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Freitag, 20. November 2020

Runde um den Block # 14. 2020: Reste

 

 Hab noch Reste von den letzten Touren. Was ich halt so spannend fand am Wegesrand.

 










Irgendwie ist doch eh immer alles eine etwas chaotisch wirkende Baustelle...


Donnerstag, 19. November 2020

Runde um den Block # 13. 2020: Am Strand


  Dass ich auch am Wochenende zur Arbeitsaufstehzeit aus dem Bett purzele, finde ich mittlerweile gar nicht mehr so schlimm. Meistens nutze ich die frühen Morgenstunden und ziehe um die Häuser. Wenn der Großteil der Stadt noch schläft. Derzeit auch keine Partyrestmenschen auf den Straßen. Ruhe. Fabelhaft. Ich liebe das. Und dann ab an den Strand. Denn das geht hier ja. Auch da: Keine Menschenseele. Gegenüber schläft der Hafen nie. So richtig dunkel ist es da auch nicht. Aber für einen fabelhaften Morgen perfekt. Wellenrauschen, Containerkrachen, Krangepiepe. Gedanken fliegen, treiben lassen, Tränen laufen, lächeln, rauchen, atmen, Sand in den Schuhen.





 

 Und Musik im Kopf. Dieses hier für die Kräne oder dieses hier wegen: "Der Hafen, die Lichter, die Sehnsucht begleiten das Schiff in die Ferne hinaus."  Oder einfach beide in stetem Wechsel...





  Und dann den Heimweg zurück durch St. Pauli und ich weiß, dass ich mich nirgendwo mehr zuhause fühle als genau hier. Im Herzen seit 20 Jahren, in echt seit zehn. So richtig.






Dienstag, 17. November 2020

Runde um den Block # 12. 2020: Alter Elbtunnel


  Neulich morgens früh aus dem Bett, um den Möwen am Hafen guten Morgen zu sagen. Kein Fischmarkt, aus Gründen, keine Menschenseele. Hafenpromenade fast für mich. Und dann der Gedanke, dass ich schon lange nicht mehr durch den alten Elbtunnel spaziert bin. Also vorbei an den Kränen über die Hafenpromenade und hin da. Unten durch, aussichten und wieder zurück. Wunderbar! Erst auf dem Rückweg kamen mir ein paar Radfahrende entgegen, die wohl zum Trainieren ins Alte Land wollten.












 

Montag, 17. August 2020

Runde um den Block # 11. 2020: Bunte Straßen

 

  Runde um den Block gab es schon lange nicht mehr. Heute mal eine anständige Runde mit den Künstlersmenschen dieser Stadt. Zumindest in Form ihrer Kunstwerk. Sollte ich was falsch zugeordnet haben, bitte gerne Bescheid geben.

 

 Eine meiner Lieblingswolken von MUHO. Sie hat ein bisschen was von Wollknäuel. Ich freue mich immer, wenn ich dran vorbeilaufe.

 

 Vermutlich "die" Antifa oder so. Haha! Aber wo sie recht haben, haben sie recht. 

 

 Gesprühtes, einfach so, ohne Hintergrundwissen.

 

 SIRO KRKN findet man in allen Größen und Ausführungen in der ganzen Stadt.

 

  LENI liefert auch immer so wunderbare Botschaften an den Wänden. Hach!

 SUPERFATCAT setzt seine Katzentiere auch an jeder Straßenecke ab. Und jedes ist ein Unikat. Niemals wird es langweilig. Und so oft haben sie auch feine Botschaften.

 Meine Verehrung für MARAMBOLAGE habe ich hier schon oft kund getan. Vor kurzem hat ihr Monsta einen Umsonstladen aufgemacht. So großartig! Nur der Arsch, der es schon ein paar Tage später vollgeschmiert hat, soll in der Hölle schmoren!

 BONA ist sowohl hier als auch in Berlin unterwegs. Extrem stark!

 Großartig sind auch immer diese Styroporschnitzereien von PUSH. Teilweise echt riesige Dinger. Gerne auch an abgefahrene Ecken angepasst. Das hier fand ich wegen Krankennoppen und der Farbkombi auf der blauen Wand so fantastisch.

 Grundsätzlich wird Streetart in den Vierteln in meiner Ecke toleriert oder gar geschützt. Bei diesem Zaun bin ich mir allerdings nicht so sicher, ob er die dahinter liegenden Kunstwerke schützen soll oder verhindern sollte, dass neue dazu kommen... Mittlerweile ist er aber auch wieder weg.

 Die großartigste Streetartkünstlerin ist allerdings natürlich die Natur. Die lässt sich auch zwischen Steinen nicht vertreiben, gilt weitestgehend als legal und macht die Straßen einfach so, wunderbar bunt.