geschichte dazu von Astrid

 Inklusion in einfacher Sprache erklärte auch Mareice (nochmals). Auch dazu sollte ich mal wieder was schreiben....

 Ein bisschen schmunzeln zu harten Themen? Kann man mit Zitaten von Michel Abdollahi.

 Wie passend, dass gerade diese Woche dieser Artikel zum Thema Selbstoptimierung aufploppte. Darum eben auch die Ruhe auf dem Blog. Andere Sachen waren wichtiger. Ich mag das auf Demos gehen z.B. auch, weil man da gute Menschen treffen, Beziehungen pflegen und lachen kann, frische Luft und Bewegung bekommt UND dabei ein Zeichen setzt. Ausgeschwiffen, aber das sollte ja auch mal erwähnt werden.

 Hatte ich das hier schonmal? Ach, die Geschichten vom Känguru. Wer mag sie nicht? Hier ein kleiner, geknetet bebildeter Auszug. Ich musste lachen. Natürlich.

 Ach und DANGER DAN hat wieder etwas ganz Vortreffliches formuliert: "Sand in die Augen". Bounzen für männlichen* Feminismus!


  So, genug für heute. Kaffee ausschlürfen, bei Andrea vorbei und dann ausreichend Zeit für die feinen Dinge im Leben. Yippie!!!

Donnerstag, 21. Dezember 2017

Die Welt ist zu bunt für Normativität


 Ach, ich wollte was schreiben. Über diesen Rock, über Feminismus, über Regenbögen, über Politisches, Über Normativität und Normalität, überüberüber.... Und dann habe ich so oft angefangen und jedesmal fand ich es doof. Das hier ist mein letzter Anlauf.


 Da habe ich jedenfalls wieder so einen zweilagigen Sweatrock gezaubert. Einen ähnlichen hatte ich hier schonmal gezeigt. Dieses Mal musste er aber dicker sein. Er sollte meinen Hintern in Lappland warm halten. Diese Bilder sind dort entstanden. Ich und Röcke, wir sind ja ein eingespieltes Team in allen Lebenslagen. Mein Arsch und ich auch. Doppellagiger dicker Sweat hat im Oktober im Norden auf jeden Fall gut geholfen. Dafür dass ich immer und überall in Röcken rumlaufe, werde ich ja auch schonmal schräg angeschaut. Womit wir beim Thema "Normalität" wären. In Röcken klettert man nicht auf Bäume, rennt nicht durch den Wald. Wenn es im Winter kalt ist, zieht mensch gefälligst eine Hose an. Nicht mit mir. Lautes Normalitätsgeschrei fand ich schon immer scheiße.


 Das gilt nicht nur für die Klamottenwahl. Dieser Rock hier muss schräg und bunt sein, weil er gut so ist. Kritik der Normalität ist hier auf dem Blog ja öfter mal Thema. Sei es das leidige Kinder kriegen, Lebensplanung und -führung, Behinderung, Psyche, Arbeit, Homosexualität, Körperformen... blabla. Ist ja auch eines meiner Lebensthemen. Wie oft durfte ich mir anhören, ich sei nicht normal? Ich kann und mag es nicht mehr zählen. Darum bin ich so froh, dass so viele unnormale Menschen in meinem Umfeld sind. Und sie und ich, wir können alle das gleiche Lied singen. Davon, wie anstrengend es ist. Immer wieder erklären, rechtfertigen, diskutieren, verteidigen. Im vergangenen Jahr hatte ich ein bisschen den Eindruck, dass das bei so einigen nachhaltig Spuren hinterlässt und hinterlassen hat. Zu viele werden krank oder mindestens kaputt gemacht von normativ denkenden, handelnden, unkritischen Menschen und deren Auftreten. Da mag ich mich nicht ausnehmen. Auch mir geht mal die Puste aus.


