Hab noch Reste von den letzten Touren. Was ich halt so spannend fand am Wegesrand.
Irgendwie ist doch eh immer alles eine etwas chaotisch wirkende Baustelle...
Hab noch Reste von den letzten Touren. Was ich halt so spannend fand am Wegesrand.
Irgendwie ist doch eh immer alles eine etwas chaotisch wirkende Baustelle...
Wie wenig ich dieses Jahr unterwegs war. Ich halte mich ja grundsätzlich nicht für so richtig wild reisehungrig. Meist zieht es mich nach Skandinavien und ich muss auch nicht jede Ferien unterwegs sein. Wie schlimm allerdings meine Skandinavienvermissung mitterlweile wirklich ist, habe ich neulich feststellen müssen, als ich am Hamburger Hafen unterwegs war. Jenseits des alten Elbtunnels stand ich auf einmal mitten zwischen den Werften vor einer Birke am Kanal... Zwischen Beton, Beton und nochmal Beton wuchs dieser Baum. Bumm! Ein paar Minuten brauchte ich. Einmal Birke mit den Augen in mich einsaugen und im Kopf noch weiter im Norden sein.
Neulich morgens früh aus dem Bett, um den Möwen am Hafen guten Morgen zu sagen. Kein Fischmarkt, aus Gründen, keine Menschenseele. Hafenpromenade fast für mich. Und dann der Gedanke, dass ich schon lange nicht mehr durch den alten Elbtunnel spaziert bin. Also vorbei an den Kränen über die Hafenpromenade und hin da. Unten durch, aussichten und wieder zurück. Wunderbar! Erst auf dem Rückweg kamen mir ein paar Radfahrende entgegen, die wohl zum Trainieren ins Alte Land wollten.
Das Glück steht hier am Wegesrand. Irgendwie. Ich mag mich auch gar nicht anstellen. Ich habe Glück im Leben. Definitiv. Ich habe nur manchmal das dumpfe Gefühl, dass das Glück immer da aufploppt, wo man es nicht erwartet und vielleicht gar nicht mal so unbedingt braucht. Ich nehme das dann aber dennoch gerne mit. Was solls. Schadet ja nicht. Heute ein paar mehr Pilze. Weil schön und so. Und als Einleitung für eine Fotowoche. Weil Bock und so.