 Dabei ist Normativität oder vermeintliche Normalität natürlich immer eine ziemlich sichere Bank. Ausgetretene Pfade gehen ist einfacher, als neue finden. Neues zu entdecken muss nicht immer schön sein. Aber es gibt da viel Schönheit. Manchmal ist der Weg beschwerlich, aber es gibt so viel zu entdecken. Spannende Menschen, wundervolle Landschaften, Klänge und Musik, bunte Farben. Die Welt ist bunt in vielen Farben. Eben verschiedene sexuelle Orientierungen, Geschlecht, Behinderungen, Hautfarben, Hintergründe, Geschichten, Erlebnisse, ***.... Es lohnt sich da mal hinzuschauen, neugierig zu sein ohne anzugreifen oder zu kritisieren, weil man etwas bisher nicht gesehen hat und darum auch nicht kennen konnte. Vielleicht kostet das Anstrengung, aber... ach.... Und das gilt sowohl für die kleinen zwischenmenschlichen Begegnungen, als auch fürs große politische Parkett. Denn aus dem Konstrukt der Normativität oder Normalität entspringt bekanntermaßen die Diskriminierung. Ist schon scheiße, was?


 Das ist mein diesmonatiger Beitrag für die Politisierungssammlung. Auch wenn er schwimmt. Ich möchte mir für das neue Jahr etwas wünschen: Chillt doch einfach alle mal eine Runde und denkt nach, bevor ihr einen Satz bildet, der mit "höhöhö" endet. Ich könnte jetzt noch mehr Stokowski oder Kafka (!!!) zitieren, aber ich lasse es. Für alle anderen: Bleibt bunt und stark und wunderbar (so frei nach Astrid Lindgren).


 Die Sonne scheint eh für alle. So. Und in die Donnerstagssammlung darf das hier auch noch. Scheiß doch drauf, ob der Text jetzt schlüssig ist. 

Montag, 11. Dezember 2017

Norden, Nordlicht, Herzlicht # 13: Letzte Stunden in Abisko


 Meinen letzten Tag in Abisko verbrachte ich mit einem langen Spaziergang. Mein Zug ging erst am Nachmittag, ein Café oder ähnliches gab es nicht. Ausreichend Zeit, um sich lange draußen in der Sonne rumzutreiben.



 Auf meinem Spaziergang fielen mir diese wunderbar ausgebauten Wege auf. So zum Wandern und Spazierengehen bevorzuge ich ja eher kleine Trampelpfade, wo zumindest ich weiß, wozu ich Füße und Beine habe. Doch schon auf meiner Wanderung über den Vasaloppsleden dachte ich öfter, dass es doch schade ist, dass diese Naturschönheiten eben Fußgehenden vorenthalten sind. Keine Chance für Menschen im Rollstuhl. Anders hier in Abisko. Zumindest die Wege an den See und später auch rund um den Torneträskwasserzubringer waren rollstuhlbefahrbar. Da kann man lange moppern, dass das ja die Natur kaputt machen würde und blabla. Aber es können eben auch Menschen da hin, die Natur, Luft und Aussicht genießen, die nicht so flott zu Fuß sind. Der Landschaft tat das keinen Abbruch. Und mal kurz zur Erinnerung: Abisko ist ein kleines Dorf in Lappland.


 Einer der Wege führt zu dieser Sauna. Die Wiederrum war leider nicht barrierefrei. In Schweden haben sie einiges, aber eben auch nicht alles drauf.



 Aber für die Aussicht reicht es allemal.





 Um die Klamm herum gab es diese Bohlenwege. Sieht doch ganz fantastisch aus. Und ist eben auch für Rollstuhlfahrende geeignet.


 Ich fand später noch ein paar kleine Trampepfade und spazierte durch das trockene Flussbett. Zur Eisschmelze ist hier bestimmt ordentlich was los.



 Später am Tag ging es dann im Nachmittagsrot auf zum Bahnhof und auf in Richtung Stockholm. 


 
Danke Abisko für diese fabelhafte Zeit. Ich komme sicherlich nochmal wieder.

Andere Berichte der Reise:

Samstag, 2. Dezember 2017

Samstagskaffee und Netzfunde # 34


  Wow! Antriebslosigkeit hat einen Namen: Frau Jule. Dabei wollte ich ganz anders ins Wochenende starten. Die Woche war toll. Ehemalige Lernende wiedergetroffen (immer noch mein bester Fanlub), auf einer Veranstaltung mit der famosen Mareice Kaiser gewesen und schlimm inspiriert worden, witzige Begegnungen gehabt. Eigentlich ganz gut. Doch irgendwie wurde die Woche damit auch sehr voll. Wie habe ich mich aufs Sonnenwochenende gefreut. In Hamburg ist es ja durchaus absolut gerechtfertigt, wenn man sich über das Wetter unterhält. Seit gefühlten Wochen ist es hier jedenfalls grau. Ich weiß gar nicht mehr, wann das letzte Mal die Sonne meine Nase gekitzelt hat. Eigentlich war das für heute groß angekündigt. Demenstprechend war ich schon kurz nach Sonnenaufgang draußen unterwegs. Die Sonne eher nicht so. Schade. Nach dem ich meinen Krempel also erledigt hatte, beschloss ich aufs Sofa zu sinken. Und ich glaube, da komme ich heute nicht mehr runter. Was solls. Die Luft ist raus. Fast hätte es nicht mal für diesen Beitrag gereicht.



 Ein paar Leckereien lade ich mir aufs Sofa ein und zeige noch ein paar Netzfunde:

 Fabio, G20, Pozilei und Rumgepöbel. Es ist eben noch nicht vorbei. Ich mag auch keine Menschen, die immer so vollkommen uninformiert die Bullizei abfeiern. Ich hab da auch stapelweise Fakten und Erfahrungen in der Hinterhand. Auch zu Verhalten auf Demonstrationen und Co. Hilft.

 Um Fakten geht es auch bei Inklusion. Die fabelhafte Mareice Kaier machte auf ihrer Lesung auf die inklusionsfakten.de aufmerksam. Kann ich davon bitte ein paar Karten für die Rocktasche haben, die ich dann immer nur noch zücken muss, wenn diese depperten uninformierten Diskussionen wieder losgehen? 

 Kavaliersschmerzen? Soso. Wieder mal einen neuen Begriff gelernt. Und wieder einmal, dass es das zwar auch bei Frauen* gibt, es dafür aber kein Wort gibt. Weil Frauen* dieses Problem nicht kennen? Pah! Kavalierin? Wie wäre es? Was mich daran erinnerte, dass ich kürzlich irgendwo einen Artikel las, dass viele Frauen* keinen Spaß am Sex haben, weil sie sich aus bekannten Gründen in ihrem Körper nicht wohlfühlen und darum nicht entspannen können. Was für ein Scheiß! Leider habe ich den nicht wieder gefunden. Entschuldigt bitte.

 "[...] über das Sprechen, was wirklich Phase ist: Nämlich dass der Herbst verdammt eklig und unsere Gedanken manchmal eben so grau, wie der Himmel sind, [...]" (Zitat ebd.) Ich fang bald damit an. Nasskalt macht mich zumindest zunehmends alle. 


 Noch bei Andrea vorbei und dann klappe ich das Notebook wieder zu und lasse die Gedanken einfach mal wandern. Habt ein feines Wochenende.

Samstag, 25. November 2017

Samstagskaffee und Netzfunde # 33


 Kaffee!!! Wichtig! Mein erstes Getränk am Morgen. Immer. Ohne Kaffee am Morgen knallt der Tag nicht richtig. Zuhause kommt da immer eine Prise Salz und Kardamon in den Siebträger. Ich bilde mir ein, dass es hilft. Die Woche brauchte auch viel Kaffee. So wie Benzin in den Tank. Viel bin ich rumgerannt, viel Action. Bin ich eigentlich eine schlechte Lehrende, wenn ich sage, dass der Stuhl, der diese Woche durch meinen Klassenraum flog, genau im richtigen Moment flog? Manchmal sind kommen solche Aktionen ja doch ganz passend und man kann sie anschließend für fabelhafte Dinge nutzen. Da müssen eben manchmal Stühle fliegen. Schockt ja eine erfahrene Sonderpädagogin nicht. Ich habe den Stuhl übrigens nicht geworfen. Wäre ja noch schöner. Zudem wurde ich fast Opfer einer Urheberrechtsverletzung der unschönen Art. Konnte aber freundlich geregelt werden. Dabei möchte ich gar nicht wissen, wie oft das sonst schon passiert ist und ich das gar nicht mitbekommen habe. Auch gab es diese Woche auf diesem Blog erschreckend viele Kommentare mit Verlinkungen zu kruden Seiten. Da wurde sich dann auch noch gewundert, dass ich diese nicht veröffentlicht habe. Also bitte! Ich muss meinen Blog ja nicht für jeden Kappes zur Verfügung stellen. Doch es gab auch viel Gutes für Herz und Seele, auch wenn es manchmal anstrengend war. Vor allem dieser nasskalte Herbst. Ein paar Mal hatte ich nasse Socken. Aber vom Herz kam die Wärme. Moah! Samstagsmorgens Blogbeiträge schreiben gehört sicherlich nicht zu meinen Stärken. Ich lasse das jetzt mal so stehen.



 Der Espresso zauberte heute morgen jedenfalls auch ein Herz in den zimtbestäubten Vanillesojamilchschaum. Quasi als Ankündigung, dass die Netzfunde diese Woche eher seicht ausfallen:

 Der Winter kommt und (nicht nur) in der Weihnachtszeit sollte man ja auch das gute Tun nicht vergessen. In Hamburg zum Beispiel das Winternotprogramm, gibt es sicherlich auch in einer Menge anderer Städte. Erinnert sich noch jemand an die Kleiderkammer in den Messehallen vor 1,5 Jahren? Heute ist das Hanseatic Help e.V. Die agieren auch über die Hamburger Stadtgrenzen hinaus. Da ginge sicherlich auch noch was. Auch die unterstützen wohnungslose Menschen.

 Am Besten fängt man dann ja mit sparen an, damit man viel zum Spenden über hat. Heute ist in Europa Kaufnixtag. Nunu hat dazu mal wieder einen feinen Artikel geschrieben.

 Mutige Menschen braucht es. Immer und überall. Jene die andere erreichen, auf unterschiedlichsten Ebenen. Die bleiben, auch wenn der Wind rau ist, die laut sind und nicht locker lassen. So z.B. Monchi von FEINE SAHNE FISCHFILET. Nicht nur über ihn hat Charly Hübner einen Film gedreht, der schon so einige bewegt hat. Allerdings dauert es bis zum Kinostart noch soooo lange. 

 Die ANTILOPEN GANG sind auch so laute mutige Menschen. Mit diesem Video möchten sie eigentlich "nur" Werbung für die anstehende Tour machen, aber ein bisschen großartig ist es trotzdem. Hamburg ist schon ausverkauft. Ich habe sie das letzte Mal nach einer Demo auf dem Schulterblatt gesehen. Kann man ja gar nicht genug Werbung machen, für solche Menschen. 

 Einen großartigen Film habe ich diese Woche auch gesehen: "Auf Augenhöhe". Perfekt für Schulklassen geeignet, mit denen man mal Inklusion thematisieren will. Ein Film der vor Ehrlichkeit und  jugendlicher Realität nur so strotzt. Und der behinderte Mensch wird wirklich von einem behinderten Menschen gespielt. Passiert in diesem Themenbereich ja leider auch immer noch viel zu selten.

 Wo wir gerade bei Inklusion sind: "Metaphase" kommt dieses Jahr auf jeden Fall noch in meinen Schrank. Ein Comic, in dem der Superheld* Down Syndrom hat. Gezeichnet von einem Vater eines Kindes mit Down Syndrom. Das wäre sicherlich auch was für die Lernenden. Müssen sie halt mal ein bisschen Englisch üben.

 Von Kunst habe ich ja nicht viel Ahnung. Mich begeistern immer die komischen Sachen. Wie gut, dass ich darum über diese Cartoons lachen konnte.

 In eigener Sache: Werft gerne noch Beiträge in die Politisierungssammlung. Ende der Woche ist schon Monatswechsel.


 Und nun: Auf ins Wochenende! Noch bei Andrea vorbei und dann leben, genießen, lachen, Musik hören, kreativ sein. Das steht zumindest bei mir auf dem Plan. Habt es fein!